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Lutz Möller 6,5x47 Lapua KJG Munition

Frischware im Mai 2006

 

Am 31.Mai 2006 aus Finnland eingetroffen 6,5x47 Lapuahülsen aus der Fertigung

Der Inhalt

sieht gut aus!

Hallo Herr Möller,

obwohl ich nur Sportschütze bin habe ich regelmäßig viele Stunden mit dem Studium ihrer Webseite verbracht und viele interessante Anmerkungen und Hinweise gefunden. Nun möchte ich mich mit einer Frage an sie wenden und bin auf ihre Antwort sehr gespannt!

Wenn sie Sportschütze wären und mit dem Zielfernrohrgewehr auf 300 Meter die höchstmögliche Präzision erzielen müßten, welches Kaliber und welche Patrone würden sie, nur unter technischen und ballistischen Aspekten, auswählen? Die 6PPC gewinnt unter optimalen Witterungsbedingungen, die 6 BR wenn es windet. Gibt es Alternativen, eventuell mit KJG?

Um zu verdeutlichen was gemeint ist: Der letztjährige Deutsche Meister beim BDMP in der Disziplin ZG3 schoß mit 20 Schuß 100 von 100 Ringen mit 19 X-en. Die 5 hat einen Durchmesser von 50mm, die X 30mm! Alle vorderen Plätze waren von 6mm Schützen belegt. Ich möchte die Sache mit 6,5 mm angehen!?

Mit den besten Grüßen aus dem Odenwald, Manfred Schmitt, Freitag, 3. März 2006 19:00

 

Erich Stalder erdachte die 6,5x47 Lapua

Auf der IWA 2006 sprach ich mit Lapua und Grünig + Elmiger über die neue Sportpatrone für 300 m, siehe 6,5x47-Lapua-CIP-Datenblatt. Heute (s. o.) werden 300 m Wettbewerbe vorrangig mit der 6 mm PPC und der 6 mm Norma BR gewonnen. Erste bei Windstille, zweitere Wind. Daneben gibt es von RUAG aus Thun noch die 6x47.

Die 6x47 ist ein gute Patrone, aber die stramme Werksladung mit dem doppelbasigen Hogdon brennt die Läufe nach 2 - 2½ Tausend Schuß aus. Das ist besser als bei der 6x52 =.243" Win, die schon nach der Hälfte ausbrennt, aber für einen Wettkampfschützen dennoch ärgerlich. Gerade wenn er sich mit der Waffe richtig wohlfühlt, muß wieder in neuer Lauf rein. Das dauert, kostet und hält von der übung ab.

Die kurze dicke 6 mm Norma BR stört bei gewissen Schnellfeuerwettkämpfen auf Magazinwaffen gelegentlich bei schnelle Repetieren

Erich Stalder / Grünig + Elmiger AG / Schweiz wollte all dem abhelfen. Er wollte eine 300-m-Sportpatrone,

für sich ehemalige die .308" Win. Gewehren nur mit einem neuen Lauf umrüsten lassen, um die Vorteile mit wenig Aufwand sofort nutzen zu können,

die den Lauf 5.000 genau Schuß treffen läßt, damit die Einsatzbereitschaft erhöht und die Kosten senkt,

mit einer höheren Flächenlast als die 6 mm Norm BR, um die bei Wind weniger driften zu lassen.

Die RUAG mit den beiden 6 mm BR NORMA  und 6 x 47 Patronen zeigte sich wenig geneigt, seinen Wünschen entgegen zukommen. Also ging er zu Lapua. Obwohl das niemand laut sagte, hat Lapua natürlich, wie oben zu sehen, wenig Lust auf jeder verkauften Hülse und Patrone bei der 6 mm BR NORMA und 6,5-284 NORMA pflichtgemäß den Wettbwerbernamen NORMA mit auf Hülsenboden und Patronschachtel zu drucken. So war Lapua bereit aus den vielen vorhandenen wilden kurzen 6,5 mm Patronen ein Sportpatrone nach Erich Stalders Wünschen zu entwickeln. Laut Lapua ist gegen April 2006 mit Lieferungen zu rechnen. Später soll auch fertige Munition mit den guten Scenar Geschossen angeboten werden.

SAKO fertigt keine 6 mm PPC Hülsen mehr, so daß sein Wunsch und Lapuas Einsatz zur rechten Zeit kommen, meine ich. Aber ist das alles? Hat jemand schon mal die Frage beantwortet, warum bei Windstille meist die 6 mm PPC mit 2,01° flachem Drall und kurzen Geschossen, aber bei Wind  die 6 mm BR mit steilerem 5,45° Drall und langen Geschossen die 300-m-Wettbewerbe gewinnt.

Zu vermutende Gründe sind Rückstoß und Twist. Je weniger von Beidem den Schützen stört, um so leichter triff er. Hier liegt die 6 mm PPC Patron vorn. Bei schwierigen Bedingungen, sprich bei Wind, hingegen muß die Winddrift gemindert werden. Dem Wind trotzen nur lange schlanke Geschosse. Die werden einerseits schwerer und steigern zum Nachteil einfachen Schießens so den Rückstoß.

Außerdem benötigen lange schlanke Geschosse steilen Drallwinkel. Die längeren und damit schwereren Geschosse steigern in Verbindung mit dem steileren  Drallwinkel den Drehimpuls, oder dessen Entsprechung an der Waffe, auch Twist (Drehung der Waffe beim Schuß um die Längsachse um den Schwerpunkt meist außerhalb der Laufseelenachse) genannt. Man bekommt, wie immer im Leben, also nichts umsonst, auch nicht beim Schießen und bei der Geschoßwahl!

Für 6,5 mm Patronen mit 203 mm Dralllänge, oder 5,9° Drallsteigung gibt es ja bereits ein 6,5 mm KSG. Hier zeige ich es im Vergleich mit anderen Sportgeschossen und der 6,5x47 Lapua Hülse

oben 6,5 mm KSG

6,5 x47 Lapua + 6,5 mm Kupfersportgeschoß für 200 mm Dralllänge oder 6° Drallsteigung

Das 6,5 mm KSG ist länger und schlanker als andere Sportgeschosse und damit aerodynamischer. Aus Kupfer gedreht ist es etwas leichter als die bemantelten Bleigeschosse und senkt so den Rückstoß. Von daher hat es das Zeug fast so angenehm und damit genau, wie die 6 mm PPC zu schießen, dabei aber bei Wind dennoch der Winddrift zu trotzen.

Ist das alles? War's das?  Ist das 6,5 mm KSG das Ende der Entwicklung. Nein, sicher nicht!

Zunächst kann der Drall noch steiler werden, um ein noch längeres Geschoß noch windtrotzender zu bauen.

Dann kann er Lauf mit zunehmender Drallsteigung gebaut werden (Progressiver Drall) um den Twist weiter zu mindern. Wie? Im gleichmäßigen Drall bewirkt höchster Druck größte Drehbeschleunigung. Der Druck im Lauf weist aber kurz vor dem Patronenlager seine Spitze auf. Vom Patronenlager zu Mündung zunehmender Drall verlegt aber die größte Steigung vom größten Druck weg. Damit sinkt die größte Drallbeschleunigung und damit auch der an der Waffe störende Twist. Obwohl sich der Gesamtdrehimpuls nicht ändert, stört die geringer Drehbeschleunigung die Waffe weniger. Wenn noch gewisse Maßnahmen getroffen werden, die Drehung um die Laufseele zu angeln, steht einem genauen und windtrotzendem 300-m-Sportgewehr nichts mehr im Wege.

Lothar Walther ist in der Lage solche Läufe mit zunehmender Drallsteigung (progressivem Drall) herzustellen und wird also  gewählt. Mit einem progressivem Lothar Walther-Lauf konnte Tom Marsti mit dem LM-105 den 7tenLapua Sniper Cup mit weiten Schüssen im offen Gelände bei Wind sehr für sich entscheiden. Auf 300 m ist das (in Deutschland) nicht ganz so wichtig. Hier zählt Genauigkeit stärker als Winddrift. Insofern muß bei dem 6,5 mm 300 m KSG nicht ganz so an die Grenze wie beim LM-105 gegangen werden.  Die Entwicklung läuft. Ich werde berichten.

Lutz Möller, 12. März 2006

Jagd

Hurra: 6,5 x 47 Lapua > 2.000 Joule bei 200 m !

Sehr geehrter Herr Möller

Da kommt ja echt Freude auf. Die 6,5x47 Lapua bringt in jeder Laborierung auf 200 m >2000 Joule (gesetzliche Mindestenergie auf Sauen, Hirsche in einer größeren Zahl Jagdgesetze in der Schweiz). Auf so was habe ich schon lange gewartet: Eine Target-Patrone im kleinen Kaliber mit dieser Leistung. Die 6 mm Norma BR bringt es eben nicht ganz! Wenn die Präzision stimmt, und davon ist auszugehen, hat sich Lapua da was ganz feines ausgedacht.

So was gehört auf Ihre Seite!

Mit freundlichen Grüßen, Kuno W., Sonntag, 12. März 2006 20:16


KJG Art & Nutzen and 6.5x47 Lapua

Lutz,

I run the 6mmBR.com website. I saw your article on the new 6.5x47 Lapua: I want to request your permission to run two photos of the new case. Lapua sent me some samples in November 2005, but these had the large primer pocket. At Shot Show in Las Vegas, Erkki Seikkula had no extra cases to give me to photograph.

I would link to your website for the full story you have written. Also, my site plans to do some testing of Werner Mehl's PVM-21 Chronograph. I would be happy to share our data and photos with you.

Last Question: Do you sell the KJG Art & Nutzen bullets? I notice many pages on your site about this bullet. Some of my readers in USA may want to buy some.

Congratulations on your fine site with many good technical details. I hope we can share some information in the months ahead.

Paul McM, Sonntag, 12. März 2006 20:36

Dear Paul,

Yes surely woul I like to share the Photos. Erkki Seikkula gave me a Sample on this Year's IWA 2006.  I should polish the Case and make some Photographs with Sunshine to show the Beauty. I believe with the right Bullet this Cartridge will be a 300-m-Winner. The Primer hole is rather small. I wonder, whether thsi might create Problems with hefty Primerss and  slower Powders. That will be something to monitor closely.

I actually do sell the KJG Art & Nutzen bullets, but they are expensive, especially when shipped to the U.S.A. These Copper hunt Bullest are for Hunting, but omitting the hollow Point, all Sporting may be generated as well. The are aerodynamicaly optimised and, while solid, generate very little Engravong force and Friction. So You actaually can upload the Cases within given Pressure limits.

A Sport bullet after that Principle, the LM-105, won the 7th Lapua Sniper Cup 2005 with Tom Marstii and Friend steering the SAKO TRG-42 with a Lothar Walter Gain twist barrel and Schmidt & Bender 4-16 x 50 PM II Scope. After that Lapua "stole" my two Champions with an irresistible Sponsor offer away from me. So no I want to teasy my Finnish Freinds a little bit, by doing the same Trick again, this time not with the mighty .338" LM on long Ranges, but with the new 6,5x47 Lapua  and ane, yet to be designed 6,5 mm Sportbullet for 300 m. We shall see! As the old Pinnbal Machines from my Yut always said "Competition is more Fun" I truly believe that!

Werner Mehl makes fine Short time equipment an knows how to use it. He photographed my Muzzle Clouds on my Muzzle Brakes, when they were still young.

Currently I believe my hdp - gas dynamic Recoil brake sets a Record on combined Compactness and Effect. It's good for Accuracy too!

Sincerely, Lutz

 

6,5x47 Lapua Story

Lutz,

Thank you for your reply. Would you like to do a 150-word write-up on your new 6.5mm bullet. I can put that in our AccurateShooter.com BLOG along with a photo. I know many 6.5mm shooters visit the site and would be interested.

Also, what is the price of your recoil brake, and do you have plans to export this to North America? It does look like an effective, compact design that would also be easy to keep clean. What is the weight of the brake?

Also, I noted that you added my message to this page.  That's fine, but would it be possible to list my name just as "Paul McM". The reason is for security purposes for the 6mmBR.com website. We've already had a couple attempts by hackers to attack the site. You'll note I don't have my name on any of the pages of my website--again, for security reasons. My server does not have good password security.

Thanks again. Your site is amazing. So much great technical information.

Paul McM, Dienstag, 14. März 2006 07:43
 

6,5x47 mm | 6x52 mm | 7,61x51 mm | All fit in the same Actions and Magazines

KSG | Norma | Lapua | KJG | Plinker | 6,5x47 Lapua Case

KSG sitting loosely on 6,5x47 Lapua Case | Plinker | Lapua | Norma | KJG

6,5 x47 Lapua + KJG hunt bullet

6,5 x 47 Lapua + KSG Sport bullet

A lightweight high BC Bullet

The 6,5 mm KSG (Kupfersportgeschoss)

6,5 mm KSG front

6,5 mm KSG side, 35 mm long, 7,09 g heavy, BC 0,598, requires Twist length below 203 mm

The 6,5 mm KSG in the 6,5x47

At 71 mm 6,5x47 Cartridge Length the first 6,5 mm KSG Drive band sits - 0,006 mm pressed in the Throat


A lightweight high BC Bullet, the 6,5 mm KSG (Kupfersportgeschoss), 35 mm long, weighs 7,09 g or 109 grains, delivers a BC to 0,598. The indispensable requirement is a twist below 203 mm length or 8 Inches, equaling 5,92° (read Kneubuehl). The 6,5 mm KSG Intention is to combine low recoil with good wind bucking. The method to achieve that, is to turn the bullets from Copper, not to press it. Turned bullets can be designed with much slender shapes, than pressed bullets, that stick in the press when the Ogive exceeds 70 mm radius. Turned bullets are free from this limitation and can there for get a much better form factor.

Not to the increase the Gas pressure, the 6,5 mm KSG utilizes a drive band approach, that exhibited 38% less peak engraving force, than a conventional jacketed bullet (Measurements see Reibungsarmes-Fuehrbandvollgeschoss#Messungen (German)). This low engraving forces allows to upload the Case for higher speed with given pressure limits.

Aerodynamics nicely do the trick! 

Enquire Lutz Moeller 14th March 2006

Lutz,

FYI, I'd say most of our 6.5mm match shooters are running 1:8" or 1:8.5" twist at this time, so they can shoot the Sierra 142 or Lapua 139.

Interestingly, even many of the Varmint shooters (with light bullets) are going to faster twists in .224 and 6mm. Not for stability, but to get more explosive impact on game. A 65-grain bullet moving 3800 feet/sec via an 8-twist makes a big hit. The added bullet torque/spin releases more energy.

Paul McM

Alternatives

Hello Herr Moeller,

I found your website via 6mmBR. As yet I have not had time to read all of it, or to translate much of it from German (Ich kann nur ein bischen Deutsch sprechen). I'm based in the UK, and I am just about to build myself a new F-Class / BR rifle. I have been considering which cartridge to use, and decided to use a cartridge based on the 6.5x47Lapua case (short case, 4350Bar/63kpsi pressure & quality manufacturer). I had been considering "wildcatting" the cartidge to a 6mm (use 115gr DTAC/Berger/Sierra, but with your 6.5mm 109gr 0.598BC bullet I think there may be no need to go to 115gr 6mm to achieve outstanding ballistics.

Can you tell me who sells these bullets? Can I buy then in the UK ?

James Sullivan, Donnerstag, 30. März 2006 13:48

Lutz,

Ouch, that is expensive! I will think about your bullets, but possibly only for longer range use (500yds).

LM: Rightfully!

Do you have a suggestion for a better cartridge? So far I have excluded: .243!Wn Ackley Improved + 115gr DTAC/Berger; as the barrel life will be poor

LM: Yes!

I have excluded 6.5-284 + Scenar 139gr, 6.5x55 Swedish Mauser AI + Scenar 139gr; as there will be more recoil than a 6mm, plus barrel life is a bit short.

LM: Those, especially the fist are good Long range cartridges. You should be able to bare the Recoil.

I am still considering: 6mm x 47 Lapua (wildcat of 6.5x47 Lapua); 6XC from DavidTubb.com; 6x47 Swiss Match from RUAG - all using with 115gr DTAC/Berger
bullets. All suffer less windage than the 6mmBR Norma at 1000yds, with less recoil and more barrel life than the 6.5mm options.

LM: NO. 6x47 Barell life is much longer than from a .243" Ackley, but still too short fro general sport shooting.

The 47Lapua will have the best brass of the "medium" sized cartridges, so is my first choice a a parent to a 6mm. However your 6,5mm bullet made the basic6.5x57Laupa attractive.

LM: Do not forget the Lapua Scenars in the 6,5x47. Those are fantastic Bullets too! The 6,5x47 will have a long Barrel life and be a good Cartridge for short to medium Ranges.

Do you have an opinion on suitable cartridges ?

James, Freitag, 31. März 2006 14:04

James,

an optimal Bullet - Cartridge- Combination depends on its Purpose. Shooting F-Class on long Ranges in the Open an beeing confronted with Wind drift on long Ranges is a different Purpose than BR shooting. They do not compare. My turned special Bullets can be longer than pressed ones, and be formed with a much slender Shape. Therefore they buck the Wind better, than conventional pressed Bullets. Their main Purpose is to buck the Wind on long Ranges. If You need that desperately, You must use my Bullets, else shop elsewhere. The Turned long Bullet com at a Price. I do not Talk Money (Yes they are expensive!) but Twist. to be able to shoot these long Airships, You need steep Twists, not regularily found in Rifles. So a new and special Barrel is in Order too.

All that is unnecessary for BR, where You want Groups anywhere on the Target, not to hit a certain Point on the Target, less any Deviation! That makes the Difference!  To win F-Class, You really would want my biggest Bullet with the best BC the Rules an give a Sh.. about Recoil

8 mm LM-101 Max BC Bullet Streamlines in Air at 900 m/s

So please make up You mind whether You want to Shoot F-Class or BR. You need different Gear to be good!

Sincerely, Lutz

Lutz,

Sorry for the confusion. I plan this rifle to be for both 600 - 1000 yd F-Class and 600 - 1000 yd Benchrest (both competitions are available in the UK).

Would it be possible for you to supply me with a small quantity (3 to 10) of your 6.5 mm 109 gr 0.598 BC bullets? Also the equivalent 6 mm 0.56 BC 93 gr version, too? Also do you have any 6.5x47 Lapua cases, which you could spare ? (Also 3 – 10 pieces). I am happy to cover the cost of the parts and the postage. It would be great help in finalising the design of this project rifle.

I have been looking at your website again, and I was studying the seating depth of the bullets. I was wondering if it will be OK to seat your bullets to a longer overall length, in a chamber with a longer throat ? (see the 2 attached drawing). The longer length would mean:

  1. The bullet base is above the shoulder of the case (which is a good thing)

  2. Only 2 of the 3 driving-bands will be inside the case neck. I think there will be no reduction in bullet concentricity to the chamber/bore, as the front driving-band could still touch the leade of the longer chamber. What do you think?

James, Mittwoch, 5. April 2006 13:53
 

James,

in 6,5 mm KSG I am currently sold out. Please ask G. Krebber, whether he would supply You Samples. Lapua told me News about the 6,5x47-Case would be available now beginning April. I haven't asked yet. My one Sample will I keep.

The 6 mm KSG are available, but You will not have a Rifle with a short enough Twist to stabilize them. Send me You Adress and I shall send You Samples anyway.

Sure could You use ma different Chamber with a longer Leade. If You go Benchrest, than I would change the Bullet for Alignment away from the Case toward tow special Drive bands in the Leade and the Lands. That enhances consistent Accuracy but drags on Aerodynamics. So You cannot specialize in both, just in one. I would advise for a Rifle with exchangeable Barrels and two slightly different Chambers and Bullets. The Differences are not too big, but to go for the Maximum requires Specialization. The Drive band Concept allows for some Tricks Bullets, You cannot use with conventional Bullets.

Sincerely, Lutz

Redding will offer 6,5x47 Lapua Die


6 mm KSG

Lutz,

The 6 mm KSGs arrived. Thank you. Do you need me to cover the cost of the part & postage ? If so, please email your address.

The KSGs look like no other bullet. The very fine tip is almost sharp enough to draw blood.

I am intrigued by the driving bands. If they form an effective gas seal, and can hold the bullet concentric with the bore, then they must offer much lower friction that a conventional jacket. Clever! I was slightly surprised that there is such a large radius between the rear of the boat-tail and the base, I would have expected that there would less disturbance on exiting the muzzle (therefore better "precision"), with a sharp change of shape.

I also heard from Redding (the reloading equipment manufacturers). They will shortly offer their range of dies in 6.5x47 Lapua, including their "competition" die set.

James Sullivan, 13. April 2006

Nachdem ich das Gewehr '04 nun lange habe liegen lassen ohne es zu bauen, und die Mongoleireise im Mai auch nicht zu schaffen war, ist gleichwohl ein gewisser Fortschritt zu verzeichnen, und zwar rund um die neue 6,5x47 Lapua und gewiß nicht ohne ein ganz besonderes KSG. Damit kann man raten, daß diesmal nicht die ganz weiten Schüsse mit besonderen Winddriftanforderungen im Vordergrund stehen, denn auf dem Feld hat das LM-105 beim 7. Lapua Sniper Cup 2005 mit Tom Marstis Sieg ja schon seine überragende Leistung unter Beweis gestellt, sondern daß es diesmal auf Genauigkeit ankommen wird. Für genaues Schießen auf nicht zu weite Entfernungen, z. B. 300 - 500 m soll das G-06 hier als erster Entwurf, daher -1 -antreten. Natürlich wird es länger, aber dann paßt es nicht mehr ins Bild, hier vor die Straße zwischen Kapstadt und Johannesburg im weiten Karoo im Hintergrunde. In solchen Gegenden kann man sehr gut üben, siehe .260" Rem. überhaupt ist die wenig verbreitete Patrone der Anlaß gewesen, mich mit der 6,5x47 Lapua zu beschäftigen. Erich Stalder / Grünig & Elmiger ist diese Patrone zu verdanken, und natürlich Lapua. Wenn es die nicht gäbe, wäre da eine .260" Rem. drin.

Das G-06 wird ein Einzellader ohne Magazin oder Auswerfer für alle Drücke, bis höchste. Dabei frage ich mich, ob das Lade- und Entladefenster, so wie hier dargestellt rechts, oder besser links sein sollte. Schützen meldet euch mit Wünschen! Die Bauart greift bestehende Lösungen von RPA Engineering in Kent, Tony Halberg  in Australien und  damit von Swing und Robert Chombart auf. Die Einzelheiten der Entwicklungsgeschichten kenne ich nicht au eigenem Erleben, man lese dort nach. Ich habe allerdings auch schon Abweichendes dazu gehört. Peter Jackson stellte auf der IWA 2006 seine Ausführung des zugehörigen Druckpunktabzuges vor:

Obwohl angeboten, werde ich kein dieser Abzuge verwenden, auch nicht die üblichen Jewell, Shilen und Konsorten, sondern einen eigenen Flintenabzug! Warum? Weil Druckpunktabzüge unnötig aufwendig sind und hier nicht militärisch geschossen wird. Unter Kriegesbedingungen mag ein Druckpunktabzug unabdingbare Vorteile bieten, aber bei friedlichem sportlichen Schießen, müssen die Verrenkungen nicht sein. Außerdem bauen alle derartigen Abzüge zu hoch. Der ausgewogenen Masseverteilung wegen, sollte aber der Abzugfinger nah am Lauf sein. Also setze ich einen Eigenbau ein. Schon beim Weltrekordgewehr (dessen Weltrekord noch aussteht, aber nicht vergessen ist) baute ich einen Zylinderverschluß mit schneller Zündung, damals mit Recknagelabzug. Das Gelernte wird hier weiter genutzt, weil ich meine, je schneller eine Waffe nach dem Abziehen zündet, desto näher liegt der Treffpunkt am Ziel. Warum meine Vorgänger dazu Tellerfederpakte einsetzen erhellt sich mir nicht. Ich komm ohne aus.

Mit einem vernünftigen hochvergrößernden Zielfernrohr sollte das G-06 mit der 6,5x47 Lapua schon gut schießen, meine ich, . . . sehen wie mal zu. Dabei wird ist das System für am Markt vorhandene Wechselläufe eingerichtet, so daß di Anschaffung besonders für Wechsler günstig werden wird. Gute Dinge haben zwar immer ihren Preis, aber nicht gekaufte Dinge, die man schon hat, kosten gar nichts, können aber dennoch benutz werden.

Soweit für heute. Wünsche könne, wie gesagt, noch berücksichtigt werden.

Lutz Möller, 20. April 2006

Sehr geehrter Herr Möller

Zum Anfang: Endlich habe ich letzten Donnerstag ein KJG in .30R Blaser/Thuner Hülse (Fireforming in D99!) aus einem D99 verfeuert d.h. 2 Stück. Schnell rein und auf die Gams-Scheibe raus, schnell ne neue rein und flux wieder drauf. Dank elektronischen Scheiben-Meßgeräten konnte ich beide Einschüsse auf dem Monitor sehen. Ich faßte es einfach nicht, so schnell fast Loch in Loch! Ich weiß, meine Aussage entbehrt jeder wissenschaftlichen Arbeit – und trotzdem hat es mich riesig gefreut! Der Glaube versetzt oft Berge!

So nun zum G-06-1:

Sie geben wieder mächtig GAS! Mein Sohn ( 10!) und ich (43) möchten das „Fenster“ auf der linken Seite. Warum? Wir gehen vom „Liegendanschlag gebettet“ aus. Die starke Hand – bei Rechtshändern eben die Rechte bleibt immer! an der Waffe und die Manipulationen werden alle mit „Links“ gemacht. Es stellt sich deshalb die berechtigte Frage, ob nicht sogar der Kammerstengel auf die linke Seite gehört. Ein, zwei Ersatzpatronen ä la Blasser Blitzetui am Schaft und der Nachladevorgang ist ein Klacks – gute Schützen brauchen selten mehr als 2 Schuß auf ein lebendes Ziel!

Beim kampfmäßigen Schießen des Stgw 90 (Ordonnanzwaffe der CH-Army) machen wir das auch so. Die Rechte bleibt immer! am Pistolengriff und die Linke bedient Magazin und Verschlußhebel (übergreifen nach der rechten Seite) und behebt sämtliche allenfalls auftretende Störungen!

Wenn wir schon beim Wunschkonzert sind: Siehe Visier April 4 / 2006 SSG Otto Repa: Zur ZF und anderem macht sich eine Picatinny-Schiene immer gut. Für uns Leute, welche zwischendurch mal in Fels und Steinblöcken liegen, ist die auf Seite 8/9 gezeigte geteilte Ausführung des Zweibeins eine reizvolle und absolut sinnvolle Möglichkeit, da nicht überall flache Schießstände und Flachdächer vorliegen.

Jetzt kommt’s – Herr Möller – ich meins absolut ernst - wenn der Preis stimmt und Sie (oder der für Sie fertigt) Kaliber in 10,2 mm und größer anbieten, haben Sie die Chance, den Gewehrmarkt in Graubünden zu revolutionieren. Trainieren in 7,5 x 55 oder .223 (evtl. GP90) und jagen in z. B. .408 Chey Tac oder für die Traditionalisten eben die olle 10.3 x 60R mit KJG! oder aber .416" Rigby oder .416 Rem. Mag (eine Ihrer „Lieblingsgürtelhülse“)!

Ich bin sicher, daß Sie gute Leute zu Hand haben. Aber wenn Sie ein Problem mit Beschichtung (Titan-Nitrit oder ähnliches) oder Hartchrom im Top-Präzisionsbereich haben, so lassen Sie es mich bitte wissen. Vater/Bruder  und Onkel sind absolut fit in Oberflächenbehandlungen im anspruchsvollen Werkzeugbau (allesamt Galvaniseure). Die Firma Winkelhausen „verchromt“ das Gasgestänge des Stgw 90 und die Gasdüse des Stgw 90 zur vollsten Zufriedenheit der WF Thun, SIG Neuhausen, SM Thun und zu guter letzt „RUAG“. Aber auch gröberes Geschütz ging durch die „Hände“ von Vater und Bruder – Verschlüsse und Rücklaufsysteme von Panzern und Kanonen der anspruchsvollen CH-Armee!

Mit freundlichen Grüßen, Kuno W., 24. April 2006

 

6,5x47-Lapua-Gedanken

Hallo Herr Sigg ,

ich habe gerade was über die 6,5x47 Lapua gefunden .

MfG, Karsten Pick, Sunday, April 30, 2006 12:08 PM

Hallo Herr Pick,

vielen Dank für Ihre Antwort. Da ich bisher noch keine Erfahrungern mit der 6,5x47 habe, bin ich auf wirklich richtige objektive Meßdaten von Anderen angewiesen. Nur ist mir noch keiner über den Weg gelaufen, der ein solches Gewehr besitzt und Messungen gemacht hat. Noch einmal der Pulverraum:

Die 6 mm Norma BR faßt 32 grs N150
die 6,5x47 Lapua faßt 38 grs N150
die 6,5-243 Win faßt 44,5 grs N150
die 6,5x55SM faßt 47 grs N150
die 6,5-284 Norma faßt 57 grs N150
die 6,5-08 faßt 55 grs N150
die 6,5x68 faßt 74 grs N150

Wenn schon die 6,5x55 mit wesentlich mehr Pulverraum an die Leistung der 6 mm Norma BR heranzukommen nicht schafft, dann sollte dies die 6,5x47 eigentlich überhaupt nicht schaffen. Oder gibt es noch innenballistische Wunder? Bin also sehr gespannt wie es mit den 6,5er-Patronen weitergeht...

Grüße, H. P. Sigg, Monday, May 01, 2006 9:27 PM

Hallo Herr Sigg ,

ich bin auch Ihrer Meinung. Das mit dem 71 cm Lauf war mir auch komisch und die V- Daten sind auch nicht 100 % sicher. Ich hatte mich schon länger mit der 6,5-08 beschäftigt und geliebäugelt. Die hat halt den 308er Stoßboden. Ich bin auch kein Freund der alten Schwedenpatrone 6,5x55. Die 6,5-08 würde völlig ausreichen, hat bessere Windabdriftwerte als die 6 mm Norma BR. Ich habe im Quickload mal ( mit Lauflänge u.s.w.)  gespielt. Da ist die 6,5x47 Lapua nur unwesendlich besser als 6 mm Norma BR.

Mit 650 mm Lauflänge und 4,5 m/s Seitenwind ergeben sich:

6 mm Norma BR mit 105 grs Scenar
30,5 grs N150, 866 m/s, Abdrift ca. 175 mm auf 300 m

6,5x47 Lapua mit 139 grs Scenar
817 m/s, Abdrift ca.160 mm auf 300 m

6,5-08 mit 139 grs Scenar
Max mit N150, 843 m/s, Abdrift ca. 153 mm auf 300 m
Max mit N550, 884 m/s, Abdrift ca. 143 mm auf 300 m

Das sind halt Spielereien auf dem Papier/Computer. Die Praxis sieht meist anders aus !

MfG, Karsten Pick, Monday, May 01, 2006 2:42 PM

Hallo Herr Pick,

vielen Dank für die übermittlung der Seitenwindvergleiche! Derzeit sind diese Daten für mich immer noch eine Glaubensangelegenheit.  Norma war die erste Firma, die Seitenwindablagen bei 4,5 m/s Querwind angab. Danach erst hat Lapua auch Daten über Seitenwindablagen veröffentlicht, jedoch mit 4,0 m/s Querwind. Daß dabei bessere Werte zum Augenschein kamen, leuchtet ein. So wird im Konkurrenzkampf weiter gebogen, betrogen und gefälscht. Nur ein klein wenig, so daß man besser dasteht.

  1. werden bei 6 mm Norma BR Werte unterschlagen. Die Vo beim 100 gr Geschoß liegen höher. Diese angegebene Vo wird auch von den besseren 105- und 107 gr Geschossen (mit höherer Querschnittsbelastung) erreicht.
     

  2. muß ich eben „glauben“, daß mit 71cm Lauf die angegebenen Vo-Werte erreicht werden. Wo liegen dann aber die Vo-Werte der 6 mm Norma BR bei gleich langem Lauf?
     

  3. kenne ich die Vo-Probleme bei der weit größeren 6,5-284 Norma. Darum wundere ich mich sehr über die hohen Vo-Werte der 6,5x47 Lapua. Falls Lapua für diese Patrone die .338" Lapua Magn. auf 47 mm Länge heruntergedrückt hat, könnte diese Vo schon erreicht werden. Falls aber (wie ich vermute) die 6x47 SM aufgeweitet wurde, habe ich Zweifel an den Vo-Daten.

Außerdem haben meine Versuche mit 71 cm langen Läufen zwar eine höhere Vo gebracht, doch hat es an der Präzision gemangelt.  Nachdem die Läufe auf 660 mm gekürzt wurden, stimmte die Präzision wieder.  Ich denke, zukünftige Versuche werden die Wahrheit an den Tag bringen. Es gilt: Das Bessere ist immer des Guten Feind!

Grüße, H. P. Sigg, Monday, May 01, 2006 12:08 AM

Hallo Leute,

weiß jemand von Euch was genaueres über die 6,5x47 Lapua? Ich hätte gerne gemessene Geschwindigkeiten bei gleicher Lauflänge und bei gleicher Querschnittsbelastung an den Geschossen, um die Querwindablage zu rechnen. Denn nur diese ist maßgeblich, weil die Präzision der 6,5x47 gewiß nicht besser sein kann als bei der 6 mm Norma BR. Der Rückstoß ist bei der 6,5x47 größer, also schon ein Nachteil. Wo liegt der Gasdruck? Wie sieht es mit der Lauflebensdauer aus? Ich möchte einen echten Vorteil an der 6,5x47 finden! Habe deshalb heute auch mit Herrn Triebel, Waffenwerkzeuge, telefoniert. Er sagt, die ganze Geschichte ist nur Verkaufspolitik von Grünig & Elmiger sowie Lapua. Auf deutschen 300-m-Ständen mit Seitenwällen und wenig Seitenwind führt kein Weg an der 6 mm Norma BR vorbei. Das denke ich bis heute auch.

Grüße, H. P. Sigg, Donnerstag, 4. Mai 2006 23:03

 

Messungen

Erich Stalder / Grünig & Elmiger rechnete mit Quickload oder maß aus einer Waffe mit 65 cm Lauflänge mittleren Laufquerschnittes zu 22 mm folgende Werte:

Patrone Geschoß Masse
[g]
Pulver Ladung
[g]
Nr. V0
[m/s]
Druck
[bar]
V5
[m/s]
gerechnet gemessen
6,5 x 47 Lapua Scenar 9 N150 2,32 10 802 3.740 800
6,5 x 47 Lapua Scenar 9 N150 2,42 18 821 4.235 830

Aus der Waffe waren bereits 2.200 Schuß mit der aus der auf 6,5 mm abgeänderten 6x47 Wildcat geschossen, bevor original Lapuahülsen mit leicht größerem Innenraum verwendet wurde. Diese allerdings noch mit großen CCI 200 Zündhütchen. Inzwischen gab er noch 450 Schuß mit aus der echten Lapuahülse ab, so daß die Waffe nun mit 2.650 Schuß belastet wurde. Die Waffe ist noch nicht 50% verschlissen, so daß das angestrebte Ziel 6.000 Schuß mit hinreichender Genauigkeit zu bieten durchaus erreichbar scheint.

Die 7,5x55 führt das übliche GP11-Geschoß wegen des langen Heckes nur auf 6 mm in der Hülse. Neuwertige Waffen bieten damit 1,8 mm Freiflug. Wenn nach langer Benutzunge bei ausgebrannten Waffen, üblicher Weise nach 7.000 Schuß  der  Freiflug auf 6 mm anwächst, also länger als die Geschoßführung wird, treten unvertretbare Genauigkeitsverluste ein, die den Lauf dann als ausgeschossen zu Schrott machen. Seine Waffe zeigte mit einer Ladungsleiter drei „Süße Flecke“, von denen zwei um die Ladung #10 und # 18 lagen. Der dritte war bei zu geringer Ladung. Soweit Erich Stalder.

So mein lieber Herr Sigg,

hier sind ihre Messungen. Ich kann nur meine Gründe mit für die 6,5 x 47 Lapua Patrone einzusetzen, wiederholen

First Born: Darrell's 6.5x47 Lapua

Proof of Concept Rifle, an American First, Shows Winning Abilities.

Other Guns of the Week

Lapua's new 6.5x47 cartridge has attracted much attention in recent months. But brass has only recently arrived in the States. Here we feature one of the first 6.5x47 rifles built in the USA, Darrell Jones' new "Forest". Darrell was a real pioneer, commissioning reamer and dies before he even had his hands on final-production brass. A month of testing in June 2006 demonstrated the cartridge can deliver impressive velocities with outstanding accuracy. Darrell tested a variety of powder and bullet combos before settling on Reloader 15 (RL15) and Sierra 120s at 3068 fps as his match load. With that combination, Darrell's new 6.5x47 took first place in its very first match. Yes, the 6.5x47 will shoot. Lapua has definitely delivered a competitive new option in the precision shooting game.

Source: http://www.6mmbr.com/gunweek072.html


Italian 6.5x47 sniper rifle

Hello Mr. Moller,

I have to compliment you about your web site and your expertise. Finally, after almost 15 years of tactical shooting I’ve found something interesting and new as well. I’m e-mailing you from Italy. Now I am so interested in your drive band bullets and the theory and facts behind them, that I am going to build a new rifle. Before I go to order all the parts and pieces I have just few questions to present you. The rifle is going to be build around the new 6.5x47 Lapua calibre to shoot in tactical competitions up to 1000 meters with snap and movers targets. The action will be floating and will be a Nesika K with some custom features. The barrel will be a PR Walther Lothar Stainless 28 inches #3250 contour with barrel block and cantilever base for the scope. Stock choice is a Mc. Millan A4 adjusted for my project


Which weights of 6.5 mm KSG bullets do you offer? What I have to do to receive and order your bullets (about 1000 for the first order)? I’d like to know what to ask when ordering to Lothar Walther for the progressive rifling barrel specs to shoot your bullet in the 6.5 120/140 grains range of weight. Will I have problem or minor vibration and torsion reduction, shooting normal 6.5 bullets in this barrel in case of shortage of your bullets? Do you have already good recipes for this calibre for tactical employ?

Considering Italian odering and delivery times, please reply as soon as you can

Best regards, CAPO Vito, Montag, 14. August 2006 17:05

Dear Mr. Capo,

Erich Stalder / Grunig & Elmiger initiated the new 6,5x47 Lapua Sport cartridge to overcome some Deficiencies of the 6 mm BR Norma, mostly Barrel live. The  6,5x47 Lapua is meant to give You at least 7.000 Shots within Match Accuracy, before degrading. that Means You should have ample Time to train with Your MAtch rifle and , when the Match is on, still have the Rifle in perfect Condition. Nothing disturbs more , than to have perfect Gear while training, but to notice some Time before the Match, the Barrel burns out and Accuracy wanes. Exchange times are normally too long and sometimes even unpredictable and how long it shall take to get the new Barrel to shoot as perfectas the old one is never known before, but only after. So Barrel life is an important Consideration for a Sport cartridge and the new 6,5x47 Lapua wil definitely outperform the 6 mm BR Norma. The not known 6,5 mm BR Norma is just an unofficial Trial, nothing more right now.

Another Advantage of the new 6,5x47 Lapua ist the Fact, it shoots wind bucking 6,5 mm Bullets, readily available form many Quality Manufactures including, but not limited to Lapua themselves. Whether the enhanced Recoil will allow to shoot with heavier 6,5 mm Bullets compared to the lighter 6 mm Bullets remains to be seen.

My current 6,5 mm KSG was made for an existing Barrel with 200 mm Twist length, or  6 Degrees (6°). That is not steep. Real wind bucking long slender Bullets need steeper Twist. Unfortunately the Machines are limited.  Lothar Walther will, if pressed, be able to manufacture progressive Twist Barrels down to 165 mm Twis length. This translates at 6,7 mm Bore to almost 7,3°, not real steep, but the best we can get. An adjusted 6,5 mm KSG - 600 will weigh 8,36g and sport a BC of .726 @ 928 m/s out of a 75 cm Barrel , 90 cm would give You 957 m/s, so that's not worth while, I believe. At 1000 m the Bullet will then still fly along with 483 m/s, well above trans sonic   Troubles. But shot out of a 6,5-284 and a 90 cm Barrel with 1.010 m/s v0 to Bullet will then see the Kilometer s bit sooner @ 555 m/s. When You shoot moving Targets, that counts. But the Camber may be altered from 6,5x47 Lapua to 6,5-284 Norma later on. so You might as well go ahead, as You wish.

If You want to order the Barrel it will be a 75 cm  Barrel just for the 6,5x47 Lapua and a 90 cm Barrel for both. Twist will at the steep End have 165 mm Length and the shallow End the double. The Result will be a Rifle that will, albeit shot with heavier Bullets than the 6 mm BR Norma allows, and steeper Twist in the End, develop less Torque and hence lie calmer on the Bench, than the 6 mm BR Norma. That's the Trick. Italians knew it already, when developing the vintage 6,5 mm Carcano with progressive Twist. The progressive Twist eases to shoot.

Order information will be sent via Email.

Sincerely, Lutz Möller

Dear Mr. Möller

I did really appreciate your fast and detailed replay. So I will use your kindness even more for some other useful advice about my new project. I already shoot in 6.5-284 with a commercial HS precision HRT with a NXS 5.5/22 x 50 scope, but sometimes I have problems seeing the miss impacts and doing corrections for the follow up shot, so I turned my mind to your idea. The 6.5x47 is only for less recoil, prolonged barrel life and experiment. My first question is going to be about the barrel. I will order a barrel of 75 cm. with a progressive rifling beginning at 300 mm close to the breech and finishing at 165 mm at the muzzle. Is that correct? It will be a SS barrel with a #3250 WL contour. Do you think SS is good steel for my project and the contour will be appropriate for the barrel length and the barrel block idea?  My second question is about bullets. I want to go with your bullets, so as soon as I got back from no man land, I will order 500 KSG 130 grains bullet straight form you. Do I need a special seating steam for my seater to load your bullets? What is going to happen to my normal 139 grains Lapua bullet shoot trough the PR barrel aside from the BC lost?  I really and deeply appreciate your help and hope to exchange more information and experimentations with you

thanks again, Strenght and honor, Capo Vito, Dienstag, 15. August 2006 12:30

Dear Mr. Capo,

If Recoil is Your main Concern, then of Course the 6,5x47 Lapua offers great Advantages over the 6.5-284, especially out of short Barrels, that 75 to 90 cm cannot be called.

Also, if Recoil is Your main Concern, the lighter Copper bullets offer Advantages over heavier Lead bullets in two Ways. First, the are lighter and hence recoil less, but second, as the are longer and slenderer they offer much better Aerodynamics, unachievable with pressed Bullets of any Kind. In Production pressed Bullet will stick in the Die when the Ogive radius extends 70 mm. Trials with 100 mm Ogive bullets were unsuccessful, as the Bullets stick in the Dies and Production stops. CNC-Lathe-turned Bullets can have any Radius or Contour. The resulting better Aerodynamics are the main Advantage. The Theory behind is old, Wolfgang Haack's Work from 1941 from Peenemünde. Our Wehrmacht could not use the Knowledge then, except in the V2, as CNC-Lathes were not widely available as today. Zuses Computers were so rare and expensive the were mostly used only as ballistic Calculators on Battleships and Zerstörer, like the Graf Spee, that had such fine advanced Things on Board.

Against Recoil a Recoil brake (also known as Muzzle brake) would be the appropriate Measure, especially with short Barrels, but would help with long Barrels less but still meaningful.

For Your  6.5-284 a Rcoil brake would work Wonders, I promise, especially with Guns, but with heavy ones too. The Brakes attach on a 12 mm long M15x1 fine metric Tread and are 109 € to Italy,  send quickly as registered Letter. Brakes are on Stock.

If Observation through the Scope is Yoir main Concern, You might check Schmidt & Bender for their new Optics, like the existing 5-25x56 PM II (expensive) or the coming 10-50x56 (moderatly priced) to actually see, what You do on the Target. We had great Success in this Respect with high powered Rifles equipped with recoil braking Silencers (not those Flash hiders You see above) with the smaller Schmidt & Bender Scope 3-12 x50 PM II with Special forces shooters, who admitted to have for the first time in their Shooters Career seen the Impact on the (near) Target, while shooting, that is immediately after they pulled the Trigger. Usually the Recoil pushes the Rifle out of Focus. This is still the Case with a Recoil brake on for the fist Millisecond, but in the subsequent 4 Milliseconds, the Brake pulls the Rifle back forward. Not the same length, in most cases, but enough to get the Eye near the focal Point. Eye an Brain can adapt to slight Variations quickly but loose Sight with big Defects. So Recoil must not be perfectly recovered 100%, if most is recovered, the Eye and Brain can track the Focus. Therefore a good Recoil brake makes a big Difference in Observation. The Difference is, You can see  the Impact on the Target, when observable at all, The biggest Difference yield Brakes with high powered Cartridges.

Barrel Steel: Carbon Steal has higher specific Heat than Chrome nickel Steel (stainless steel) and also conducts Heat better than Cr-NI-Steel. Therefore I recommend to use C-Steel for Series fire applications, as Sport shooter mainly demand.

Barrel Contour is important for a given Load, but in general I see no Preferences. We Shoot the LM-105 with out of the mighty .338" Lapua Magnum highly accurate out of a straight 90 cm progressive Lothar-Walther-Barrel with 31 mm diameter as well as out of the same, but thinly contoured  Hunt type barrel in a Sako TRG-42. With the  LM-105 the Contour makes no difference.

Progressive Barrel Twist starts with double 165 mm Length, or 330 mm after the Chamber and shortens to 165 mm before the  Muzzle. Rely on Lothar Walther and their Expertise. They definitely know, how to make a progressive Twist Barrel.

Seater. So far regular Seaters were used to set the Bullets, but that my not always be the Case. So be prepared to require a special Seater.

Regular Lapua Bullets out of a progressive short Twist Barrel flew nicely out of the 9° Twist .338" Lapua Magnum barrel an did not blast, as probably Berger and Sierra would do. Lapua bullets are  sturdy. I guess, without calculating, the 6,5x47 Lapua Case will not accelerate the slow 9g Version to much faster  Revolutions, than a faster 7 g out of a highly pressured 6,5x65 with 200 mm Twist length and 1.070 m/s as I shot well. Concluding I assume You may safely an successfully launch Lapuas 6,5 mm Bullets out of Your Speciality Gun. So You would not be limited to load only the 6,5 mm KSG-600.

Regards to Italy, Lutz Möller


Dear Mr. Möller

I almost squared out all my idea about my project and I cant’ wait to shoot it and exchange with you impressions and results. I already use a Vais muzzle brake on my 6,5-284 and I was planning to try a KDF this time, but knowing your experience I am considering to use your design, I will let you know soon, as I got to talk to my gunsmith about my choice and …. his price! My last question is about the chambering. Do I need any special VLD chambering to obtain better performances from your bullets? Do you have special ideas or considerations on the barrel block matter? I think my gunsmith is going to use ERGAL, and is building the Weaver base from the same piece, long enough to accommodate my optic (now I’m considering a S&B) in the back portion and some NVG in the front area.
Thanks again

Best wishes, Strength and honor, CAPO Vito, Mittwoch, 16. August 2006 16:45

Dear Mr. Capo,

Looking in the Brownell's Cataogue I see my hdp-Muzlebrake design widely copied (almost, but longer). Whether the Folks at KDF or other Copy-Cats understand the miniscule and subtle Design rules to design such a Recoil brake optimal, I don't know, but doubt it.

Yes, the Chamber will be different, mainly the Throat, see 6,5x47-600.pfd.  The Dimensions are above CIP, so the Chamber is CIP-tolerant. Nothing else is Changes, so Reloading equipment can be Stock.

I have no Experience with a Barrel block from AlZnMgCu 0,5-1 (Ergal) and cannot give any Advise.

Sincerely, Lutz

Dagegen die schwarze Kappe auf dem Lutz Möller 6,5 mm KJG Geschoß

6,5 mm schwarze Kappe von oben

Herr Möller,

Wir waren heute mit der 6,5x57R mit dem 6,5 mm KJG Geschoß auf dem Schießstand um verschiedene 6,5 x 57 R KJG Ladungen zu prüfen. Die mit 3,22 g  Norma 204 Ladung bei einer Patronenlänge von 75 mm war am besten, Steuung 2 cm super!!

Lg, Ralf Rauchberger, Samstag, 10. März 2007 18:46
 

Ich freu mich natürlich über bessere Angebote für die gute 6,5x47 , aber ich frage mich ob mit so einer Spitze, wie Sierra die auf der Messe zeigte, da was zu holen ist.

Lutz Möller

Gönne Dir Lutz Möller Munition vom Erfinder selbst.

Du wirst keine bessere finden.