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Nachsuche

auf angeschweißtes Wild

Keilersuche mit 9,3 x 62 KJG

Horrido Lutz!

Ich wollte meinen Bericht eigentlich mit dem Satz: „Ich hoffe die Knochen sind nach dem Skiurlaub noch alle heile und Ihr hattet eine schöne Zeit !“beginnen

LM: Ein blöde Kuh ist mir in Ischgl von links über die Ski gefahren, daß sich in Fahrt die Bindungen lösten, ich aus den Skiern fiel, auf den Rücken knallte, die Wirbelsäule verbog, und ein Dornfortsatz abriß → Hubschrauber, Krankenhaus, Computertomographie (Bild oben) usw. Ich bin also gekrellt und durch die am 7. Halswirbel überdehnten Nerven in den Händen teilweise schmerzhaft behindert. Bis sich das wieder gegeben haben wird, werde ich nur wenig und vor allem knapp schreiben.

Condolences from Iceland

Yes, you will survive and more, my brother, the neuro surgeon, has assured me. You´ll soon be fit and fine again :-) I took the liberty of sending him your computer tomography and your report on the accident from the web site.

Best regards, Pétur

Nun beginne ich mit: „Vorab Gute Besserung!“

LM: Danke. Deine guten Wünsch kann ich gut gebrauchen, sie helfen mir wohl, besonders da die fiese Ziege auch, ohne nach mir zu sehen, abgehauen ist und mich allein verletzt liegen lies. Ekelhaft! Kotz!

Ich war dieser Tage zum Sauansitz bei Mondlicht. Hier mein Bericht.

Bereits um 20 Uhr wechselte eine einzelne stärkere Sau von ungefähr 70 kg ganz vorsichtig, ständig windend an. Nach kurzer Beobachtung konnte ich das Stück mit großer Wahrscheinlichkeit als Keiler ansprechen und entschloß mich zum Schuß. Die Sau zog zielsicher in die Richtung meines Windes als Sie im Bestand auf 50 Meter kurz spitz von vorne, zur Kanzel sichernd verhoffte. Der Zielstachel folgte bereits jeder Bewegung der Sau. Ich wartete ab. Als sie sich leicht schräg stellte, schickte ich Dein KJG aus meiner 9,3 x 62 in Richtung Blattschaufel auf die Reise.

LM: Warum? Lies Zielwahl!

Der Blick durchs Feuer ließ mich erkennen wie der Keiler nach rechts wegbrach. Es brach ein Ast dann war Ruhe. Ich war mir sicher das Stück wenige Meter vom Anschuß verendet zu finden. Dem sollte leider nicht so sein ! Nach 15 Minuten baumte ich ab und ging zum Geländewagen. Nach weiteren 10 Minuten befand ich mich mit Lampe am vermeintlichen Anschuß. Dort war nichts an Pirschzeichen zu finden. Beim Blick im Lampenlicht in Richtung Kanzel traf mich der Schlag ! Äste und Zweige die für mich von der Kanzel aus im Mondlicht nicht zu sehen waren. Ich verbrach den vermeintlichen Anschuß und machte mich auf den Heimweg um zeitig am nächsten Morgen mit dem Schweißhundeführer die Kontrollsuche einzuleiten.

Auch bei Tageslicht fanden wir am Anschuß nichts. Nach kurzer Orientierung fiel der Hund eine Fährte an, der wir folgten. Der Hund arbeitete sicher. Sicher 100 Metern weit fanden wir keine Bestätigung, dann einen Tropfen Schweiß - Wir waren also richtig ! Weitere Bestätigung gab es nicht, bis wir nach weiteren 250 Metern am bereits verendeten Keiler standen. Er wog nun nach der Rauschzeit aufgebrochen noch 68 kg und ist 3 Jahre alt.

Der Einschuß saß auf dem Schulterblatt wie angedacht, ein Ausschuß neben dem Pinsel auf der gleichen Seite. Dieser wurde durch einen KJG Splitter verursacht, da wir den Restbolzen im Beckenbereich bergen konnten.

9,3 mm KJG Restbolzen wiegt 6 Gramm



Die Sau stand doch offenbar noch spitzer, als ich angenommen hatte.

Einschuß durch die Rippen

Einige Rippen im Bereich des Einschusses waren gebrochen, die Kammer war nur am hinteren Ende leicht geöffnet.

Ein Splitter verursachte einen Riß im Herz. Dies war für mich bereits das 2. Mal im laufenden Jagdjahr daß das KJG einen Fehler meinerseits, in diesem Fall der unbewusste Schuß durch die Äste ausglich und die Sache zu einem guten Ende brachte !

Deine Erfindung und Walter´s Fachkenntnis ist ein Segen!

Keilerwaffen

Bei dieser Nachsuche wurde mir mal wieder bewußt wie viele Sauen wohl im Walde liegen bleiben, da am Anschuß auf den ersten Blick nichts zu finden ist, dieser nicht mit einem tauglichen Hund geprüft wird und der Schütze glaubt, er habe das Stück gefehlt. Wie oft man auch heutzutage noch nach kurzem Blick, vor allem bei Bewegungsjagden den Spruch: „Am Anschuß war nix, schoß wohl vorbei“, hört ist erschreckend, wenn man dann einen solchen Erfolg einer ordentlichen Nachsuche sieht!Wir haben in Deutschland hervorragende Schweißhunde und sehr ehrgeizige Führer. Ich meine gewiß, man sollte dies nutzen, auch wenn nichts am Anschuß zu finden ist !

Jeder Schuß auf Wild gehört mit dem Hund geprüft, ganz gleich ob sichtbare Pirschzeichen am Anschuß zu finden sind oder nicht!

Mit Gruß und Waidmannsheil! Marc, Monday, February 09, 2009 7:23 AM

Ja Marc,

das sehe ich auch so, insbesondere weil ich gerade mal wieder am eigenen Leibe spüren kann, wie weh solch Verletzungen tun können. Gerade deshalb empfehle ich in Zielwahl ja den breiten Lungenschuß. Er erspart dem Wild Schmerzen und aus eben dieser Folge dem Jäger lange Fluchtsrecken und häufige Nachsuchen. Damit ist er für den waidgerechten Schuß auf Wild zu bevorzugen.

Wie tief drang Deiner Meinung nach das 9,3 mm KJG durch die Sau? So weit wie hier bei der Afrika Sau 2008?

Gruß Lutz,

60 cm KJG Eindringtiefe

zu Keilersuche mit 9,3 x 62 KJG

Moin Lutz!

Gemessen habe ich es nicht, 60 cm waren es sicher.

Gruß, Marc

Schön Marc, die Eindringtiefe entspricht den Erwartungen aus 9,3x62 KJG Ladung gut. Genaue kann das für ein echte Sau von vorn nicht vorhersagen, da bei der Sau ja ein Gemenge aus Schwarte, Knochen, Lungen Fleisch und Gescheide zu durchbohren ist. So weit wie bei der Afrika Sau 2008.

Gruß Lutz

7 am Anschuß

Ich wünsche dem gekrellten Herrn Möller gute Besserung!

Der gekrellte Möller dankt!

Mit der 9,3 Sauer Forrest legte ich heute die 7. Sau an den Anschuß gelegt (4,24g R 901) alles Lunge (hoch ) sind eine Wucht die KJG‘s

Mit freundlichen Grüßen, Oliver Ganzenmüller, Dienstag, 10. Februar 2009 02:15

LM: Waidmannsheil dem Erleger! Zielwahl und Treffer entscheiden! Beim hohen Lungenschuß kommen als erwünschte Nebenwirklungen Splitter and die und Kraftstoß auf die Wirbelsäule und damit Nervenwirkungen in Frage. Eine gekrellte Sau läuft erst mal nicht. Ich kenne das aus Erfahrung. Einen Hubschrauber können die nicht rufen (kein Handy!) und mit dem Lungenschuß sind die verblutet, bevor ein Krellung sich langsam wieder auflöst. Ihre Zielwahl ist also vorbildlich und der Erfolg zeigt wie Sie ihren Willen auch in entsprechnde Treffer umsetzen können. So soll das sein. Prima!

Waidmannsheil, Lutz Möller, Dienstag, den 10. Februar 2009

Das Lutz Möller KJG Geschoß bietet dem Jäger Vorteile, insbesondere flachere Flugbahnen, größere Reichweite, somit einfacheres Zielen (binnen ± 5 cm Reichweitesorglos Fleck anzuhalten), vorherbestimmten Wirkungsquerschnitt und Tiefenwirkung bei guter Wundwirkung, ohne deshalb sonderlich Wildpret zu zerstören. Das KJG liefert auch bei schwierigen Schüssen (Weichschuß) immer gutes Wildpret.

Im Vergleich zu herkömmlichen Geschossen aus Bleikern mit Tombakmantel und besonders nicht reibungsarmen Vollgeschossen mindert es Abrieb und Laufbelastung deutlich, siehe Messungen und Lauflebensdauer. Mit dem KJG schonen Sie ihre Waffen, brauchen weniger zu putzen!

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