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KJG
MJG, KJG und Munition liefert die Lutz M�ller GmbH
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Lutz Möller GmbH

Lutz Möller 9,3 mm KJG Geschoß 9302

Lutz Möller 9,3 mm KJG Geschoß 9302, 30,1 mm lang, 10 g schwer, BC 0,340

Vorläufer war das Lutz Möller 9,3 mm KJG Geschoß, alt

Patrone 9,3 x 62 9,3 mm WSM 9,3 x 64 9,3x69 9,3 x 74 R
V0 [m/s] 985 1.069 1.070 1.136 912

9,3x62 | 9,3x74R | 9,3 mm WSM | 9,3 x 64

Vorhaltemaß auf bewegtes Wild

Erstens m/s V0

zweitens

wähle Patrone, m/s V100 Vorhaltemaß in [m]
9,3 x 62 Weite bei m/s Troll bei m/s Flucht
9,3 x 64 20 m m m
9,3 x 74R 40 m m m
60 m m m
80 m m m
100 m m m

9,3 mm MJG werden kommen

Betreff: Lutz Möller GmbH, 1. Rundbrief

Lieber Herr Möller,

unter http://lutzmoeller.net/93-mm/index.html habe ich vor einem Monat 9,3x62 Patronen mit MJG, Lieferzeit "grün" entdeckt. Darüber freute ich mich sehr, denn ich lese auf Ihrem Netzplatz schon lange (vor ca. acht Jahren vermittelten sie mir eine Mündungsbremse. Montiert hat sie H. G.. Ich habe bis heute sehr viel Freude daran) und wartete wegen meiner Kupferunverträglichkeit auf Messing. Wenn im Laden 9,3x62 Munition mit MJG angeboten werden, wird es auch Geschosse für meine 9,3x64 geben, täuschte ich mich. Als ich am 06.06. um Ladeempfehlung für das MJG bat, schickten Sie mir "LM: Siehe http://www.lutz-moeller-jagd.de/9,3-mm/9,3x64.htm", woraus ich schloss, dass die Ladeempfehlung der KJG der, der MJG entspricht.

LM: Ja.

Davon, daß es noch kein 9,3 mm MJG gibt, las ich kein Wort.

LM: Die werden demnächst kommen.

Gut, ich werde die Geschosse weder lutschen noch lange daran herumfriemeln, sondern sie einfach nur verwenden. Bis ich sie verbraucht habe, wird es ggf. MJG geben. Wenn Sie mir dann aufgrund unseres Missverständnisses für die folgende MJG-Bestellung einen geringen Rabatt einräumen mögen, würde ich den freudig annehmen.

LM: Dafür bekommen Sie den heutigen Zuschriftenlieraturpreis. Das ist bsilang die beste ausdruckweise des Tages. Bitte erinnern Sie mich ggf. daran! 

Alles Gute, J. G., Donnerstag, 7. Juli 2011 00:11

Guten Abend Herr Möller,

Ihre 9,3 mm KJG sind absolut Klasse! Präzision und Wundwirkung hervorragend

Mit freundlichen Grüßen, Rolf Wendemuth, Mittwoch, 12. Dezember 2007 18:33


9,3 mm KJG eine einzige Katastrophe

Sehr geehrter Herr Möller,

ich habe von meinem Wiederlader Patronen in .243" Win. Damit habe ich dieses Jahr 10 Stück Rehwild gestreckt. Ich war mit Wildpretentwertung und Geschoßwirkung sehr zufrieden.

Nun habe ich meine 9,3x62 auf KJG eingeschossen. Ich erlegte damit nun 6 Stück Rehwild und ein paar Sauen, zumeist leichte Frischlinge. Weder Geschoßwirkung noch Wildpretentwertung überzeugten mich. Vor allem ist die Wildpretentwertung war eine einzige Katastrophe. Ich weiß nicht, ob es an der schwarzen Kappe liegt. Kommt ´08 eine Weiterentwicklung?

Mit freundlichen Grüßen, Michael Winkler, Donnerstag, 31. Januar 2008 22:49

Tag Herr Winkler,

wie waren denn Zielwahl und Treffer? Haben Sie Bilder, die Sie uns zeigen wollen? Um mich näher zu Ihren Schwierigkeiten zu äußern, müßte ich schon Genaueres wissen. Also senden Sie bitte aussagekräftige Berichte mit Bildern.

Für 2008 sind keine Änderungen geplant. Was sollte denn, Ihrer Meinung nach, verbessert werden?

Waidmannsheil, Lutz Möller,


Leider keine Bilder

Hallo Herr Möller,

Bilder habe ich leider keine gemacht. Die Wildpretentwertung war selbst bei guten Schüssen hoch. Ich möchte nur zwei Fälle schildern. Frischling 20 kg, vom Hund gestellt auf < 10 m beschossen. Der Ausschuß war bei guter Treffpunktlage untertassengroß. Sehr große Blutergüsse.

LM: was meinen Sie mit guter Trefferlage? Wo lag der Treffer? aus welchem Winkel. Wo lag der Ausschuß?

Ein Bockkitz hat ausgesehen, wie bei Ihnen auf unter Druckwelle beschrieben. Schußentfernung: ~ 110 m. Einschuß auf der 10, Ausschuß kurz hinter der letzten Rippe. Innen nur noch Matsch. Leber total zerstört. Gescheideinhalt bis ins Schloß gedrückt. Seitlich der Wirbelsäule 6 auf der einen, 8 Rippen auf der anderen Seite gebrochen. Rücken blutunterlaufen. So hat noch kein Stück mit der .243" Win. und dem alten Geschoß ausgesehen.

Mit freundlichen Grüßen, M. Winkler, Freitag, 1. Februar 2008 10:28

Tag Herr Winkler,

bei einem Lungentreffer soll das 9,3 mm KJG die Leber völlig zerstört haben? Das wäre das erste Mal. Mir scheint Sie haben die Leber getroffen und damit einen erheblichen Kraftstoß ausgelöst. Nur daß Sie deshalb besonders viel Wildpret entwertet hätten mag ich nicht glauben. Ich habe als Hegeabschuß aus gewissen Gründen vor drei Jahren solch ein Treffer auf ein gefangenes Bockkitz mit der .300" WM KJG Ladung auf 106 m mitten drauf gelandet (Lies Kraftstoß!). Das Wildpret sah danach so aus:

Einwandfreies Wildpret nach Leberschuß mit Kraftstoß

Sie sehen, ohne genaue Berichterstattung kommen wir nicht weiter. Nehmen Sie das nächste mal ihre Taschenkamera mit oder ein Handy mit eingebauter.

Waidmannsheil, Lutz Möller,

Rechtsdrall

Hallo Lutz,

vergangenen Samstag gab ich ein paar Schuß mit einer neuen 9,3x62 KJG Spitz Ladung ab. Die Vorergebnisse anhand der Geschwindigkeitsmessung waren sehr beeindruckend, 1.026 m/s mit Norma 200 und keinerlei Anzeichen eines erhöhten Gasdruck sowohl bei Zündhut als auch an der Norma Hülse.

Was mir bei den Löchern auf der Scheibe auffällt sind neben den super scharf gestanzten Einschlägen gleich angeordnete „Ärmchen mit Schwenk nach rechts... hmm...“ (Ich weiß, daß das KJG ein deutsches Geschoß ist).

9,3 mm KJG Einschlag

9,3 mm KJG Einschlag

Vielmehr frage ich mich, woher kommt das? Alle Einschläge weisen die gleichen Anzeichen auf. Felder die sich in die Führbänder der Geschosse einprägen, sind breiter und würden auf der Scheibe nicht so kreisrunde Löcher hinterlassen. Wie erklärst Du Dir das?

Viele Grüße, Martin, Dienstag, 13. Mai 2008 23:29

Moin Martin,

das Kupferjagdgeschoß tut halt was was ich will, sonst nichts.

Gruß Lutz,

Hallo Herr Möller,

schicken Sie bitte wieder mal 100 St. KJG 7,62 mm, diesmal für die .308 Win., an Walter! Mein Jagdfreund ist von meinen Berichten so angetan, daß er jetzt auch umstellen möchte. Von meinen 9,3x62 ist bereits die Hälfte verschossen, vom Fuchs bis zu Rotwild konnte ich etwa 30 St. damit zu meiner vollsten Zufriedenheit erlegen.

Mit Waidmannsheil, Wolfram Ortlieb, Samstag, 31. Januar 2009 18:01

GEZ und 9,3x64

Hallo Herr Möller

Über den Scherz mit der GEZ habe ich mich sehr gefreut und lange nicht mehr so gelacht.

Übrigens: bei der Darstellung der 9,3-Patronen ist Ihnen eine Zahlenfehler bei 9,3x64 unterlaufen: die V100 ist nicht 901m/s sondern 951 m/s. Dann sieht die gute alte  9,3x64 schon viel besser aus, insbesondere im Vergleich mit der 9,3WSM.  Ich habe mit QuickLoad meine Werte eingegeben und komme sogar auf V100 = 981 m/s.

Viele Grüße und Wmh, J.W.=, Sonntag, 11. April 2010 17:22

Haupttreffer

Diagonalschuß schräg längs durch eine Sau

Sehr geehrter Herr Möller,

ich sehe den Kommentar zu „Schädelschießen“. Just beim letzten Schwein war ich aufgrund der steilen Geländeeigenschaft entschlossen, einen Schuß da anzutragen, da er die Sau an den Platz bindet und dadurch beim Bergen Kräfte schont. Die 9,3x62 machte auf 50 m gute Arbeit. Beim Versorgen des Stückes stellte ich fest, das KJG trat wie beabsichtigt zwischen die Lichter ein, drang durch das Haupt bis zum Trägeransatz durch, trat vor dem Stich aus um letztendlich im linken Hinterlauf der Sau stecken zu bleiben. Wenn man sich den Restbolzen ansieht und berücksichtigt, das KJG hat auf 50 Meter bei meiner 9,3x62 Ladung noch eine 949m/s (4523 Joule) Schnelle, erstaunt es einerseits, daß der harte KJG-Restbolzen nicht noch auch den Hinterlaufknochen  durchschlagen hat.

LM: Siehe Diagonalschuß!

Andererseits veranschaulicht die enorme Verformung (Aufpilzung) des Restbolzens, wie hart doch Knochen ist und wo die Kraft geblieben ist. Man braucht schon einen ordentlichen „Wums“ um Schwarzkittel sicher an den Platz zu bannen, wenn der Treffer dem Sitz auf das Haupt gilt. Ich würde mich bei einer Nachsuche auf eine .38 Spezial nicht verlassen. In diesem Zusammenhang eine Frage zu den KJG-S.

LM: Siehe KJG S Versuche

Können Sie schon etwas dazu sagen, wie sich diese aufgrund der offensichtlich härteren Legierung (Messing) beispielsweise bei starken Knochentreffern verhalten würden? Wäre die Verformung bei Knochen ggf. geringer und die Durchschlagskraft dadurch höher?

LM: Beabsichtigt ist das!

Wie sieht es dann mit der Belastung (Verschleiß) des Gewehrlaufes aus?

LM: Läufe verschleißen vom Gasfraß, aber nicht vom Geschoß! Siehe Lauflebensdauer

Beste Grüße und Waidmannsheil, M.H., Sonntag, 10. Oktober 2010 22:14

Bessere 9,3 mm Jagdgeschosse

Was mir wie erwähnt auffällt ist, Ihr 9,3 mm Jagdgeschoß zeigt einen niedrigen BC-Wert und bremste daher schneller durch Luftwiderstand ab, andererseits scheinen aber Geschoßmasse und Kaliber Vorteile zu bringen (Ich rede ungern unfundiert über Sachen, die ich nicht völlig verstanden habe, aber Flächenlast, Wirkungsquerschnitt und Tiefenwirkung scheinen mir beide Eigenschaften günstig zu beeinflussen).

Die Wirkung in der Entfernung läßt jedoch nach, scheinbar weniger wegen der geringeren Vo des Geschosses gegenüber kleineren Kalibern, sondern oder Luftwiderstand bei der Gestalt schneller bremst als bei anderen Kalibern.

Also ist mein gedanklicher Ansatz: wenn die Maße der Patrone (Länge, Hülsenvolumen usw.  erlauben, ein Jagdgeschoß mit besseren aerodynamischen Eigenschaften zur schaffen (also vermutlich ein paar mm länger zu fertigen und eine andere Gestalt zu wählen, so daß der BC-Wert vielleicht 0,4 oder sogar darüber erreicht), könnte man dann eine Patrone bekommen, die auch mit kurzem Lauf auf eine V250 oder V300 größer der von Ihnen bezüglich der Zerlegerwirkung als kritisch beschriebenen 700 m/sek bringen würde. Man hätte gleichzeitig noch eine gestrecktere Flugbahn, den noch mäßigen Rückstoß und könnte alle Waffen, Hülsen etc. weiterverwenden. Wenn es technisch ginge und sachlich richtig wäre und man erwägen kann, welche Nachteile in Kauf zu nehmen seien, sollte man darüber nachdenken, was das kostet, und wie ein möglicher Vorteil zu bezahlen wäre. Gegeben, der Vorteil bestünde darin, den Kauf, Pflege, Wartung, Platzbedarf einer zusätzlichen Waffe zu vermeiden und Jäger kauften ihre Waffen nicht aus überwiegend sachfremden, rein geschmacklichen Beweggründen kaufen, würde der geldwerte Vorteil mehrere Tausend EURO betragen.  Ebenfalls wäre die Hürde von Bleifanatikern, zu Ihren Geschossen zu wechseln, noch ein wenig niedriger.

J. B. Montag, 28. Februar 2011 10:55

Moin J. B.,

Ihre Schwierigkeit die Dinge hier erschöpfend zu beurteilen liegt (wie bei allen nicht vollständig sachkundigen klugen Jägern) drin, Ihre an sich guten und richtigen Gedanken in Zahlen zu fassen, damit Ihre Schlußfolgerungen der Wahrheit entsprechen. Ich bin wegen der lästigen „Abkupferei“ oder Schutzrechtsverletzung inzwischen etwas vorsichtiger geworden meine Kenntnisse vorbehaltlos wie in kleines, stolzes Kind „herauszuplappern“, halte mich daher mit Zahlen also zurück. Die bekannten Ergebnisse sprechen ja ihre eigene deutlich Sprache, auf die Sie sich stützen können.

Ein gutes Jagdgeschoß zu schaffen bedeutet aber genau zwischen erwünschten Eigenschafte und den damit einhergehenden Aufwendungen abzuwägen; und zwar in Zahlen. Alles andere ist Mumpitz. Ich verstehe die Vorgänge beim Schuß und kann die berechnen. Ohne rechnergestützte Strömungsmechanik bräuchte ich einen Windkanal. So arbeite ich mit meinem „elktronischen Windkanal“ in der eletronischen Blechkiste. Die Ergebnisse sehen Sie bei mir. Bei den größeren Jagdgeschossen  ( > 7 mm ) ist tatsächlich möglich durch den Wechsel auf  einen weniger dichten Werkstoff die Gestalt bei gleicher Masse etwas zu strecken, so daß trotz (die Strömung störender) Sollbruchnut der Luftwiderstand geringstfügig sinken wird. Nicht daß das wesentlich wäre, aber es schadet immerhin nicht.

Bei mit Großkalibergeschossen jagdlich üblichen Schußentfernungen hilft eine günstige Aerodynmik (geringer Luftwiderstandbeiwert cw) zwar die Flugbahnen zu strecken, aber unabdingbar erforderlich sind hohe Geschwindigkeiten. Auf Schnelle kann bis 3 - 400 m ganz und gar nicht verzichtet werden. Ab ½ km sieht die Sache dann anders aus. Für weite Schüsse über 500 m benötigen Sie dann Geschosse, die ihre Geschwindigkeit möglichst lange halte, wie z. B. mein LM-105. Nun werden 9,3 mm Büchsen meist nicht im Gebirge bei der Gamsjagd, die in baumloserm offenen Kar am Tage bei gut äugender Beute meist weite Schüsse erfordert, geführt. Bis 300 m kommen Sie mit den herkömmlichen 9,3 mm Patronen gut zurecht, aber ich habe für eine Kunden schon eine 9,3x69 auf Grundlage der .338" Lapua Magnum Patronenhülse geschaffen. Ohne Feuerschlucker bringt die zu schießen aber keine Freude und für einoffenBremse wäre die Patrone bei der Pulvermenge zu laut.

Das bringt mich zu Ihrem Wunsch nach kurzen Läufen. Der über den reinen Geschoßimpuls hinaus den Rückstoß merklich steigernde „Rakentenschub“ erhöht den Rückstoß bei Stummeln gewaltig. Daher sollten solche Absägereien immer einen FS7 nach sich ziehen, um angenehm schießen zu können.

Gönne Dir Lutz Möller Munition vom Erfinder selbst.

Du wirst keine bessere finden.