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Lutz Möller 8x75RS KJG Munition

Allgemeines

Der heutige Hang zu der alten Patrone kommt vor allem daher, daß es in der von Praktikern erkannten Lücke zwischen den 7 x 65 R - 8 x 57 IRS-Klasse-Randpatronen und der starken, geschoßschweren 9,3 x 74 R lange Zeit, d.h. bis zum Erscheinen der .30" R Blaser keine für Kipplaufwaffen uneingeschränkt einsetzbare Randpatrone aus serienmäßiger Herstellung mehr gab. In diesem Bereich fehlte seit Auslauf der Vorkriegsfertigung eine leistungsfähige Randpatrone. Mit dem Anbieten einer werksgefertigten 8 x 75 RS konnte die Lücke wenigstens mit Geschossen  bis etwa 13 g ausgefüllt werden. Andererseits ist die alte 8 x 75 RS keine sehr ,,moderne“ Patrone, weil sie auf Grund ihrer Hülsengeometrie (stark konischer Verlauf, hohe Pulversäule) bei hoher Schußbelastung doch Dichtigkeitsprobleme am Verschluß mit sich bringen kann. Hinsichtlich der Leistung liegt die 8 x 75 bei Einhaltung des zulässigen 3.300 bar Pmax (Kupferstauch) und unter Berücksichtigung eines für solche innenballistisch schwierigen Patronen unbedingt notwendigen Sicherheitsabschlages (Arbeitsgasdruck höchstens 85% des maximal zugelassenen Gasdruckes) bei guten 850 m/s des 12,1 g HMK-Geschosses.

Geschwindigkeiten, wie sie vor dem Krieg veröffentlicht wurden (z.B. über 900 m/s mit einem 12 g Geschoß) sind unrealistisch. Wettbewerber der 8 x 75 RS sind die 8 x 65 RS and die zwar kaliberkleinere, aber mit einer moderneren Hülse ausgestattete .30" R Blaser. Auch die von Werner Reb entwickelte Wiederladerpatrone 8,5 x 63 R ist, wenn auch nicht kommerziell, so doch leistungsbezogen, eine direkte Konkurrenz der 8 x 75 RS and zwar wegen des größeren Kalibers and der dadurch möglichen schwereren Geschosse.

Geschichte

Die 8 x 75 RS wurde etwa 1908 von DWM im Auftrag der ,,Behrs Waffenwerke, Suhl“ (Simson) aus der 9,3 x 74 R entwickelt und war als  Hochwildpatrone auch für die deutschen Kolonien bestimmt. Es gab zwei Ausführungen der Patrone, nämlich als 8 x 75 RS (8,20 mm, sog. ,,S“-Kaliber) and als 8 x 75 R (8,08 mm). Dazu kamen entsprechenden Schwesterpatronen ohne Rand für Repetierbüchsen. Zwischen den Kriegen war vor allem die 8 x 75 RS populär. Inwieweit hierbei hineinspielt, daß sie eine der Lieblingspatronen des Reichsjägermeisters gewesen sein soll, ist heute weder bekannt noch erheblich. Die jüngere Geschichte der 8 x 75 RS ist eng mit den Namen Heinz Knipp and Hartmut Böning verbunden. Sie belebten die Patrone Mitte der Achtziger mit modernen Komponenten neu.


Wiederladersicht

Hülsen stellt Horneber her (früher MEN). Möglich ist auch gelegentlich lieferbaren RWS-Grundhülsen ,,9,3 x 75 R“ ohne Bodenstempel umzupressen. Aus 9,3 x 74 R umgeformte Hülsen geraten etwas zu kurz. Die 8 x 75 RS ist ziemlich wählerisch, was die für gute Präzision geeigneten Pulver angeht. Das R 907 erwies sich hinter den 12,7 g Geschossen aus innenballistischen Gründen als nicht geeignet. Die Ladedaten gelten mit den üblichen Einschränkungen auch für die Schwesterpatrone der 8 x 75 RS, die randlose 8 x 75 S. Letztere kann ebenfalls aus der 9,3 x 75 R RWS-Grundhülse gefertigt werden. Dabei ist der Rand abzudrehen and eine Auszieherrille zu stechen. Vor dem Feuerformen der randlosen 8 x 75 S Hülse ist durch überkalibriges Aufweiten auf 9,5 mm (.375"Dia.) and anschließendes Kalibrieren auf 8 mm unbedingt eine Hilfsschulter anzubringen.

schrieb . . . RWS etwa 1982

8 mm KJG alt auf Reisen, Machkontur

8 mm KJG spitz 2007 auf Reisen, Machkontur

Dear Lutz.

Let me introduce myself. My name is of Croatian origin. I am a Swiss citizen permanently residing in Pietersburg, South Africa since 1992. I am a hunter, shooter, firearms and ammunition collector and reloader for many years. I own the Gun shop "Arms for Africa (Pty) Ltd in Pietersburg. I import Blaser, Chapuis Armes, Verney-Carron, Manurhin and Mateba firearms.

Last year on the IWA I ordered a new Blaser S2 double rifle in cal. 8x75RS and the interchangeable barrel in cal. .45 Blaser for my Blaser R93 rifle. I ordered and received the reloading dies from ,,Triebel" for both calibres.

It is the first time that I have this calibres, so I have no experience in reloading them. That is the reason I ask you for advice.

It will be very kind of you if you can send me the DEVA reloading manuals well as the newest reloading manual ,,Wiederladen" from Dynamit Nobel. Let me know the price and your bank details and I will transfer you the money.

What bullets and powder loads you will recommend? I am looking forward to hearing from you soon.

Dr. Boris Brigljevic, Freitag, 28. Februar 2003

Exklusive Jagdwaffen, Heinz Knipp, Am Katengraben 1, 34497 Korbach Tel.:05631 7273 Fax:05631 4595, mache sich um die Wiedereinführung der 8 x 75 verdient, sagte Claus Otterbein am 27. April 2005 und verwies auf  gute Schußbilder mit dem 8 mm KJG, die nur halb so groß, wie mit dem TOG  seien.

Simson Kippblockverschluß

Simson Jägerverschluß aus Suhl

Hallo Herr Möller,

ich führe seit einigen Jahren eine, in einer überarbeiteten Version als Stutzen geschäftete Blaser Kipplaufbüchse 770. So richtig original sind nur noch Lauf und der Verschluß. Ich mag den alten Suhler Jägerverschluß, obwohl er technisch sehr problembehaftet ist. Dazu habe ich einen Wechsellauf in 6,5x68R UL, allerdings wegen des besseren Schwingunsverhaltens nicht als Stutzen. Die 6,5x68 führe ich auch noch in einer DWM Rep.-Büchse mit 250 mm Drall. Beste Präzision mit 6,8 g Nosler Partition vor 4,38 g N160 in Hirtenberger! Hülsen. Das ist für die Hülse aber wirklich die Grenze. Ich beobachte öfter gerissene Hälse im übergang Hals-Schulter bei erst 2-3x wiedergeladenen Hülsen.

Aber in Ihrer/RWS´s Abhandlung über den Leistungsbereich der 8x75 RS wird auf die 8x65 RS hingewiesen. Ich schieße sie in einem Burgsmüller Drilling, Bestens! Heruntergeladen mit 12,8 g TIG auf 780m/s dem betagtem, wenn auch wie neu ausschauendem Gewehr von 1937 zu liebe. Man darf nicht aus dem Auge verlieren, daß der Leistungsgleichstand bei der Brenneke durch 200 bar mehr max. Druck erreicht wird. Wenn man dann berücksichtigt, daß die achtfünfundsiebziger von den Werken auf besagte 85% abgestellt ist, kann sie wirklich einiges mehr als ihr nachgesagt wird, die ausgeschriebene Vorkriegsladung ist garnicht so weit hergeholt, ich lade das 12,1 g HMK auf 870 m/s und bleibe knapp unter dem max. Druck gemäß DEVA-Beschuß. Außerdem fehlt eine wirklich interessante Wildcat in diesem Bereich erwähnt, die 8,5x74R Keith. Nun man kann noch lang Fachsimpeln, das 8 mm Geschoß spar ich mir im Moment. Ich kam heute früh nach 6 h Ansitz bei leichtem Schneefall und -7° mit einem überläufer und einem Fuchs mit der 8 mm geschossen nach Hause.

Sau schräg spitz auf den Stich, Kugel trat mit doppelt kalibergroßem Ausschuß, an der letzten Rippe wieder aus. Entfernung 135-140 mtr. Sau lag 10 mtr. weiter Paterre. Füchschen wollte sich schleichen, wahrscheinlich Wind bekommen. Auf 90 mtr. von hinten auf den Kragen, Ausschuß an der Kehle kalibergroß. Was will man mehr?

Mich juckts schon, die 9,3 mm KJG in der 9,3x64 Brenneke auszuprobieren, ich werd mich jedoch, ohne Ihren Ladungsvorschlag in Frage zu stellen, an die max. Ladung herantasten. Oder kann ich mir das sparen?

Also Waidmannsheil, Ihr Uwe Schwartner, den 1. März 2004


Sehr geehrter Hr. Möller.

Ich hätte die Gelegenheit einen Bergstutzen zu einem sagenhaften Preis zu bekommen.  Jedoch habe ich bedenken bei der Kaliberwahl. Die Waffe hat im Kleinen Kaliber 5,6 x 50 Mag. Und im großen Kaliber 8x75 RS. Meine Frage:  Welche Zukunft hat die 8x75 RS und können sie dieses Kaliber empfehlen.  Mann bekommt keinerlei Informationen ob dieses Kaliber zu empfehlen ist oder nicht.

Danke für ihre Info, Norbert Prax , Donnerstag, 21. Juli 2005 15:51

Herr Prax,

beide Patronen sind gut und zu empfehlen. Bei der 8x75 RS sind Hülsen nicht immer einfach zu beschaffen und Sie müssen entweder selbst laden oder Kupferjagdmunition nehmen, die ich empfehle.

Waidmanns Heil, Lutz Möller, 21. Juli 2005,

Hallo Herr Möller,

ich führe seit einigen Jahren eine Blaser KLB 770 in einer überarbeiteten Version als Stutzen geschäftet. So richtig Original ist nur noch der Lauf und der Verschluß. Ich mag den alten Suhler Jägerverschluß, obwohl er technisch schwierig ist. Dazu habe ich einen Wechsellauf in 6,5 x 68R UL allerdings nicht als Stutzen, wegen dem besseren Schwingungsverhalten. Die 6,5 x 68 führe ich auch noch in einer DWM Rep.-Büchse mit 250 mm Dralllänge. Beste Präzision mit 6,8 g Nosler Partition vor 67,6 grs N160 in Hirtenberger!!! Hülsen. Das ist aber wirklich die Grenze für die Hülse. Ich beobachte öfter gerissene Hälse im übergang Hals/Schulter bei erst 2-3x wiedergeladenen Hülsen.

Aber in Ihrer / RWS´s Abhandlung über den Leistungsbereich der 8 x 75 RS wird auf die 8 x 65 RS hingewiesen. Ich schieße sie in einem Burgsmüller Drilling, Bestens! Heruntergeladen mit 12,8 gr TIG auf 780m/s dem betagtem, wenn auch wie neu ausschauendem Gewehr von 1937 zu liebe. Man darf nicht aus dem Auge verlieren, daß der Leistungsgleichstand bei der Brenneke durch 200 bar mehr max. Druck erreicht wird. Wenn man dann berücksichtigt, daß die achtfünfundsiebziger von den Werken auf besagte 8 5% abgestellt ist, kann sie wirklich einiges mehr als ihr nachgesagt wird, die ausgeschriebene Vorkriegsladung ist garnicht so weit hergeholt, ich lade das 12,1 g HMK auf 870 m/s und bleibe knapp unter dem max. Druck gemäß DEVA-Beschuß. Außerdem fehlt eine wirklich interessante Wildcat in diesem Bereich erwähnt, die 8,5 x 74R Keith. Nun man kann noch lang Fachsimpeln, das 8 mm Geschoß spar ich mir im Moment, kam heute früh nach 6 h Ansitz bei leichtem Schneefall und -7° mit einem überläufer und einem Fuchs nach Hause, geschossen mit der 8 mm. Sau schräg spitz auf den Stich, Kugel trat mit doppelt kalibergroßem Ausschuß, an der letzten Rippe wieder aus. Entfernung 135 - 140mtr. Sau lag 10 mtr. weiter Paterre. Füchschen wollte sich schleichen, wahrscheinlich Wind bekommen. Auf 90 mtr. von hinten auf den Kragen, Ausschuß an der Kehle kalibergroß. Was will man mehr.

Also Waidmannsheil, Ihr Uwe Schwartner, März 2004

Volltreffer!

Herr Möller,

Am Samstag auf dem Stand haben die KJGe bewiesen was in ihnen steckt; Präzision pur! Nachdem auf 50 m , die zu einschießende Richtung stimmte, wechselte ich zu dem 100 m Stand. Gut, daß die Anlage computergesteuert ist, sonst wäre der Eindruck entstanden, man hätte die Scheibe nicht getroffen. Die 10er Ringscheibe wies, nach 16 Schuß, ( Dreipunktauflage ) nur EIN schwarzes Loch von einem Ø einer Colakapsel. Da kommt innere Zufriedenheit auf. Das Kupferjaggeschoß muß sich anscheinend sehr wohl in meiner 8 x 75 RS fühlen. Solch ein Schußbild habe ich mit der CDP nicht hinbekommen. So was nenne ich Forstschritt!

Am Wochenende habe ich dem Jagdhüter eine „ Reifenjagd “ angekündigt, damit der Mann sieht, was ich unter Präzision verstehe. Herr Möller, noch eine Laienfrage; haben Sie die Ladedaten in eine Datenbank eingetragen, oder muß ich bei einer späteren Bestellung das Losnummer angeben? Da ich kaum annehme, daß ich nach etlichen „Reifenjagden” mit den 200 Schuß übers Jahr komme. Ich fiebere schon nach meiner 9,3 x 62, aber die ist im Moment noch beim BüMa.

Mit freundlichen Grüßen, Albert Thinnes, Mittwoch, 2. März 2005 10:50

Dito für die 9,3x62!

Herr Möller,

Es ist schwer mit dem KJG Geschoß zu fehlen, wenn, dann entwickeln Sie noch ein Geschoß das der Hitze folgt. Die Präzision der 9,3 x 62 ist hervorragend. Ich bin mit den beiden Geschossen im cal. 8 x 75 RS Kipplauf und der 9,3 x 62 aus dem Sauer Stutzen sehr zufrieden. Das Vertrauen verstärkt die Leistung! Ein zufriedener Kunde

MfG, Albert Thinnes, Mittwoch, 23. März 2005 08:20

P.S. Das Vorhaltemaß! Am Wochenende beim Reifenschießen erreichte ich im ersten Durchgang mit der 9,3x62 nur 4 von 10 Treffern. Aber das änderte sich im Laufe des Tages. Das Ergebnis lag am Steuermann, die V0 ist flotte 920 m/s und nicht mehr bummelige 830 m/s. Also paßte ich mich der höheren Rasanz an, dann klappte das auch!

Ferlacher Kipplaufbüchse

Juch-Grund Kipplaufwaffe schießt Volltreffer
Juch - Grund, Pfarrhofgasse 2, A-9170 Ferlach

Hallo Herr Möller!

Die auf dieser Seite abgebildete Kipplaufwaffe der Firma Juch-Grund hat nicht wie angegeben einen Roux-Verschluß sondern einen Unterhebel-Keilverschluß. Ansonsten finde ich Ihre Seiten sehr informativ und danke Ihnen für die vielen Stunden, die ich lesender Weise dort verbracht habe.

Mit freundlichen Grüßen und Weidmannsheil! Ulrich Syring, Donnerstag, 17. Januar 2008 01:51


Schundwaffe

Guten Morgen Herr Möller, schön mal wieder etwas von Ihnen zu hören.

Meine Gedanken waren schon bei der Jagd und natürlich bei meinem Hund, als plötzlich mich jemand an meine 14.000 € SCHUNDWAFFE erinnert. Hätte meine Frau sie mir nicht zu meinem 50. Geburtstag geschenkt, wäre sie längst auf dem Mond.

Die erste Patrone die ich aus der Waffe verschoß war ein KJG und ich war hell begeistert von der Waffe und Patrone. Ich erlegte so manches Stück Wild am Ansitz damit, bis an einem regnerischen Tag das böse Erwachen kam. Zu Hause zerlegte und reinigte ich die Waffe und lies sie so zerlegt in meinem Jagdzimmer zum Trocken liegen. Als ich sie am nächsten Tag  in den Waffenschrank stellen wollte, traute ich meinen Augen nicht, Wasserflecken und Rost à gogo.

Die kaum 6 Monate alte Waffe war nicht mehr wieder zu erkennen. Den Hersteller darauf angesprochen, meinte dieser ich solle ihm die Waffe zuschicken. Nach einigen Tagen rief dieser mich an und was ich da zu hören bekam, Herr Möller, so spreche ich nicht mal mit meinem Hund, Angriff ist die beste Verteidigung. Den Hörer legte ich auf als er mich einen Lügner nannte. Herr Möller glauben Sie nicht, daß ich spinne, mein Deutsch ist nicht das allerbeste, aber ich  verstehen es schon. Mit einer saftigen 470€ Rechnung, Instandsetzung, bekam ich die 6 Monate alte Waffe zurück, ohne GARANTIE. Der Mann kann froh sein, daß ich in einem anderen Land wohne, sonst hätte ich ihn mit meinem Anwalt bekannt gemacht bis er im Gesicht schwarz geworden wäre .

Was den Rouxverschluss betrifft, so stand das auf meinem Bestellformular des Herstellers. Daß es einen Unterhebel-Keilverschluß ist, kann ich als Nicht-Büma nicht beantworten, aber immerhin ist das gut zu wissen. Ich entschuldige mich für eine falsche Information.

Herr Möller, Sie würden mir einen großen Gefallen tun, wenn Sie den Artikel „Volltreffer“ woanders unter kriegen könnten , dann sehe ich ihn nicht mehr wenn ich auf Ihrer Seite die Neuigkeiten lese, danke.

Vielleicht sind einige Fehler in diesem Text, aber immerhin entspricht er der Wahrheit.

Mit freundlichen Grüßen, A. T., Donnerstag, 17. Januar 2008 10:57

P.S. Zum Abspannen gehe ich heute Abend eine Sau schießen, aber nicht mit der 8x75 sondern mit der 6,5x68


 

Herr Möller,

Was jetzt die 8 x 75 RS-KJG-Ladedaten betrifft, will ich Ihnen mitteilen, daß ich nicht über 200 m schieße, (meistens unter 200 m) und nicht auf einen kg verlorenes Wildpret achte (habe genug mit Maden gespiktes Wild nachgesucht und kann nur mein Haupt darüber schütteln). Auf ihrer 8 x 75 RS Seite entnehme ich, daß das Rottweil R903 gut ist, aber das überlasse ich Ihnen. Mein Vorschlag: fangen wir bei 200 Schuß an. Ich schicke Ihnen das Geld und Sie liefern die Geschosse direkt bei Samereier, oder schlagen Sie mir einen anderen Wiederlader vor. Ich richte mich nach Ihnen: Also Herr Möller, fangen wir an, am 1. Mai geht es in die Vogesen zu den Sauen und will mich bei meinen französischen Partnern etwas aufblasen! Danach kommt ja die Brunft dann werden wir sehen, wie die Franzmänner mit dem KJG vor Neid verblassen!

Auf welcher Seite finde ich Ladedaten für Krieghoff Doppelbüchse in cal. 8x57JRS?

Danke und Mfg, THINNES A., Donnerstag, 20. Januar 2005 16:30

 

Volltreffer

Herr Möller,

Am Samstag auf dem Stand haben die KJGe bewiesen was in ihnen steckt; Präzision pur! Nachdem auf 50 m, die zu einschießende Richtung stimmte, wechselte ich zu dem 100 m Stand. Gut, daß die Anlage computergesteuert ist, sonst wäre der Eindruck entstanden, man hätte die Scheibe nicht getroffen. Die 10er Ringscheibe wies, nach 16 Schuß, ( Dreipunktauflage ) nur EIN schwarzes Loch von einem Ø einer Colakapsel. Da kommt innere Zufriedenheit auf. Das Kupferjaggeschoß muß sich anscheinend sehr wohl in meiner 8 x 75 RS fühlen. Solch ein Schußbild habe ich mit der CDP nicht hinbekommen. So was nenne ich Evolution!!!

Am Wochenende habe ich dem Jagdhüter eine „ Reifenjagd “ angekündigt, damit der Mann sieht, was ich unter Präzision verstehe. Herr Möller, noch eine Laienfrage; haben Sie die Ladedaten in eine Datenbank eingetragen, oder muß ich bei einer späteren Bestellung das Losnummer angeben? Da ich kaum annehme, daß ich nach etlichen „ Reifenjagden ” mit den 200 Schuß übers Jahr komme. Ich fiebere schon nach meiner 9,3 x 62, aber die ist im Moment noch beim Bü Ma.

Mit freundlichen Grüßen, Albert Thinnes , Mittwoch, 2. März 2005 10:50

Arbeitslos!

Herr Möller,

Ich kann mich nur den Aussagen von Herrn Michael LUTHER anschließen. Seitdem ich mit meinem KJG jage, ist meine BGS Hündin arbeitslos. Aber die Dame muß mit auf`s Photo sonst „spricht“ sie nicht mehr mit mir. Fluchtstrecke und Wildpretzerstörung, im cal. 8x75RS, bei 5 Böcken gleich NULL. Dieser hier wog 20,8 kg aufgebrochen. Abschußberichte über Schwarzwild folgen demnächst.

Mfg, Albert THINNES, Montag, 6. Juni 2005 11:41

 

Guten Abend, bester Herr Möller!

Ich will´s kurz machen. Betreffend ihrer 8x75 RS KJG-Ladedaten: V300 = 760 m/sec ( nicht 821 m/sec). Falls Sie Lust und Zeit haben in diesem Zusammenhang eine Frage zu „Moderne und unmoderne Patrone“ zu beantworten, würde ich mich freuen. RWS schreibt zur 8x75RS, die sei im Gegensatz zur .30" R Blaser eine unmoderne Patrone.

Hier ist anzumerken, daß laut Fa. HORNEBER die 8 x 75 RS-Hülsen für Beschußladungen bis 4.800 bar piezo ausgelegt sind. Desweiteren hat die 8 x 75 RS 240 mm  Dralllände, d.h. auch längere Geschosse wären möglich. Das bißchen mehr Pulver für die 8 x 75 RS fällt kostenmäßig meines Erachtens nicht ins Gewicht. Was ist bei der 8 x 75 RS unmodern oder problematisch?

Mit freundlichen Grüßen, Hartmut Schmidt, 16.Oktober 2005

Lieber Herr Schmidt,

Bei welcher V0 maßen Sie die V300?

der Simson Jägerverschluß aus Suhl, den Blaser in seiner K770 verwendet ist außerordentlich haltbar. Mit dem können Sie Ihre 8x75RS hochladen, bis sie klemmt oder die Zündhütchen nicht mehr halten, ohne daß die Waffe ihnen um die Ohren fliegen würde, aber machen Sie das nicht mit anderen  Kipplaufwaffen mit anderen Verschlüssen. Das könnt gefährlich werden! Die .30" R Blaser faßt 4,87 ml, aber die 8 x 75 RS 5,26 ml, also deutlich mehr. Damit können Sie entweder niederen Druck in alten Waffen bei vernünftigen Leistungen fahren, oder aber Hochleistungen aus langen Läufen erzielen. Die .30" R Blaser ist kleiner. Insofern kann die nicht so viel, weder an Leistung noch an Flexibilität nach oben, bieten. 

Waidmanns Heil, Lutz Möller, .de

Nosler schießt aus Hirschkalb nicht aus

Sehr geehrter Herr Möller,

ich las durch Zufall im Internet Ihre Publikationen über das KJG gelesen, als ich auf der Suche nach geeigneten Geschosse für meine Bockbüchse im Kal. 8 x 75 RS war. In erster Linie führe ich die Waffe auf Drückjagden auf Rot –und Schwarzwild und suche ein Geschoß, das mit hoher Wahrscheinlichkeit Ausschuß bringt.

Zur Zeit schieße ich Patronen mit 13 g Nosler aus franz. Produktion, allerdings mit nicht immer zufrieden stellendem Ergebnis. Gestern beschoß ich auf ca. 50 mein hochflüchtiges Hirschkalb (aufgebrochen 55 kg) halbspitz von hinten, Einschuß mittig hinter der letzten Rippe, kein Zeichnen, kein Ausschuß, kein Schweiß am Anschuß und kein sichtbares Schnitthaar, brach nach ca. 150 m in der Fluchtfährte verendet zusammen, Lungenschweiß im Äser und am Boden auf den letzten ca.10 m. Wenn ich mir beim Abkommen nicht so sicher gewesen wäre, hätte ich vielleicht zu früh die Nachsuche abgebrochen. Nicht auszudenken… Bitte unterbreiten Sie mir ein Angebot über die bei Ihnen übliche Mindestmenge (benötige sofort mind. 100 Stück) und eine Ladetabelle mit RWS Pulver nach Möglichkeit. Darüber hinaus bin ich an folgenden weiteren Kalibern interessiert: 6,5 mm | .270" | .338" | 9,3 mm | .375" | .416" | .450" Über Ihr kurzfristiges Angebot würde ich mich sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen, Manfred Greschbach, Montag, 27. November 2006 19:03

Lies Steckschuß!


8x75 RS Munition

Sehr geehrter Herr Möller,

ich bin über einen Freund auf ihre Seite gestoßen. Ich habe einen Blaser Bergstutzen im Kal 8x75 RS, leider sind die Patronen recht teuer. Aus diesem Grund suche ich einen Wiederlader, der mir günstig eine größere Stückzahl dieser Patronen herstellt. Vielleicht können sie mir hier weiterhelfen. Über eine positive Antwort würde ich mich sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen aus dem schönen Sauerland, Torben Metzner, Mittwoch, 23. Mai 2007 21:33

LM: Volker Leibich wird das für Sie gern erledigen.

Gönne Dir MJG der Lutz Möller GmbH vom Erfinder selbst.

Du wirst kein besseres Jagdgeschoß finden.

Lutz Möller

Lutz Möller, .de