Heimat
Suche
5,6 mm
6 mm
6,5 mm
6,8 mm, .270"
7 mm
7,62 mm, .30"
8 mm S
8,5 mm, .338"
9,3 mm
KJG
Geschosse und Munition liefert Lutz Möller
springe zu
Lutz Mller

Jagd im Nationalpark Eifel

Warnung! Lies vorher „Kaliber_bei_schlechten_Schssen">Helfen grbere Kaliber bei schlechten Schssen?“

In manchen Gegenden wollen die Verantwortlichen die waidgerechte Jagd mit gewissen Anforderungen und Prfungen sicherstellen. Zugelassen wird dort nur, der eine Schulung erfolgreich besucht hat und dessen Schiefertigkeit geprft hinreicht. Die folgenden Bedingungen durchzusetzen war nicht einfach, die Widerstnde bis ganz nach oben vielfltig. Dem Vernehmen nach gibt ihnen der Erfolg recht. Nur 1,5 Schsse je Stck auf der Strecke sind bei Drckjagden ein Wert, auf den so mancher Veranstalter neidisch sein mu. Seltsam ist dort nur die Jagd Wildbestandsregulierung zu nennen, denn ist sie das nicht immer?

Merkblatt fr Teilnehmerinnen und Teilnehmer an der Wildbestandsregulierung (WBR) im Nationalparkforstamt Eifel (NLP-Forstamt)

Gltig bis 31.12.2007

1. Allgemeines

Gem 9 der Verordnung ber den Nationalpark Eifel (NP-VO Eifel) vom 17. Dez. 2003 kann der Schalenwildbestand gem dem Schutzzweck des Nationalparks reguliert werden. Im Nationalpark Eifel dient die Wildbestandsregulierung (WBR) durch Jagd ausschlielich der Regulation der Schalenwildarten als Ersatz fr die fehlenden Beutegreifer, wie Br, Wolf und Luchs. Jagd im Nationalpark ist kein Selbstzweck. Grundlage fr die WBR ist das als Anlage 1 beigefgte Positionspapier der Arbeitsgemeinschaft der deutschen Nationalparke zum Thema Jagd in Nationalparken vom Oktober 2003.

Mit der WBR werden keine Nutzungsziele verfolgt. Das Wildbret wird jedoch als Nahrungsmittel verwertet

Die WBR wird ganz berwiegend zwischen dem 08.10. und dem 14.12. durchgefhrt.

2. Teilnahme an der Wildbestandsregulierung

2.1 An der Wildbestandsregulierung knnen Jgerinnen und Jger auf Antrag beteiligt werden. Die Vielzahl der Bewerbungen bedingt ein Losverfahren.

2.2 Das Nationalparkforstamt Eifel (NLP-Forstamt) whlt Jagdscheininhaberinnen und Jagdscheininhaber aus, die
a) an einer der angebotenen Fortbildungsveranstaltung fr Jger im NLP Eifel teilgenommen haben – drei Termine sind beigefgt (Anlage 4), und
b) den Nachweis der Schiefertigkeit erbracht haben. Dieser Nachweis wird in der Regel durch den Erwerb der „Drckjagdnadel“ bei einer Kreisjgerschaft (KJS) im Rheinland erbracht. ber die Anerkennung anderer Nachweise (Schiekino Kerpen oder Cramberg oder Keilernadel Rheinland-Pfalz o. .) entscheidet das NLP-Forstamt im Einzelfall. Die Bedingungen fr die Drckjagdnadel knnen auf den Schiestnden der KJS Aachen, Bonn, Rhein Sieg, Dren, Rhein Erft, Euskirchen und Leverkusen geschossen werden. Eine Liste mit Telefonnummern ist beigefgt. (Anlage 3)

2.3 Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die an einer der Fortbildungen teilgenommen haben und die Schiebedingungen erfllt haben, legen bitte bis zum 27. Juli den Nachweis ber die Schiefertigkeit und die dem Merkblatt beigefgte Erklrung (Anlage 2) vor. Dies ist fr das NLP-Forstamt das Zeichen, dass das Interesse an einer Beteiligung weiterhin besteht und das NLP-Forstamt erstellt eine Rechnung. Nach Rechnungsstellung zahlt die Teilnehmerin oder der Teilnehmer eine Verwaltungskostenpauschale in Hhe von 75,00 €. Ab September verschickt das NLP-Forstamt Einladungen zu den einzelnen Terminen. Jeder Teilnehmer, der Schienachweis und Erklrung fristgerecht vorgelegt hat, die Verwaltungskostenpauschale berwiesen hat und an einer Fortbildung teilgenommen hat, wird zu mindestens sechs Gemeinschaftsansitzen und einer Bewegungsjagd oder stattdessen zu zwei Bewegungsjagden eingeladen.


3. Regeln fr die Wildbestandsregulierung

3.1 Es besteht kein Anspruch auf Rckzahlung der Verwaltungskostenpauschale oder auf Einladungen zu Alternativterminen, wenn der oder die Teilnehmer aus persnlichen Grnden eine Einladung nicht wahrnehmen kann.

3.2 Die oder der Teilnehmer hat vor beginn der Jagdausbung seinen Jagdschein zur Prfung der Gltigkeit vorzulegen.

3.3 Den Anordnungen der Bediensteten des NLP-Forstamtes hinsichtlich der Jagdausbung ist Folge zu leisten. Die Freigabe wird jeweils vor jeder WBR-Manahme bekannt gegeben.

3.4 Die Erlegung fhrender Tiere ist unter allen Umstnden zu vermeiden; deshalb ist z. B die Erlegung einzelner Alttiere oder von Alttieren aus einem greren Rudelverband untersagt .

3.5 Schwerwiegende Verste gegen die Freigabe haben in der Regel den Ausschlu von der Teilnahme an weiteren Veranstaltungen zur Folge.

3.6 Ist ein Tier gefehlt worden, darf mit der Jagd auf ein anderes erst begonnen werden, wenn eindeutig feststeht, da das beschossene Stck gesund ist. ber Fehlschsse ist die oder der zustndige Bedienstete des NLP-Forstamtes so bald wie mglich zu benachrichtigen.

3.7 Kommen beschossene Tiere nicht sofort zur Strecke, ist gewissenhaft nachzusuchen. Die Nachsuche wird in jedem Fall von den Beauftragten des NLP-Forstamtes durchgefhrt. Die Teilnehmerin oder der Teilnehmer ist verpflichtet, sich an der Nachsuche zu beteiligen.

3.8 Der oder die Teilnehmer hat erlegte Tiere nach Magabe des NLP-Forstamtes aufzubrechen. Alternativ kann das Aufbrechen durch Beauftragte des NLP-Forstamtes ausgefhrt werden. In der Regel werden Organe zur wissenschaftlichen und tiermedizinischen Untersuchung entnommen. ber Art und Umfang informiert das NLP-Forstamt rechtzeitig.


3.9 Die oder der Teilnehmer ist verpflichtet, erlegtes Wild unverzglich vorzuzeigen und ggf. an die vom NLP-Forstamt bestimmte Stelle anzuliefern, wenn dies den Umstnden nach zumutbar ist. Der oder die Teilnehmer ist verpflichtet, bei der Anlieferung des Wildes und der Reinigung des Wildes in der Wildkammer mitzuwirken.

3.10 Die Teilnehmer haben Geweihe bzw. Gehrne und Unterkiefer sowie Keilerwaffen des erlegten Wildes auf Verlangen sachgerecht zu prparieren und dem NLP-Forstamt zu bergeben. Alternativ bernimmt das NLP-Forstamt die Herrichtung der Trophen.
Das NLP-Forstamt beteiligt sich an den Pflichttrophenschauen der Unteren Jagdbehrden.

3.11 Die Teilnehmer erwerben keinen Anspruch auf die Aushndigung der Trophen erlegter Tiere. Alle Trophen werden beim NLP-Forstamt aufbewahrt.

3.12 Die Teilnahme erfolgt auf eigene Gefahr. Die Haftung des Landes und seiner Bediensteten ist ausgeschlossen, soweit dies gesetzlich zulssig ist. Die Benutzung jagdlicher Einrichtungen, insbesondere von Hochsitzen, ist nur den Teilnehmern gestattet. ber Ausnahmen entscheidet das NLP-Forstamt. Zu den typischen Gefahren gehren zunehmend auch absterbende und abgestorbene Bume, die dem Schutzzweck folgend abseits von freigegebenen Wegen im Gebiet verbleiben. Die Teilnehmer stellen das Land ausdrcklich auch von evtl. hieraus entstehenden Schden frei und tragen zur Vermeidung durch angepasstes Verhalten bei, z.B. durch Beenden der Jagdausbung bei Aufkommen relevanter Windstrken.

3.13 Neu: Alle Teilnehmer an Bewegungsjagden, auch Jgerinnen und Jger, tragen zustzlich zum signalfarbenen Hutband eine orangefarbene Jacke oder Warnweste. Diese Forderung besteht bereits in zahlreichen Forstmtern in Bayern, Rheinland-Pfalz und Niedersachsen und dient der Sicherheit. Sie mssen nicht um Ihren Jagderfolg frchten, da diese Farbe von Rot- und Rehwild nicht als Signalfarbe wahrgenommen wird.

3.14 Neu: Der Einsatz von geeigneten Stberhunden, die vom Stand aus geschnallt werden knnen, ist bei Bewegungsjagden mglich. Teilnehmer, die an einem Einsatz eines im NLP-Forstamt bisher nicht bekannten Hundes interessiert sind, nehmen rechtzeitig vor dem Termin Kontakt mit dem NLP-Forstamt auf.


4. Wildbretverkauf

4.1 Stark zerschossenes (z. B. Rcken, Keule) oder von der Erlegerin bzw. dem Erleger unsachgem behandeltes Wild muss von der Erlegerin bzw. dem Erleger zu Tagespreisen ohne Abzge gekauft bzw. entschdigt werden.

4.2 ber die Verwertung des erlegten Wildes entscheidet das NLP-Forstamt. Ein Verkauf an Teilnehmernen ist mglich und erwnscht. Das Wildbret wird nach Gewicht zu Tagespreisen abgerechnet.

4.3 Die gesetzlichen Vorschriften ber die Trichinenschau und Fleischbeschau sind zu beachten. Die Kosten fr die Trichinenschau trgt die Kuferin oder der Kufer; die Kosten fr eine evtl. notwendige Fleischbeschau werden vom NLP-Forstamt getragen.


Anlage 2


Erklrung


Die Teilnehmerin oder der Teilnehmer an der Wildbestandsregulierung hat vor der Jagdausbung dem Nationalparkforstamt Eifel gegenber nachstehende Erklrung abzugeben:

Name _______________________________
Vorname _______________________________
Strae _______________________________
Wohnort _______________________________
Telefon _______________________________

Hiermit erkenne ich die im Merkblatt fr die Teilnehmer an der WBR im Nationalparkforstamt Eifel enthaltenen Grundstze, Regelungen und Verpflichtungen an und erklre, da ich die Voraussetzungen fr die Zulassung zur Teilnahme erflle.

________________ ______________________
( Datum ) ( Unterschrift )

Lies auch Erluterungen.pdf und Stellung der AG Nationalparke zur Jagd in Nationalparken.pdf /2003

Was meint ihr dazu? Schreibt mir bitte Eure Meinung!

Waidmanns Heil, Lutz Mller,

Nationalpark Eifel - meine Meinung

Hallo Herr Mller,

im Nationalpark zu jagen ist vor allen ein politisch sensibles Thema. Die Verantwortlichen vor Ort wissen zwar genau, da Jagd im NP unverzichtbar ist, aber dies darf eben nicht so genannt werden. Das ist schon der ganze Grund, da die Jagd im NP eben Wildbestandsregulierung und nicht Jagd heit.

Der NP-Eifel ist nur 8.200 ha gro (demnchst nach Eingemeindung des ehemaligen Truppenbungsgelndes Vogelsang sinds 10.000 ha). "Selbstregulierung" der Wildbestnde kann in solchen Mini-NPs nicht funktionieren. Also werden die Tiere nicht zum Ziel der Jagd totgeschossen (Feingeister sagen halt "Der Natur entnommen"), sondern um die "Ziele" des NPs zu untersttzen. Wer sich ber diese Ziele genauer informieren will, sollte mal in der entsprechenden Seite schmkern.

Es kann kein Zweifel daran bestehen, da der NP hochkompetent "bewirtschaftet" wird. Da einige Forstmter der Umgebung als Folge von Neuorganisationen zu viel Personal hatten (oder gleich ganz geschlossen wurden), befindet sich der NP bei seiner personellen Austsattung in einer Luxussituation. Auch die Bejagung (bzw. Wildestandsregulierung) wird gut organisiert.

Ich habe letzten Herbst ebenfalls dort an "Drckjagden" teilgenommen (Wild gabs reichlich und so blieb auch meine Beute (brigens mit selbstgeladenen KJGen) nicht aus) und kann nur besttigen, da sich die Selektion der Wildbestandsregulierer ber einen Schieleistungsnachweis gut ausgewirkt hat. Die Anforderungen sind gar nicht mal so hoch. Meist wird auf den laufenden DJV-Keiler geprft. Es werden 3 Schsse auf den Keiler von links, 3 auf den von rechts, - und 2 auf das stehende Schwein mit einem schalenwildtauglichen Kaliber geschossen. Von den mglichen 80 Ringen mssen mindestens 40 erreicht werden. Olympiareife Schieleistungen werden also nicht verlangt. Also ists eigentlich eine lsbare Aufgabe an der dennoch Einige, auch altgediente Waidgenossen, gescheitert sind. Meine Meinung: Gut so !

Fr die kommende "Wildbestandsregulierungssaison" wird jedoch fr die Teilnahme an den "Regulierungsmanahmen" zustzlich die Teilnahme an Fortbildungsveranstaltungen verlangt. Die ersten sind inzwischen gelaufen. Dort werden in Form von Vortrgen Kenntnisse vermittelt die NP-spezifisch sind, aber nicht unbedingt fr eine ordentliche Jagdausbung (oder Wildbestandsregulierung) gebraucht werden. Ich habe hier aus Prinzip beschlossen mich nicht zwangsbeglcken zu lassen. Damit ist fr mich die "Jagd" im NP erledigt. Ich bin aber auch in der Luxussituation, da ich mir solche Halsstarrigkeit leisten kann und trotzdem genug Jagdmglichkeiten habe.

Bewerber gibts brigens genug. Rund 120 Schtzen knnen im Jahr dort bercksichtigt werden, aber es gab ber 170 Bewerber die bereit waren sich den Vorgaben unterzuordnen, so da letztlich die Pltze sogar ausgelost werden muten. "Bewerbungsschlu" war ohnehin schon Ende Januar.

Wegen den Kalibern wurde brigens letztes Jahr kein Gedns gemacht.

Also zusammengefat: Wer sich gngeln lassen will, einigermaen schieen kann und dann noch Losglck hat, wird im Herbst gute Chancen haben.

Gru, M. S., Sonntag, 25. Mrz 2007 20:58


Bleifrei Merkblatt

Hallo Herr Mller,

Anliegende Information <<InformationenVerwendungbleifreierJagdgeschosse.doc>> wird an potentielle Jger im Nationalpark Eifel verschickt werden.

Informationen zur Verwendung bleifreier Jagdgeschosse fr Bchsen
im Nationalpark Eifel

Nachdem bekannt wurde, da im Land Brandenburg Seeadler an Bleivergiftung eingegangen waren und dieses Blei zweifelsfrei aus Splittern von Bchsengeschossen stammte, begannen in Brandenburg, aber auch in Schleswig-Holstein und Bayern, umfangreiche vergleichende Untersuchungen ber die Verwendung und Auswirklungen von bleihaltigen und bleifreien Bchsengeschossen. Die Ergebnisse zeigen, bleihaltige Bchsengeschosse – auch die modernen Verbundgeschosse – hinterlassen im geschossenen Tier hunderte kleiner Bleipartikel , die sich rund um den Schukanal von der Einschu- bis zur Ausschuseite verteilen.

Es ist unbestritten, diese kleinen und kleinsten Partikel wirken, wenn sie mit Teilen des Aufbruchs oder Teilen von verludertem Wild von Adlern, Geiern oder Milane aufgenommen werden, tdlich . Fr Mensch und Hund halte ich den Verzehr ebenfalls nicht fr erstrebenswert.

Da das Problem seit ber hundert Jahren – seit der Erfindung schnell fliegender Teilmantelgeschosse – keine Beachtung fand, ist kein Grund weiterhin unttig zu bleiben. Aus dem Markt gibt es ausreichend erprobte und wirksame bleifreie Geschosse.



Blei auf Rntgenbild

Ich bitte daher alle Personen, die im Nationalpark Eifel jagen, im Rahmen ihrer Mglichkeiten freiwillig schon im Herbst 2008 auf die Verwendung von bleihaltiger Bchsenmunition zu verzichten. In Deutschland bekannte Hersteller von Bchsenpatronen mit bleifreien Geschossen sind zum Beispiel RWS, Brenneke, Lapua und Sellier + Bellot. Auch amerikanische Hersteller bieten FabrikLadungen mit bleifreien Bchsengeschossen an. Wiederlader haben die Mglichkeit auch ausgefallene Kaliber mit dem Lutz Mller KJG Gescho von Lutz Mller zu laden.

LM: Die Weiser stammen von mir, fehlen in der Urschrift.

Ich wnsche Waidmannsheil in Afrika auf Bffel 2008!

Gru! Gerd Ahnert , Freitag, 16. Mai 2008 10:54

Tag Herr Ahnert,

ich freu mich ein Bild aus Bleifreie Jagdmunition in Ihrem Merkblatt zu finden, klrt diese Bild doch anschaulich ber das auf, was man mit Blei so im Aufbruch oder Wildpret zum Verzehr fr die Seeadler oder Menschen eintrgt. Wie das auch anders geht, sehen Sie anschaulich in 7 mm Wassertankversuche. Schaen sie sich das mal an!

7 mm KJG mit Hohlspitze, grobe Kupfersplitter, Schwarze Kappe und schulterstabiler Restbolzen fr die Tiefenwirkung.

Waidmannsheil, Lutz Mller,

Jagd | Hauptplatz | Neuigkeiten