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Lutz Möller GmbH
.338 Winchester Magnum KJG Patrone

Lutz Möller .338" WM KJG Munition

8,5 mm Lutz Möller KJG Geschoß 8500

Lutz Mller 8,5 mm KJG Geschoß 8500 30,5 mm lang, 9 g schwer, 2 g Splitter, BC 0,361 ist seltenes Geschoß
für 84,5 mm lange .338" WM Patrone, 60 cm Lauf, GEE 221 m, ± 5 cm Reichweite 256 m

Pulver Masse
[g]
Dichte
[%]
Druck [bar] Umsatz
[%]
V0
[m/s]
Bemerkung
höchst vorn
Norma 200 4,13 89,3 4.238 581 100,0 1.031 empfohlen
649 100,0 1014 55 cm LL
Tubal 2000 wie N200
Norma 201 4,56 100,0 4.077 657 99,17 1.035
Norma 202 4,56 100,0 4.074 641 99,98 1.038
PCL 507 4,73 97,8 4.283 671 99,44 1.056
Rottweil R901 4,43 98,2 4.300 643 99,99 1.048
Rottweil R902 4,56 100,0 4.023 653 99,1 1.030
Flugbahn
Weite [m] 0 50 100 150 200 250 300
Schnelle [m/s] 1031 984 938 894 851 810 764
Bahn [cm] -4,5 +1,2 +4,4 +4,8 +2,1 -4,0 -13,7
Leistungen
Fleisch [cm] 65 63 62 60 59 58 57
Knochen [cm] 15 14 14 13 12 11 10

Alte Winchester

in .338" Win. Mag

Guten Tag Herr Möller,

ich überlege mir eine Winchester 70 Pre 64 zu kaufen. Sie soll die .338" Win. Mag. Patrone laden. Nun stelle ich meine Frage. Ist den 65er Lauf auf 55-58 cm zu kürzenmöglich? Oder geht dann zuviel Leistung verloren? Für eine Antwort wäre ich Ihnen sehr dankbar.

Mfg. Patrick Lenhartz, Montag, 11. Juni 2007 16:36

Tag Herr,

so eine alte Dame operiert man doch nicht mehr!

Wenn doch, wären Norma 200 und besonders Tubal 2000 die richtigen Pulver für die kurzen Läufe, siehe .338" WM Möller KJG Ladungen. Die Patrone verträgt die Kürzung also gut und ist von daher brauchbar. Mit 1.014 m/s V0 stehen Ihnen aus 55 cm Lauf alle Gelegenheiten offen.

Waidmannsheil, Lutz Möller

.338 Win. Mag. begeistert

Hallo Herr Möller!

Vorab die besten Wünsche, Gesundheit und viel Waidmannsheil für 2008 !

Die von Herrn Liebich geladenen Möller KJG in .338 Win. Mag. sind nun eingetroffen und haben mich auf dem Stand begeistert. Eine Präzision die vorher durch keine Patrone, auch selbst geladene, je erreicht wurde. 3 Schuß sitzend aufgelegt auf 100 m in einem Schußpflaster, Phänomenal, ich bin begeistert! Schade, daß es kein Bildmaterial gibt. Ich hatte leider keine Kamera dabei, gelobe Besserung!

Gruß, Dr. Marc Thomas, Montag, 7. Januar 2008 08:56

Na das freut mich j, Herr Thomas,

alles Gute auch Ihnen für das neu Jahr 2008, allzeit guten Anblick und bei passender Gelegenheit fette Beute! Treffen werden Sie jawohl, wie sich das so anhört. Das ist auf der Jagd vor allem Anderen immer das wichtigste!

Waidmannsheil, Lutz Möller,

Gesucht

Guten Abend Herr Möller,

ich war mit anderen Kupfergeschossen nicht zufrieden und bin auf Ihre Seite gestoßen. Dort liest man ja wirklich nur Gutes über Ihre Möller KJG Geschosse. Ich habe 2 Fragen an Sie:

1. Wieviel kosten Ihre KJG Geschosse in .338 und 7 mm und welche Gewichte haben die Geschosse jeweils?
2. Haben Sie Ladedaten mit Kemira Pulver?

Mit freundlichen Grüßen, A. L., Dienstag, 30. Oktober 2007 20:13

Hallo Herr Möller,

besten Dank für die schnelle Lieferung der Geschosse. Jetzt muß ich meine Waffe erst einmal auf die neue Munition einstellen.
Die Patronen kommen dann beim nächsten Mond zum Einsatz. Ich bin mal gespannt.

Mit freundlichen Grüßen, A. L., Freitag, 9. November 2007 11:09

Gefunden

Guten Abend Herr Möller,

ich hatte Ihre Möller KJG in .338/8,5mm erworben und mit einem super Ergebnis eingesetzt. Das war genau das Geschoß nachdem ich lange gesucht habe. Die Präzision auf 200 m und mehr ist absolut Top. Die Wirkung auf Wild ist „umwerfend“. Auch Füchse sind damit auf große Schußweite, „Aufsitzend auf das Absehen 1“, einfach leicht zu erlegen. Das hatte ich noch mit keinem anderen Geschoß geschafft. Ich möchte gern noch Geschosse für die .308" Winchester Patrone kaufen.

Mit freundlichen Grüßen, A. L., Samstag, 1. März 2008 21:20


Erster Schuß auf Schalenwild

mit 8,5 mm Möller KJG aus .338" Win.Mag.

Horrrido Herr Möller !

Ich konnte nun endlich am gestrigen Morgen den 1. Schuß auf Schalenwild, mit den von Herrn Liebich geladenen .338" Win.Mag. Möller KJG abgeben. Ich bin begeistert! Der Bock stand auf gelaserte 225 Meter Entfernung. Er fiel im Knall und lag am Anschuß. Ein- und Ausschuß kaliberstark, Wildbretzerstörung im Vergleich zu den bisher verwendeten Geschossen moderat, eine deutliche Verbesserung ! Bilder anbei - die gelobte Besserung !

8,5 mm KJG Reheinschuß in der Decke

8,5 mm Möller KJG Reheinschuß

8,5 mm KJG Rehausschuß in der Decke

8,5 mm Möller KJG Rehausschuß

8,5 mm KJG Rehdurchschuß von innen

8,5 mm Möller KJG Rehdurchschuß auf 225 m von innen betrachtet

Man wird abwarten müssen wie es nach dem Zerwirken ausschaut. Ich bin aber guter Dinge. Bei dieser Zielwahl hatte ich mit Blei sonst Ausschüsse mit bis zu 20 cm Durchmesser .

Mit freundlichen Grüßen und Waidmannsheil! Dr. Marc Thomas, Freitag, 2. Mai 2008 08:54

Tag Herr Thomas,

welche Geschosse verwendeten Sie aus der kräftigen .338" WM Patrone den vor dem KJG Geschoß? Zur Zielwahl möchte ich empfehlen etwas weiter hinten anzuhalten, damit Sie nicht durch die Läufe schießen. Bedenken Sie die Wundwirkung.

Waidmannsheil, Lutz Möller

Achselschweiß aus Bleiverwüstung

Horrido Herr Möller,

der Freund, der den Bock vom 1. Mai, mit der .338" Win.Mag. erlegt, zerwirkte, sendete mir soeben die Bilder. Die wollte ich Ihnen zur Kenntnis weiterleiten. Die brauchen Sie nicht veröffentlichen. Machen Sie das, wie Sie möchten. Kräftiger Bluterguß! Ich werde meine Berichte fortsetzen. Nächste Zielwahl wird mal hinter'm Blatt sein.

LM: Besser!

Ich bitte die Bilder, auf denen der Kollege zu sehen ist, NICHT veröffentlichen.

LM: Kollege entfernt!

von Blei zerstörtes Wildpret

Bleiverwüstung und Blatt

Blei schuf diesen Bluterguß

mit Blei beschossenes Blatt

von Blei zerschosenes Blatt von innen

mit Blei zerschossenes Reh mit Blutergüssen

Grüner Freund

Mit freundlichen Grüssen und Waidmannsheil! Marc Thomas, Montag, 5. Mai 2008 14:45

Tag Herr Thomas,

in Bluterguß sollte das Wesentliche zu der Frage bereits gesagt sein. Als Mediziner muß Ihnen bekannt sein wo die Blutver- und -entsorgung der Vorderläufe verläuft als auch, wo die Lymphgefäße liegen. Dem Nichtmediziner mag rein mechanisch einleuchten, daß besagte Gefäße in der Achselhöhle liegen (ansonsten würde die Bewegung sie ja abscheren). Wenn also ein Geschoß die Blätter oder Vorderläufe durchschlägt, trifft das auf eine erheblichen Zielwiderstand und verursacht also eine erhebliche kurzweilige Wundhöhle. Der Schubs beschleunigt und dehnt das Fleisch teils bis über die Zerreißgrenze und, was Wunder, zerreißt es - die Gefäße desgleichen.

Auf 225 Meter bekommt das Reh sie als Angreifer nicht mit und flüchtete deswegen nicht, sondern bliebe stehen, bzw. kippte am Ort um. Da war es aber noch nicht tot. Die Lunge war allerdings beschädigt. Das Herz schlug weiter, bis mangels Atmung dessen Sauerstoffzufuhr nicht mehr für die Muskeln ausreichte. Erst dann pumpte das Herz nicht mehr weiter und das Tier starb. So stirbt Wild.

Durch die Blätter zu schießen ist mit dem KJG Geschoß, besonders auf Entfernungen über 200 m widersinnig. Ihre Bilder untermalen das deutlich.

Waidmannheil, Lutz Möller,

Ballistic Silvertip reißt 20 cm Ø Löcher in Rehe

Hallo Herr Möller !

Mit der Zielwahl haben Sie sicherlich Recht, hinter's Blatt wäre zudem noch was wildbretschonender! Nun zu Ihrer Frage, hier die vorher von mir verwendeten Patronen in .338" Winchester

13 g Ballistic Silver Tip: Die Wirkung war in den meisten Fällen sehr gut [Ausschüsse bis 20 cm Ø). Die meisten Stücke lagen am Anschuß. Die Präzision kann aber nicht mit dem Möller KJG verglichen werden. Erheblicher Wildbretverlust. Dann plötzlich nach Losnummerwechsel jagdlich nicht mehr aktzeptabler Streukreis, sowie

13 g Winchester Power Point: Gute Präzision, wenn auch nicht so gut wie Möller KJG, hervorragende Wirkung, kaum Fluchten, erhebliche Wildbretzerstörung, sowie

13, 6 g Federal Nosler Partition: akzeptable Präzision, nach der 3. Sau in Folge, die beim Schuß aufs Schulterblatt ~ 100m flüchtete habe ich die Verwendung eingestellt! Schweißfährte war immer vorhanden.

Man kann sicher von einem Schuß auf Schalenwild nichts sagen, vor allem kam ich mit den Möller KJGen noch nicht auf unsere Hauptwildart, die Sauen zu Schuß. Sollte es ein normales Jagdjahr werden kann ich Ihnen sicher noch einige Berichte zukommen lassen.

LM: Ja bitte, mit Bildern!

Ich konnte im Januar ein paar Füchse, zum Teil auf große Entfernungen ( bis zu 200 m) mit dem Möller KJG in .338 erlegen, bin sehr zufrieden!

Ein Einsatz meiner Drückjagdwaffe in 9,3 x 62, nun auch mit Möller KJG bestückt wird sich wohl erst im Herbst ergeben.

Mit freundlichen Grüßen und Waidmannsheil! Dr. Marc Thomas, Freitag, 2. Mai 2008 14:43

Erste Sau mit .338" Win. Mag. Möller KJG

Hallo Herr Möller,

hoffe es geht Ihnen gut!

Am gestrigen Abend beim Ansitz auf den Bock war es dann soweit, daß ich Ihr 8,5 mm Möller KJG aus der .338" Win. Mag. auch auf Schwarzwild einsetzen konnte. Um 21:20 Uhr wechselte ein einzelner Überläufer ♂ von 38 kg an und verhoffte auf 100 m. Halb spitz von vorne stehend schickte ich das KJG Geschoß auf die Reise. Die Sau lag am Anschuß. Bilder anbei.

8,5 mm KJG Saueinschuß von innen

.338" WM Möller KJG Ladung, Sau, Einschuß

8,5 mm KJG Sauauschuß von innen

.338" WM Möller KJG Ladung, Sau, Ausschuß

Mit freundlichen Grüßen und Waidmannsheil! Marc Thomas, Montag, 5. Mai 2008 08:10

Na Sie sind ja fleißig, Herr Thomas, sehr schön!

Waidmannsheil, Lutz Möller.

Rückenschuß

Horrido Herr Möller,

vorab wünsche ich für Ihre Afrika Reise 2008 viel Waidmannsheil und guten Anblick! Kommen Sie heil zurück!

LM: Danke für Ihre guten Wünsche - das wird schon schiefgehen!

Ich konnte dieser Tage einen weiteren Bock mit .338" Win Mag. Möller KJG erlegen. Die gelaserte Entfernung betrug genau 254 m. Der Bock fiel und lag im Feuer! Der Schütze, ich war es selbst, war ob der Entfernung so besonnen, daß er vergaß, man muß mit dem Möller KJG auch auf diese Entfernung nicht mehr ins „obere Drittel“ halten muß oder besser gesagt darf! Das Ergebnis sehen Sie an den Bildern.

8,5 mm KJG Rückentreffer von außen

Auf 254 m ins obere Drittel angehaltene und getroffener Rehbock außen

8,5 mm KJG Rückentreffer von innen

Auf 254 m ins obere Drittel angehaltener und getroffener Rehbock innen. Rücken und Wirbelsäule durchschossen.

Na ja, man lernt nie aus. . . !

LM: Mann Marc, so ein Sch . . . Man schießt doch nicht durch den Rücken! Ich habe das doch schon im Jahre 2005 vorgemacht (. . .endlich Oryxe). Lies dort nach. Selbstverständlich fallen so getroffene Tiere, wie vom Hammer erschlagen, um, aber du zerstörst gänzlich unnötig bestes Wildpret. Wenn du wissen willst, wie's gemacht werden soll, lies Bester Hochkammerschuß. Das ist der Maßstab - die Wirbelsäule von unten nur knapp angekratzt oder eben noch vom Kraftstoß bewegt! Ich lege die Möller KJG Geschosse doch so aus, daß Jäger binnen der ± 5 cm Reichweite (hier 243 m) Fleck halten, schießen und treffen sollen

Gruß und Waidmannsheil! Marc Thomas, Dienstag, 13. Mai 2008 14:14

Für Sau und Hirsch

Hallo Herr Möller,

Ich habe einen Jagdkollegen der eine Jagdwaffe mit 112 cm Länge und 60 cm (24") Lauf in .338" Win. Mag. oder 7mm Rem.Mag erwerben möchte, da im die 9,3x62 nicht zusagt, weil er neben dem Schwarzwild auch Reh- und Hirschwild bis 250 m schießen möchte.

LM: Was oll das denn? Das kann er mit der 9,3x62 Möller KJG Ladung doch locker!

Ich selbst konnte ihm nur den Rat geben, Sie mal anzufragen, was er aber wegen seines BüMa nicht will.

LM: Muß ich das verstehen? Ich glaube nicht!

Welches Kaliber für die vorgesehenen Jagden, mit Möller KJG geladen, würden Sie empfehlen?

1. 9,3x62 = nicht empfehlenswert / empfehlenswert

2. .338" WM = nicht empfehlenswert / empfehlenswert

3. 7 mm Rem. Mag = nicht empfehlenswert / empfehlenswert

LM: Für den kurzen Lauf eignet sich die 7 mm Rem Mag nicht, die beiden anderen wohl!

Da Sie mir bis anhin immer sachkundig Auskunft erteilt haben, wäre mir Ihre Meinung hier besonders wichtig, weil ich der Meinung bin, auch eine 9,3x62 sei mit dem Möller KJG für beide Arten von Jagden gut geeignet.

Mit freundlichen Grüßen, J. R. Dienstag, 13. Mai 2008 14:51

LM: Beide Patronen, sowohl die .338" WM als auch die 9,3x62 eignen sich mit dem KJG Geschoß aus 60 cm Lauf für Schwarz- und Rotwild. Für die 8,5 mm spricht die größer Reichweite, aber der Gürtel spricht dagegen. Für Otto Bocks 9,3 spricht die besser Hülse. Ansonsten ist es gehüpft wie gesprungen.

PS. Falls Sie es ins Internet stellen, wäre ich Ihnen verbunden, wenn Sie nur die Anfangsbuchstaben des Namens reinstellen würden?

.338" Win. Bock

Hallo Lutz!

Hoffe Du hattest gute Zeit und Waidmannsheil in Afrika!

LM: Ja danke, lies Afrika 2008, Eland.

Ich konnte gestern einen Bock erlegen, Schuß pirschend 40 m stehend freihand.

LM: sehr schön, so bringt die Jagd Freude!

Der Bock hatte mich bereits bemerkt. Bei reichlich Schweiß flüchtet er noch 50 m fiel dann und blieb liegen.

8,5 mm KJG Reheinschuß von außen

8,5 mm Möller KJG Einschuß außen

8,5 mm KJG Rehausschuß von außen

8,5 mm Möller KJG Ausschuß außen

8,5 mm KJG Reheinschuß von innen

8,5 mm Möller KJG Einschuß innen

8,5 mm KJG Rehausschuß von innen

8,5 mm Möller KJG Ausschuß innen

Gruß und Waidmannsheil! Marc, Montag, 2. Juni 2008 07:41

Sau Möller KJG .338 Win.Mag.

Horrido Lutz !

Habe mit Freude zur Kenntnis genommen das Du weitere Berichte veröffentlichst und bin dann am gestrigen Abend, trotz leichtem Nebel und Dauerregen kurzentschlossen zum Schwarzwildansitz an eine Kirrung. Mir war vor einigen Wochen mal eine Möller KJG zu Boden gefallen. Dabei brach die schwarze Spitze ab. Ich dachte dann gestern Abend, zu schießen geht ja eh nicht weit und repetierte diese ins Patronenlager meiner .338" Win. Mag. Ich baumte um 21 Uhr 15 auf, nachdem ich beim Angehen Geiß und Kitz gesehen hatte. Um 22:15 wechselte eine gemischte Rotte an, 6 Dicke und wohl 20 Frischlinge unterschiedlicher Größe bis 15 kg. Die stärkeren Sauen schätzte ich auf 60 - 70 kg. Das Licht war aufgrund des elenden Wetters nicht mehr das Beste. Ich dachte schon gut das war´s, schau denen mal zu, dann gehst Du wieder wenn die Bande fertig ist.

LM: Warum holtest du dir nicht den kleinsten Frischling?

Plötzlich fiel mir eine Sau, die ständig eine der anderen stärkeren vor sich trieb und aufzureiten versuchte, auf, dies sogar 2-3 mal kurz schaffte. Ich schaute dem Spiel 2 - 3 Minuten zu und dachte mir, gut, das reicht als Ansprache. Büchse angebackt auf 50 m Schußdistanz lies ich hoch Blatt auf die breit stehende Sau fliegen. Die Sau lag im Feuer, kurzes Schlegeln, Ruhe!

LM: Waidmannsheil!

Etwa 2 jähriger Keiler 70 kg, beim alleinigen Bergen dachte ich es müßten 150 kg sein, Bilder anbei:

kleiner Keiler

Beute und Waffe mit Möller KJG Munition im Schaftmagazin.

8,5 mm KJG Keilereinschuß

8,5 mm Möller KJG Einschuß außen

8,5 mm KJG Keilerausschuß, außen

8,5 mm Möller KJG Ausschuß außen, Auschuß außen auffallend klein oder?

Keiler im Wagen

Der dachte gestern Morgen auch nicht das er abends Auto fährt!

8,5 mm KJG Keilereinschuß innen

8,5 mm Möller KJG Einschuß innen.

8,5 mm Keilerausschuß innen

8,5 mm Möller KJG Ausschuß innen

kleiner Keiler am Haken

Da hängt er!

Lasse ruhig Bilder weg, wenn es Dir zu viele sind, schönes Wochenende!

mit Waidmannsheil, Marc, Samstag, 7. Juni 2008 10:06

Moin Marc,

hohe Kammer ist immer eine gute Zielwahl, weil du vielleicht einen Kraftstoß auf die Wirbelsäule anträgst, oder gar einen Wirbel selbst triffst. Das Schlegeln zeigt den Nerventreffer, siehe Afrika Sau 2008! Also hat's nach Wunsch geklappt. Der Ausschuß muß doch nicht groß sein. Wozu?

Gruß Lutz,

Noch eine Sau mit Möller KJG .338" Win. Mag.

Moin Lutz,

ich war heute morgen zum Ansitz an einer Waldschneise. Ich baumte 5:05 Uhr auf. Kaum waren die Luken offen, wechselte eine einzelne Sau im Sommerhaar auf etwa 50 Gänge auf die Schneise. Die Sau war schnell als männlicher Überläufer von ~ 35 kg angesprochen. Der Zielstachel wanderte hinters Blatt der breit stehenden Sau und ich lies fliegen. Die Sau zeichnete deutlich und ging hoch flüchtig ab. Es krachten 2 - 3 Äste im Bestand dann Ruhe, was mich eine nur kurze Flucht erwarten ließ. Die Sau lag bereits nach 15 m Flucht verendet am Boden! Die Möller KJG-Patronen markieren Ein- und Ausschuß! Bilder anbei!

8,5 mm KJG Überläufer

8,5 mm Möller KJG Überläufer

8,5 mm KJG Überläufer am Haken

8,5 mm Möller KJG Überläufer am Haken

8,5 mm KJG Überläufereinschuß

8,5 mm Möller KJG Überläufereinschuß

8,5 mm KJG Überläuferausschuß

8,5 mm Möller KJG Überläuferausschuß

8,5 mm KJG Überläufereinschuß innen

8,5 mm Möller KJG Überläufereinschuß innen

8,5 mm KJG Überläuferausschuß innen

8,5 mm Möller KJG Überläuferausschuß innen

Mit Waidmannsheil einen zauberhaften Sonntag wünschend !

Marc, Sonntag, 8. Juni 2008 10:36

Marc,

gute Zielwahl + guter Treffer = gutes Ergebnis. Gut gemacht!

Gruß Lutz,

Noch ein Überläufer mit .338" Win. Mag. Möller KJG

Moin Lutz!

Ich hoffe es geht gut!

LM: Ja, danke der Nachfrage!

Ich saß heute früh an, baumte um 4 Uhr auf. Um 4:02, standen gerade die Luken offen, wechselte eine gemischte Rotte Sauen an, 4 stärkere Stücke und wohl 15 - 20 Frischlinge auf die steil vor der Kanzel ansteigende Jagdschneise. Diese 4 stärkeren Stücke schienen mir noch alle im Winterhaar, waren also noch schwarz.

Plötzlich wechselte von oben ein einzelnes blondes Stück von 50 - 55 kg an und gesellte sich zur Rotte. Nach meiner Erfahrung um diese Jahreszeit nie eine führende Bache, die verzögern den Haarwechsel! Ich wartete noch eine Weile, bis gegen 4:10 Unruhe das Abwechseln der Rotte ankündigte. Bei noch spärlichen Lichtverhältnisse verlies das 8,5 mm Möller KJG auf die halb spitz von hinten stehende blonde Sau den Lauf. Aufgrund des steil ansteigenden Geländes traf ich meine Zielwahl tief hinterm Blatt. Der männliche Überläufer von 55 kg fiel und lag im Feuer! Bilder anbei!

8,5 mm KJG Überläufer

8,5 mm Möller KJG Überläufer

8,5 mm KJG Überläufereinschuß

8,5 mm Möller KJG Überläufereinschuß

8,5 mm KJG Überläuferausschuß

8,5 mm Möller KJG Überläuferausschuß

8,5 mm KJG Überläufereinschuß innen

8,5 mm Möller KJG Überläufereinschuß innen

Mit Waidmannsheil! Marc, Sonntag, 6. Juli 2008 11:34


3. Überläufer mit .338" Win. Mag. Möller KJG


Horrido Lutz !

Hier ein weiterer kurzer Bericht über einen Jagderfolg mit Deinem 8,5 mm Möller KJG in .338 Win. Mag.

Ich saß Donnerstag abend an, baumte 21:30 Uhr auf. Eine Ricke äste bereits auf der an einem kleinen Bach gelegenen Wiese. In jenem am Waldrand verlaufenden Bach befinden sich mehrere stark angenommen Suhlen. Sie warf nach 5 min auf, sicherte und ging hoch flüchtig ab. Nach 10 sek. trat auf einer anderen Wiese, jenseits des Baches, der ereits zum Nachbarrevier gehört ein alleine ziehender Schmalspießer aus, sicher bereits 50 cm hoch geschoben. Ein bißchen was kommt ja noch. Nach weiteren 5 min zog ein suchender junger Bock durch den Bach auf mich zu, verhoffte nicht einmal auf der Wiese und zog mit tiefer Nase auf 10 m meinen Sitz vorbei. Die Blattzeit beginnt! Auf derselben Fährte auf der er kam verlies der Schmalspießer nach 15 min die Bühne.

Um 23:05 Uhr, der Halbmond stand mittlerweile am Himmel, wechselte eine einzelne Sau im Sommerhaar von links kommend spitz auf mich zu, verhoffte kurz auf 80 m und sicherte in meine Richtung, um dann zügig nach rechts in den Bach zu ziehen und sich meinen Blicken zu entziehen. Sollte er Wind von mir haben? Plötzlich erschien er rechts von mir, hatte mich also im Halbkreis umschlagen! Er verhoffte auf 50 m annähernd breit stehend als ich das KJG Geschoß auf die Reise schickte. Das bannte den 63 kg wiegenden ♂ Überläufer an den Platz! Der Einschuß lag knapp hinterm Schulterblatt, der Ausschuß weiter vorn im Halsbereich.

Die üppige Eichelmast des vergangenen Jahres 2007 und der milde Winter sind wahrscheinlich die Ursache für die derzeit beobachteten hohen Gewichte der Überläufer.

Leider war der Akku der Kamera am Ende leer, deshalb sende ich Dir nur wenige Bilder.

♂ 63 kg 8,5 mm KJG Überläufer am Haken

♂ 63 kg 8,5 mm Möller KJG Überläufer am Haken

Mit Waidmannsheil ein schönes Wochenende wünschend ! Marc, Samstag, 12. Juli 2008 07:53

Mon Marc,

Du scheinst ja richtig Spaß mit deiner 8,5 mm zu haben. Schön gefiel mir, wie sich die Geschichte langsam aufbaute. Das ist man doch gern und schaut, genießt das Leben, auch wenn wir Tod und Verderben in den Wald tragen. Zu einem guten Leben paßt ein guter Tod. Mach weiter so, aber lade künftig deinen Stromsammler rechtzeitig und hinreichend!

Gruß Lutz,

Kopfschuß

Schmalreh Schuß auf´s Haupt .338" Win. Mag. Möller KJG

Horrido Lutz !

Hoffe Ihr habt die bestandene Jägerprüfung gebührend gefeiert!

Ich konnte dieser Tage ein Schmalreh mit meiner .338 Win. Mag., 8,5 mm Möller KJG erlegen. Den Schuß gab ich auf das Haupt des spitz von vorne stehenden Schmalrehes ab. Die Entfernung betrug 70 m. Bilder anbei!

.338" Win. Mag. KJG Schmalreh Kopfschuß

.338" Win. Mag. Möller KJG Schmalreh Schuß auf´s Haupt

.338" Win. Mag. KJG Schmalreh Schuß auf´s Haupt

.338" Win. Mag. Möller KJG Schmalreh Schuß auf´s Haupt

Mit Waidmannsheil einen schönen Sonntag wünschend !

Marc, Sonntag, 31. August 2008 16:46

Schmalreh - Warum Schuß aufs Haupt?

Hallo Herr Moeller,

ich bin sehr interessierter Leser ihre Seite. Was der Beitrag jedoch noch mit waidgerechtem Jagen zu tun hat, ist mir nicht schlüssig. Alleine schon mit so einer „Kanone“ auf Rehwildjagd zu gehen hat mit waidgerechter Jagd nichts zu tun. Aber es muß wohl auch noch Leute geben die sich über ihre Schüsse bzw. Kaliber auszeichnen müssen.

Udo Schumacher, Montag, 1. September 2008 20:19

Tag Herr Schumacher,

zwischen 6,5 und 9,5 mm sind die Möller KJG Geschosse bezüglich ihrer Splitter auf annähernd gleichen Wirkungsquerschnitt eingestellt. Inzwischen jagen auch sehr viele Jäger mit der noch größerkalibrigen 9,3x62 sowohl Sauen als auch Rehwild, die heute in Deutschland in etwa gleicher Menge die überwiegende Strecke ausmachen. Ein gutes Jagdgeschoß muß also beides können. Mit dem Möller KJG kommt es also weniger auf die Patrone an. Wie immer zählt vor allem das Geschoß? Ich kenne Jäger die mit mit dem Möller KJG bei guten Erfolg mit der .338" LM von Reh bis Büffel alles strecken.

Waidmannsheil, Lutz Möller,

Hallo, Herr Möller,

warum veröffentlichen Sie solche Bilder?

LM: Weil Marc mir die sandte!

Konnte dieser Schütze nicht warten, bis das Stück breit stand? Bei einem solch kleinen Ziel kann es auch zu anderen Verletzungen des Wildes kommen (Kiefer). Wie soll man bei solchen Bildern einem Nichtjäger erklären, daß man mit Anstand jagt und jeder Kreatur mit Verantwortung entgegentritt?

Weidmannsheil! H. G., Niedersachsen, Montag, 1. September 2008 20:17

Lieber H.G.,

ich leite Ihre Zuschrift an Marc weiter. Auf 70 m sollte man wohl in der Lage sein das Kreuz zwischen Lichtern und Lauschern mittig zu treffen. Sieh auch Schießen 2004 - 2008 . Der richtig angetragen Kopfschuß wirkt unmittelbar und sofort auf das Zentralnervensystem, verhindert so jegliches Leiden, daher wird er von Selbstmördern immer wieder bevorzugt, die zwar sterben aber nicht leiden wollen. So ein von einer großen Patrone zermatschtes Haupt einen keine Tieres sieht sicher nicht so appetitlich aus wie folgender Springbock:

Springbockkopfschuß

Ein 6,5x65 Kopfschuß von mir auf 100 m, so im Jahre 2003 angetragen weil mir das Tier für eine anderen Schuß zu nah stand

Eselkopfschuß

Der wollte mich annehmen: Pustekuchen! Mit der 9,3x64 und Kopfschuß ließ er das ganz schnell sein.

Büffelkopfschuß

Nils 100 m .338" LMKopfschuß auf den annehmenden Büffel, siehe Frachtfliegerbüffel

Gegen einen Kopfschuß läßt sich gewiß das kleine Ziel als Schwierigkeit anführen, aber der Kopf ragt meist über den Bewuchs hinaus und kann so das einzig erreichbare Ziel sein. Torsten holte im April 2008 in Afrika eben deshalb ein Impala auf 170 m mit Kopfschuß von vor - stehend freihändig! Nicht jeder sollte das versuchen, aber es gibt Leute, die das können. Nils schoß auch auf 100 m stehend freihändig dem annehmenden Büffel von vorn in den Kopf und der Treffer kann sich sehen lassen. Genu wie mein Esel oben bewegte sich das Zier das Tier auf ihn zu und der Leib war im Gras. Wo soll man da den sonst hinschießen? Die Biester sind gefährlich. Für das Reh gilt das wohl weniger, aber ich bitt Marc uns zu erläutern, warum er den Kopfschuß wählte.

Waidmannsheil, Lutz Möller,


Darum Kopfschuß auf Schmalreh !

Hallo Lutz, sehr geehrter Herr Schumacher, geehrter HG !

Zur Aussage des Herrn Schumacher:

Bleiben Sie doch bitte sachlich !

Die Kaliberwahl zur Bejagung des Wildes sollte doch bitte jedem Jäger nach seinen Bedürfnissen und Rahmenbedingungen überlassen bleiben, so lange er sich damit innerhalb des Gesetzesrahmens bewegt! Genau das tue ich!

Ich sehe Sie, Herr Schuhmacher, nicht in der Lage zu beurteilen, ob die von mir verwendete Patrone das für mich richtige ist oder nicht. Sollten Sie Rehwild mit einer .222 Remington bejagen, stört mich die Tatsache auch nicht ! Tun Sie es und berichten Sie !

Die Hauptwildarten in unserer Region sind Rot- und Schwarzwild. Bei der Bejagung dieser Wildarten habe ich in den vergangenen 20 Jahren mit dieser Patrone sehr gute Erfahrungen sammeln können, aus diesem Grund verwende ich sie ! Nun gibt es natürlich auch Rehwild, das wir auch bejagen. Bei richtiger Zielwahl ist auch die Rehwildbejagung mit .338 Win. Mag. Möller KJG ohne Weiteres gut möglich und hat sicher nichts unwaidmännisches an sich! Die Stückzahlen der Jahresstrecke des Schalenwildes in unserem Revier betrachtet, macht das Rehwild sicherlich nur 1/10 der Jahresstrecke aus, wäre es unsere Leitwildart würden wir unter Umständen mit anderen Patronen jagen.

Wo allerdings das Problem des nicht waidgerechten jagens liegt sehe ich leider nicht. Ich erlegte ein Stück das bestimmt den Knall nicht hörte, geht´s waidgerechter?

Nun zu H. G. s Frage ich nicht warten konnte, bis das Stück breit stand.

Das hätte keinen Unterschied gemacht, da der Bewuchs im ganzen Revier, mangels aktiver Landwirtschaft so hoch ist, daß man vom Rehwild derzeit nur Träger und Haupt sieht.

LM: Genau wie ich schon vermutetet! Im Übrigen gilt für Kopf- und Trägerschüsse. Schießen nie breit, sonder nur von vorn oder hinten, weil nur so ein gesichertes Ziel, nämlich die Wirbelsäule mit dem Rückenmark in der Mitte, gefaßt werden kann, außerdem Wild den Träger mit Haupt oft hebt oder senkt (Äsen, Scheinäsen), aber fast nie seitlich bewegt.

Ich konnte, in diesem besonderen Fall kurz das Stück in einer Fahrspur eines Traktors von hinten betrachten um auszuschließen daß es eine führende Ricke sei, dann zog es wieder in den hohen Bewuchs und als Ziel blieb nur Haupt und Träger.

Der Schuß aufs Haupt verbietet sich selbstredend auf ein breit stehendes Stück Wild aufgrund der genannten Verletzungsgefahr. Spitz geschossen gibt es nur 2 Möglichkeiten, es liegt oder man fehlt es! Ein Verletzten des Stückes kann auch aufgrund des verwendeten Kalibers und Geschosses bei einem spitz von vorne angetragenen Schuß auf das Haupt definitiv ausgeschlossen werden, einzig ein Loch im Lauscher wäre ohne größere Schäden denkbar !

Im Allgemeinen:

Herr Möller betreibt seinen Internetplatz zum Sammeln von Erfahrungen in der praktischen Anwendung des von Ihm entwickelten Möller KJG Geschosses (Möller KJG) in den unterschiedlichsten Kalibern.

Herr Möller ist Wissenschaftler und analysiert für sich alle eingehenden Beiträge um gegebenenfalls Verbesserungen zu unserem Nutzen an seiner Entwicklung vorzunehmen ! Zudem gibt er Rat und Hinweise wenn man Ihn anständig fragt. Ihm gilt dafür mein Dank! Ich möchte Herr Möller unterstützen und mit meinen Berichten meinen Beitrag dazu liefern.

LM: Genau so ist es. Marc, danke Dir für deinen Beitrag!

Welcher Jäger, welchen Schuß in welcher Lage, aus welchem Grund abgibt gilt an dieser Stelle nicht zu bekritteln oder zu beurteilen, da wir in den meisten Fällen die Bedingungen und Umstände nicht kennen! Zudem wissen wir nicht welcher Schütze zu welcher Leistung fähig ist. Unsachgemäßes Herabwürdigen oder gefühlsgeladenes Geschwätz bringen an dieser Stellen niemanden weiter, führen letztendlich nur dazu daß noch weniger Leser Beiträge liefern, wenn man sich in der Folge länger mit Beschimpfungen als mit dem Beitrag an sich auseinander setzen muß. Es stört also letztendlich Herr Möller´s Arbeit ! Das ist nicht Sinn seines Netzplatzes!

Sachliche Bemerkungen und Erörterungen sind sicherlich erwünscht wenn Sie dem Thema, in diesem Fall der Weiterentwicklung des Möller KJG dienen, unqualifiziertes Geschwätz sollte an anderer Stelle abgeladen werden !

Mit Waidmannsheil allen Lesern einen schönen Tag wünschend!

Marc, Dienstag, 2. September 2008 09:18

Tag Marc,

Erstklassige Ausführungen. Du spricht mir aus der Seele. Mach so weiter!

Gruß Lutz

Von: Marc Thomas

Gebe alles!

Gesendet: Dienstag, 2. September 2008 10:41

Kopfschuß nur für Könner

Hallo Lutz

darum aufs Haupt geschossen:

1.) Weil das Stück weiblich war.
2.) Weil der Schütze (Marc) sich zu 100% sicher war, da zu treffen da das Absehen stand.
3.) Weil er sich den Beweis erbringen wollte.
4.) Weil er das Wildpret ganz nutzen kann.
5.) Weil er so sauber und schnell tötet.

Der Kopfschuß ist für mindestens 90% unserer Jägerschaft zur Nachahmung nicht empfehlenswert, da ich diese auf den Schießstand (um das volle Programm durchzuschießen) leider fast nie begrüßen kann. Sauber schießen zu können, kommt nicht von selbst, dazu gehört sauberes Werkzeug, Wille und viel Übung.

Gruß Walter

U.S.-Kopfschuß auf Rehhaupt Erwiderung

Sehr geehrter Herr Thomas,

ich bleibe trotz Ihrer umfangreichen Einlassung bei meiner Meinung. Ich denke das ich mit meiner Meinung nicht alleine da stehe. Sie ist weder unsachlich noch unqualifiziert oder emotionsgeladen. Auch wenn die Internetseite von Herrn Moeller ihrer Meinung nach nur ein Portal für Erfahrungen bezüglich des Möller KJG sein soll, so denke ich das Kritik angebracht werden darf und muß.

LM: Ja sicher!

Diesbezüglich bleiben Sie bitte sachlich. Ich gebe kein unqualifiziertes Geschwätz von mir, nur weil ich eine andere Auffassung von Kopfschüssen habe.

Ich wünsche Ihnen auf diesem Weg trotzdem allzeit Waidmannsheil und eine sichere Hand.

Udo Schumacher , Dienstag, 2. September 2008 18:44


H.G.-Sicht abschließend zum Schmalreh mit Kopfschuß

Geehrter Marc,

es ist ja schön, daß Sie ein so überdurchschnittlicher Schütze sind.

LM: Es wäre traurig für die Jägerschaft wenn ein durchschnittlicher Jäger auf 70 m ein Rehhaupt nicht im Kreuz zwischen Lichter und Lascher treffen könnte, meine ich. Das sollten wir schon können.

Leider ist es nicht so, daß man bei einem solchen Schuß nur treffen oder vorbei schießen kann. Eine kleine Bewegung des Hauptes nach oben und nach links oder rechts kann zum Schuß in den Kiefer führen. Somit halte ich weder die Ausführungen des Herrn Schumacher noch meine Anmerkungen für gefühlsgeladenes Geschwätz oder ähnliches. Solche Bemerkungen sollten Sie sich (und uns) ersparen.

Herr Möller betreibt seinen Netzplatz, um Erfahrungen und Wissen weiterzugeben, aber auch Erfahrungen mit dem von ihm entwickelten Geschoß über die Beiträge der Jäger zu gewinnen. Letztendlich (wissenschaftliche Arbeit hin oder her) dient das Forum auch zur Werbung für das Möller KJG - und dies ist überhaupt nicht zu beanstanden. Ein Kopfschuß wie von Ihnen geübt ist aber für die Beurteilung der Wirkungsweise oder Qualität des Möller KJG völlig ungeeignet - bei diesem Treffer hätte das Stück mit jedem antiquierten Vertreter der bleiernen Sippe, ja sogar mit einem Impala gelegen.

LM: Bei einem Schuß durch den Kiefer allerdings nicht! Ich empfehle allen den 7 Jahr alten Loimaa 2001 Aufsatz Blei-Kopfschuß zu lesen. Zwischen der Bleiern Sippe mit 6 cm Fleischleistung und noch sehr viel weniger Knochenleistung und dem KJG Geschoß liegen bezüglich der Tiefenwirkung Welten.

Gruß und WH, H.G., Dienstag, 2. September 2008 20:32


Zum Üben ist der Schießplatz da

Hallo Lutz,

daß sich zum Kopfschuß ein Verfechter der Weidgerechtigkeit meldet und Stuß von sich gibt war doch mal wieder klar. Wahrscheinlich legt jeder, der nicht in der Lage ist ordentlich zu treffen, die Weidgrechtigkeit so aus wie es ihm paßt. Mich wundert, nicht auch für meine Schüsse an den Pranger gestellt worden zu sein. Oder ist der Schuß auf ein Schwein etwas Anderes? Welches Geschoß unser Wild streckt ist doch völlig gleich, wenn es sich im Rahmen unserer Gesetze bewegt und schnell tötet. Glückwunsch an Marc für den sauberen Treffer. Das Stück ist glücklich gestorben und hat dies nicht mal gemerkt. Solches Fleisch schmeckt am besten. Sicher ist das nicht für Jeden zum Nacheifern; wenn er jedoch oft auf dem Schießplatz zu sehen ist, wird auch so manch Anderer das Wild so am Platz bannen können.

Zum üben aber ist unser Wild nicht da. Dafür gibt es Schießplätze und Schießkinos. Leider sind zuwenig Jäger dort zu sehen.

Gruß Klaus, Dienstag, 2. September 2008 18:25

Herr Schumacher,

Aus dem Bleikopfschuß in Loimaa 2001 habe ich gelernt, hinreichende Tiefenwirkung und unbedingte Richtungsstabilität sind unverzichtbare Forderungen an ein gutes Jagdgeschoß. Die Bleigeschosse, die ich damals verwendete, war ungeeignet. Besser gab's nicht, aber das mußt ich erst erkennen und verstehen. In Loimaa 2002, überschreiben „Kupfer oder Blei“ setze ich den neuen Werkstoff Kupfer wohl erstmals ein. Dan war klar wohin die Reise gehen mußt. Ich erfand das KJG Geschoß und setzte es in Finnland ab 2003 unvergleichlich erfolgreich ein, siehe Kupferwinter 2003. Seitdem sind die deutlichen Unterschiede zu Blei öffentlich im Netz nachzulesen. Der das nicht zu Kenntnis nimmt ist, verschläft die Zeit.

Gerade bei dem sehr schwierigen Kiefertreffer beim Kopfschuß tötet ein tief eindringendes KJG Geschoß noch, wo ein Bleigeschoß unweigerlich versagen muß. Das berücksichtigen Sie nicht, sollten Sie aber!

Lutz Möller,

Zu U.S.-Kopfschuß auf Rehhaupt Erwiderung

Sehr geehrter Herr Schumacher !

Ich geben Ihnen völlig recht! Natürlich ist konstruktive Kritik, wie ich auch in meiner ersten Aussage bemerkte, erwünscht und sinnvoll ! Nun meiner Frage ist dies (ich zitiere Sie) konstruktive Kritik ?

"Alleine schon mit so einer „Kanone“ auf Rehwildjagd zu gehen hat mit waidgerechter Jagd nichts zu tun. Aber es muß wohl auch noch Leute geben die sich über ihre Schüsse bzw. Kaliber auszeichnen müssen."

Ich hatte Ihnen des weiteren die Frage gestellt, was an meinem Tun oder allgemein an einem Schuß auf das Haupt nicht waidgerecht sei. Das haben Sie leider nicht beantwortet.

In meinen Ausführungen von gestern bezog ich mich in Abschnitt 1 auf Ihre Aussage, im 2. Absatz äußerte ich mich zu H.G.´s Frage. Im 3. und letzten Absatz habe ich allgemeine Dinge angesprochen.

Ich betitelte also mit keinem Wort Ihren Beitrag als unqualifiziert . Wäre ich dieser Meinung, hätte ich auf Ihre Aussage nicht in geantwortet. Dafür ist meine Zeit zu knapp und kostbar! Aus diesem Grund möchte ich für mich das Thema abschließen.

Ich wünsche Ihnen Herr Schuhmacher allzeit Waidmannsheil und guten Anblick !

Mit Waidmannsheil ! Marc, Mittwoch, 3. September 2008 07:37

Zu: H.G.-Sicht abschließend zum Schmalreh mit Kopfschuß

Sehr geehrter H.G. !

Sie schreiben:

„Es ist ja schön, daß Sie ein so überdurchschnittlicher Schütze sind.“

Entschuldigung, aber wir sprechen hier von der ungefähren Größe eines Bierdeckels auf 70 m, sitzend aufgelegt mit Sandsack von einer Kanzel aus. Das hat nun beim besten Willen nichts mit überdurchschnittlicher Leistung zu tun, wie Herr Möller bereits ausführte. Der das nicht fertig bringt sollte seine Lizenz bitte aus Gründen der Waidgerechtigkeit an den Nagel hängen !

Die Qualität des Möller KJG die Präzision betreffend denke ich wird schon auch bei einem solchen Schuß gezeigt und nachgewiesen. Mit industriell gefertigter Munition erzielt man häufig nicht die Ergebnisse wie sie mit einem ordentlich geladenen Möller KJG zu erreichen sind. Wie Walter bereits anmerkte, tut man solche Dinge nur mit sauberem Handwerkszeug !

In meinen Ausführungen von gestern bezog ich mich in Abschnitt 1 auf Herr Schumacher´s Aussage bezogen, im 2. Absatz äußerte ich mich zu Ihrer Frage. Im 3. und letzten Absatz sprach ich allgemeine Dinge an. Ich betitelte also mit keinem Wort Ihren Beitrag als unqualifiziert. Wäre ich dieser Meinung hätte ich auf Ihre Aussage in keiner Weise geantwortet; dafür ist meine Zeit zu knapp und kostbar! Aus diesem Grund möchte ich für mich das Thema abschließen.

Ich wünsche Ihnen H.G. allzeit Waidmannsheil und guten Anblick !

Mit Waidmannsheil ! Marc, Mittwoch, 3. September 2008 07:46

Erstes Rotwild mit Möller KJG aus .338" Win. Mag.

Moin Lutz!

Ich hoffe es geht Dir gut und Du hattest schöne Tage in Schweden. Ich konnte dieser Tage das erste Stück Rotwild mit dem 8,5 mm Möller KJG erlegen. Die Schußentfernung betrug 60 m. Das Kalb fiel im Knall und lag am Anschuß. Bilder anbei !

8,5 mm KJG Kalbeinschuß

8,5 mm Möller KJG Kalbeinschuß

8,5 mm KJG Kalbausschuß

8,5 mm Möller KJG Kalbausschuß

8,5 mm KJG Kalbkammerdurchschüsse innen

8,5 mm Möller KJG Kalbkammerdurchschüsse innen

Mit Waidmannsheil! Marc, Donnerstag, 18. September 2008 07:26

Waidmannsheil Marc,

zur guten Zielwahl und gutem Treffer. Das spricht für Augenmaß und Schießfertigkeit (Na ja, auf 60 m sollt das ja wohl eigentlich jeder können) - gleichwohl soll das so sein. Sehr schön!

LM-Nachtrag: Beachte hierzu die folgende Berichtigung Gute Zielwahl!

Gruß Lutz,


Gute Zielwahl

Tag, Herr Möller,

zuvor, um nicht mißverstanden zu werden: Ich übe keine Kritik an dem gezeigten Erstes-Rotwild-mit-Möller KJG-aus-.338"-Win. -Mag.-Schuß. Aber seit wann bezeichnen Sie einen Schuß durch beide Blattschaufeln als gute Zielwahl ? Ich meinte, man schieße hinter das Blatt auf die Rippen, durch die Lunge (siehe Weihnachtswutz vom 22.12.07; LM: Wunderschlecht)?

Gruß, H. G., Donnerstag, 18. September 2008 18:09

Moin H. G.

Sie haben ja vollkommen recht. Vielleicht war es gestern schon zu spät, um noch wach und besonnen zu arbeiten. Von innen sah das Kalb jedenfalls gut aus. Bilder von Ein- und Ausschuß ohne Decke fehlten. Danke für Ihre Aufmerksamkeit.

Marc,

bitte sende noch Bilder vom Kalb aus der Decke.

Danke, Lutz,

zu: Gute Zielwahl

Hallo Lutz, geehrter HG !

H. G. hat recht, der Schuß ging durch beide Blätter, dies sollte in diesem Fall auch so sein, da ich das Stück unbedingt an den Platz bannen wollte. Ich jagte auf einer Schneise an die beidseits brach liegende Weinberge mit mannshohen Brombeeren grenzen. Das wollte ich mir ersparen !

Mit Waidmannsheil! Marc, Donnerstag, 18. September 2008 18:53

Marc,

du haste einfach nur Dusel gehabt. Lies, verstehe und beherzige Fluchtstrecke!

Gruß Lutz

1,5 kg Wildpret verloren

Lutz,

ich vergaß, es gibt keine Bilder aus der Decke, da das Kalb bereits verkauft und ausgeliefert wurde. Etwa 1,5 kg Wildbret waren zu verwerfen.

LM: Das erscheint mir ungewöhnlich viel. Beacht gute Zielwahl!

Gruß, Marc, Donnerstag, 18. September 2008 18:59

Jo, wir haben`s nicht gewogen, es kann auch nur 1 kg gewesen sein. Bevor wir schlechte Qualität anbieten, ist besser etwas mehr wegzuscheiden!

Mir kam an dieser Stelle aufgrund des Geländes nur darauf an das Kalb im Bumms zu fällen, Kopfschuß ging nicht, da das Kalb breit stand, also hielt ich auf die Blätter. Das hat ja auch geklappt!

LM: Bloß weil du in diesem Falle damit Glück hattest, solltest du nicht glauben, damit besonders klug gehandelt zu haben. Blattschüsse erzeugen mit Muskel und ggf. Knochentreffer ein starken Fluchtreiz, so das die so Getroffen oft gern und gelegentlich auch weit flüchten. Wen ein Tier breit steht und am Platz fallen muß, schieße künftig auf die Wirbelsäule an ihrem tiefsten Ort, zwischen Träger und Rücken.

Dort am tiefen Übergang, zwischen Rücken und Träger, verläuft die Wirbelsäule ein Stück fast eben. Der Rücken ist dort bereist sehr dünn und der Träger nicht so wertvoll. So fällst du das Tier sicher wie mit einer Axt. Das gilt auch für andere Wildarten. Über den inneren Aufbau deiner ersehnten Beute mußt du dir allerdings wohl im Klaren sein, aber das sollte sich für jeden Jäger vor dem Schuß von selbst verstehen. Gruß Lutz,

Gruß und schönen Abend! Marc, Donnerstag, 18. September 2008 20:34

Lutz,

ich habe nun doch auch schon ein paar Jahre Erfahrung, nicht mit Möller KJG aber mit bleierner Sippe auf Rotwild. An der Möller KJG-Erfahrung arbeite ich! Diese zeigte mir das der Schuß auf die Blätter mit .338" Win. BLEI mir die geringsten Fluchten brachte.

Gruß, Marc, Donnerstag, 18. September 2008 20:53

Zum Ziel

Hallo Herr Möller,

ich muß Marc insofern Recht geben, als ich mit meinen alten Woodleighs in 9,3x62 auch immer durch die Blätter geschossen habe, wenn es galt ein Stück an den Ort zu bannen. Das auch immer ganz gut funktionierte, allerdings auch mit der unzureichenden Wirkung bei anderer Zielwahl zusammenhing. Den jetzt empfohlenen Schuß auf den tiefsten Punkt der Wirbelsäule am Trägeransatz konnte ich mit Möller KJG zweimal anbringen, die Stücke fielen wie vom Blitz getroffen, der Wildpretverlust ist vernachlässigbar.

LM: Genau so hielt Torsten in Afrika 2008 an.

Mit Waidmannsheil, Wolfram Ortlieb, Montag, 22. September 2008 12:02


Blaser Sattelmontage

mit Folgen . . .

Moin Lutz !

Um den abnehmenden Mond zu nutzen und ein wenig Brunft zu erleben, baumte ich am Sonntag morgen gegen 3 Uhr früh auf. Der Sitz steht an einer wohl 100 m langen, stark ansteigenden, von dichter Dickung umgeben, Waldschneise. Bereits beim Angehen hörte ich einige Hirsche in größerer Entfernung in den Nachbarrevieren melden. In näherem Umkreis war nichts zu hören. Leise pirschte ich über den Waldweg und erreichte nach gut 500 m die Kanzel.

Bereits auf der Leiter konnte ich auf der Schneise eine einzelne stärkere Sau ausmachen. Leise erreichte ich das Podest, öffnete die Tür und schaffte mich lautlos in die Kanzel. Ich beobachtete das Stück eine Weile und es bestätigte sich das es eine einzelne Sau von geschätzten 70 - 75 kg war. Dem Gebäude nach war es ein Keiler. Auch war nichts von weiteren Sauen im Bestand zu hören. Das Mondlicht erhellte die Schneise, beste Bedingungen! Brunft war im näheren Umkreis nicht zu hören so das ich mich zum Schuß auf die Sau entschloß. Ich machte mich fertig. Als der Zielstachel . . .

LM: Welches Absehen? Ich hoffe nicht 1, oder etwa doch!

. . .auf dem Blatt (nach meiner Erfahrung fallen und liegen dann die meisten im Knall) der breit stehenden Sau stand, lies ich auf 60 m fliegen, blickte durch's Feuer und sah die Sau im Knall fallen ! Ich sah noch ein paar Sekunden durch das Zielfernrohr und sah die Sau schlegeln, dann war Ruhe. Bis zu diesem Zeitpunkt lief also alles wie gewohnt. Ich stellte die Büchse in die Ecke der Kanzel, schaute mit dem Glas nochmals auf die Schneise und sah die verendete Sau am Anschuß liegen. Ich glaste den Weg zu meiner rechten ab, um zu schauen ob dort sonstiges Wild in Bewegung sei, und lauschte dem Rufen der Hirsche die im Hang in meinem Rücken in einiger Entfernung brunfteten. Plötzlich kam Lärm auf der Schneise vor mir auf, krachten Ästen eben vor dem Sitz im Dickicht. Dann war wieder Ruhe ! Ein Blick auf den Anschuß, wo ist die Sau? Ich sah sie nicht mehr. Ich fokussierte das Glas nach - nein, nichts war an der Stelle, an der vor einer Minute noch die „verendete“ Sau lag, zu sehen !

Ich streckte den Kopf aus dem Kanzelfenster um besser hören zu können. Nichts war zu vernehmen ! Ich zog meinen Kopf wieder rein, saß gerade wieder, da vernahm ich wieder Ästekrachen vor meinem Sitz - nur ganz kurz - dann herrschte wieder Ruhe! Wieder schon ich meinen Kopf aus der Luke. Den Weg rechts im Blick hörte ich nun den Atem der Sau vor dem Sitz! Nach einer Minute wurde dieser flacher und ich hörte nichts mehr. Dann erscholl plötzlich ein tiefer „Seufzer“.Dann herrschte wieder Ruhe.Gut dachte ich mir. Das war?s dann aber jetzt. Die Sau ist nun verendet.

Für ein halbe Stunde hörte ich gar nichts mehr und war mir eigentlich sicher, die Sau sein nun verendet. Aber leider nein. Der vorhin genannte Vorgang wiederholte sich noch ein paar Male und ich wußte nun, die Sau war durchaus noch lebendig! Sie legte keinen Strecke zurück, sondern bewegte sich von Zeit zu Zeit nur am selben Ort.

Ich blieb auf dem Sitz bis um 7 Uhr und verständigte dann den Hundeführer. Ich erklärte Ihm fernmündlich die Lage kurz am Telefon. Er traf nach eine halbe Stunde später bei mir ein.

Wir gingen zum Anschuß. Er schaute sich diesen an. In dem Augenblick vernahmen wir wieder Geräusche von der Stelle an der ich die Sau mutmaßte, ungefähr 25 m von unserem Standort entfernt. Man sah die Schleifspur, die meine Sau hinterlassen hatte als sie sich die steile Schneise hinab in die Brombeeren geschafft hatte. Dort fanden wir auch ein wenig Schweiß. Er entschloß sich die Hirschmänner zu schnallen, da wir ja wußten wo sich die Sau ungefähr befand und hörten nach 30 Sekunden tiefen Standlaut in den Brombeeren. Seitens der Sau war kaum Gegenwehr zu vernehmen, wir eilten so schnell das in diesen 3 m hohen Brombeeren möglich war zur Hilfe. Nach kurzer Zeit konnte der Hundeführer der Sau, die sich unter einer alten Baumkrone in den Dornen eingeschoben hatte, von oben den Fangschuß antragen. Endlich war das Stück erlöst!

Es bedurfte immerhin einer Säge um den 3 jährigen Keiler aus der Dickung zu bergen. Nach 40 Minuten hatten wir Ihn auf dem Weg und konnten mal nach der Ursache des Elends suchen. Wir fanden den Schußkanal knapp hinterm Teller sehr hoch.

Keiler, 8,5 mm KJG Einschuß außen

Keiler, 8,5 mm Möller KJG Einschuß außen

Keilerhaupt

Keilerhaupt

Keiler, 8,5 mm KJG Nackeneinschuß

Keiler, 8,5 mm Möller KJG Nackeneinschuß

Keiler, 8,5 mm KJG Fangschuß

Keiler, 8,5 mm Möller KJG Fangschuß

Der größere Treffer auf den Bildern zeigt den Einschuß des Fangschusses. Das kleinere Loch am Telleransatz ist der Ausschuß meines ersten Treffers. Dort war ich nach meiner Ansicht nicht abgekommen. Ein Prüfschuß am Nachmittag sollte zeigen das die Büchse nicht genau schoß.

Ich schaute mir die Montage ( Blaser Sattelmontage) an und mußte feststellen, der vordere Fuß saß nicht richtig und sperrte nicht fest. Vermutlich war die Sperre durch irgend etwas umgeklappt und hatte sich ein wenig „aufgedreht“. Ich vermute das dies beim Schultern der Waffe durch Hängenbleiben an der Jacke geschehen ist, da ich die Montage noch am Samstag aufgrund der Nachsuche vom Freitag überprüfte hatte. Nachdem ich diesen Fehler abgestellt hatte, saßen die abgegebenen Prüfschüsse wieder genau am richtigen Fleck.

Eigentlich war es das nur ein reiner Wildpretschuß im Nacken. Vermutlich hat ein Möller KJG-Splitter in der Wirbelsäule dafür gesorgt daß die Sau nicht mehr weiter flüchten konnte! Eine wunderbare Leistung des Geschosses bei einem hundsmiserablen Schuß! Es wäre sonst zu einer sehr schwierigen Nachsuche gekommen, die welche vermutlich nicht erfolgreich verlaufen wäre!

Hätte sich das ganze nicht in einem Steilhang ereignet, hätte ich den Fangschuß sicher direkt vom Sitz aus antragen können, so aber war der Keiler in der Lage sich noch mit Schwung in die Dickung zu schaffen.

Keiler am Haken

Endlich hängt er!

Mit Gruß und Waidmannsheil! Marc, Montag, 22. September 2008 14:09

Moin Marc,

wem wäre das nicht schon mal so gegangen? Mir auch! Anfängerfehler! Erst danach wird die Wackelprüfung zur Pflichtübung.

8 mm S KJG 8002 Splitter

Einige 901 m/s 8 mm S Möller KJG 8002 Splitter, siehe 8 x 57 IS Wassertankversuche!

Die 7x64 Möller KJG spitz Wassertankversuche | 7x64 Versuche in Afrika | 8x57 IS Möller KJG spitz Wassertankversuche | 9,3x62 Möller KJG spitz Wassertankversuche samt früheren Fragen &; Antworten zum KJG Geschoß zeigen die Möller KJG-Splitter deutlich. Jenen verdankte das Möller KJG auch, neben dem Kraftstoß, seine gute Wirkung abseits des eigentlichen Geschoßkanales. Die Splitter retteten vor kurzem Oskars auch Bugtreffer auf seinem ungarischen Hirsch mit der deutschen Magnum.

Gruß Lutz,

Schlechter Schuß mit 8,5 mm Möller KJG aus .338 Win.Mag.

Moin Marc,

wem wäre das nicht schon mal so gegangen? Mir auch! Anfängerfehler! Erst danach wird die Wackelprüfung zur Pflichtübung.

Gruß Lutz

Moin Lutz!

Das einem so was nach 25 Jahren Jägerei passieren muß....zum Ko.....!

LM: Nein, muß nicht!

Kam der Überläuferbericht auch an ? Ich bekomme dann und wann Fehlermeldungen wenn ich Dir die Berichte sende deshalb frage ich nach.

Mit Waidmannsheil! Marc, Dienstag, 23. September 2008 07:18

Hallo Marc,

ja man hat sich in Gewohnheit eingelullt und die Wachsamkeit vergessen.

Sende den Überläuferbericht bitte noch mal. Entweder ging er unter, oder ich löschte ihn versehentlich.

Gruß Lutz

8,5 mm Möller KJG 69 kg Überläufer

Hallo Lutz !

Nachdem wir nun ja in der vergangenen Woche den Schuß auf´s Blatt bei dem von mir erlegten Kalb in Erstes Rotwild mit Möller KJG aus .338" Win. Mag. angesprochen hatten, ging ich am Freitag Abend zum Ansitz mit dem festen Vorsatz bester Zielwahl, sollte etwas passendes anwechseln !

Eine Geiß mit Ihrem Kitz standen bereits auf der kleinen Lichtung als ich gegen 19:30 Uhr bei gutem Wind aufbaumte. Sie nahmen mich nicht wahr und ästen sicher noch 15 min bevor sie gemächlich die Bühne verließen. Keine 10 Minuten darauf wechselte ein Bock an, der Gestalt nach 2-3 jährig. Das Gehörn anzusprechen war aufgrund der zunehmenden Dunkelheit nicht mehr möglich.

Gegen 21:00 Uhr knackte es im Bestand rechts deutlich hörbar. Kurz darauf herrschte wieder vollkommenen Ruhe. Dann rauschten Blätter gerade vor mir, ein Grunzen erscholl, Sauen! Sie kamen von rechts, umschlugen für mich unsichtbar die ganze Lichtung im Bestand um dann unweit links neben mir auf die Lichtung zu ziehen. Dort im Gebräch stehend war schnell ein Unruhestifter, der die restliche Rotte zu 15 Sauen andauernd aufmischte, als männlicher Überläufer angesprochen.

Auf 60 m breit stehend schickte ich kurz darauf das 8,5 mm Möller KJG aus meiner .338 Win. Mag auf die Reise, Zielwahl diesmal handbreit hinters Blatt! Der Schuß brach und die Sau ging flüchtig mit viel Getöse nach links den Berg hinunter ab, Äste brachen, Laub flog, dann Ruhe ! Das klang gut !

Ein viertel Stunde später Minuten später baumte ich ab und holte den Geländewagen. Ich untersuchte den Anchuß ein halbe Stunde nach dem Schuß, fand deutlichen Lungenschweiß in großer Menge. Die Sau mußte liegen, meinet ich! Ich nahm Lampe, Büchse ohne Glas, Handschuhe und auf ging's! Ich folgte der deutlichen Schweißspur. Nach 15 m führte die in den ersten Tunnel in den Brombeerhecken ! Um die Geschichte etwas abzukürzen. Nach 1 Stunde Brombeertanz hatte ich meine Sau, einen männlichen Überläufer von 69 Kilogramm gefunden, geborgen und verladefertig auf dem Weg liegen.

Ich schoß noch schnell ein Bild für Lutz´ Seite dann bewegte mich dann wieder den Hang hoch zum Wagen. Bilder anbei!

Sau mit 8,5 mm KJG Kammerdurchschuß

Die Fluchtstrecke betrug nach 8,5 mm Möller KJG Kammerdurchschuß bei ausreichend Schweiß 50 Meter.

8,5 mm KJG Sauausschuß

8,5 mm Möller KJG Sauausschuß

8,5 mm KJG Sauinschuß innen

8,5 mm Möller KJG Sauinschuß innen

8,5 mm KJG Sauusschuß innen

8,5 mm Möller KJG Sauusschuß innen

Mit Waidmannsheil, Marc, 19. September 2008

Möller KJG aus .338" Win. Mag. fängt Keiler

Moin Lutz!

Hoffe es geht Dir gut!

Aus Zeitmangel sende ich Dir heute nur einen ganz kurzen Bericht. Ich konnte am Sonntag diesen 4 jährigen Keiler erlegen.

8,5 mm KJG Keiler

8,5 mm Möller KJG Keiler

8,5 mm KJG Keiler vom Rücken

8,5 mm Möller KJG Keiler vom Rücken

Gewicht 95 kg aufgebrochen. Der Schuß saß tief hinterm Blatt. Die Schußentfernung betrug 50 m. Die Sau flüchtete 30 m und hinterließ eine starke Schweißfährte. Bilder anbei !

8,5 mm KJG Keilereinschuß

8,5 mm Möller KJG Keilereinschuß

Keilerwaffen

8,5 mm Möller KJG Keilerwaffen

Beste Grüße und Waidmannsheil ! Marc, Dienstag, 28. Oktober 2008 14:38

Kitz mit Möller KJG .338" Win Mag

Horrido Lutz,

am gestrigen Morgen erlegte ich ein erstes Kitz mit dem KJG Geschoß aus der .338 Win. Mag. Die Schußentfernung betrug 50m, das Stück fiel und und verendete am Anschuß. Bilder anbei.

.338 WM KJG Kitzeinschuß zu weit hinten

.338 WM Möller KJG Kitzeinschuß zu weit hinten

Kitz .338 WM KJG Ausschuß

Kitz .338 WM Möller KJG Ausschuß

.338 WM KJG Kitzeinschuß, innen

.338 WM Möller KJG Kitzeinschuß, innen

Kitz .338 WM KJG Ausschuß, innen

Kitz .338 WM Möller KJG Ausschuß, innen

Mit Waidmannsheil! Marc, Montag, 24. November 2008 07:22

Kupferabend

Horrido Lutz!

Als es am gestrigen Abend nochmals zu schneien begann bin ich kurzentschlossen nochmals ins Revier um auf Sauen an einem abgeernteten, nun gepflügten Maisschlag anzusitzen.

Sauen kamen leider keine, ich konnte aber binnen zweier Stunden 4 Möller KJG Füchse mit meiner .338 Win.Mag. erlegen. Die Schußentfernungen betrugen zwischen 60 und 140m, alle Füchse lagen im Knall.

Vier .338" WM KJG Füchse

Vier .338" WM Möller KJG Füchse

Mit Waidmannsheil! Marc Th., Montag, 24. November 2008 13:42

Frischlingsdoublette .338 Win. Mag. Möller KJG

Horrido Lutz!

Geht´s gut?

LM: Kinder machen Krach, Frau fährt Wagen kaputt, aber sonst geht's!

Beim gestrigen Ansitz an einer Wiese wechselten um 20 Uhr drei gleich starke Frischlinge an. Sie verteilten sich im Abstand von ungefähr 8 m zueinander und standen so in einer Reihe ungefähr 50 m vor mir im Gebräch. Ich beschloß den mittleren der 3 zu beschießen, backte an, erfaßte das Ziel, gab Druck auf den Abzug und in Erwartung des brechenden Schusses vernahm ich nur ein KLICK ! Hoppla, da hatte ich wohl vergessen eine Patrone einzurepetieren! Aufgrund der Wind- und Bachgeräusche hatten die Sauen nichts bemerkt und es gelang mir ohne das das Wild mich bemerkte eine von Walters Patronen ins Patronenlager zu befördern. Auf ein Neues! Die Sauen standen noch immer in Reihe. Ich beschoß wie geplant den in der Mitte stehenden. Er fiel im Knall und bleib dort liegen.

Einer der beiden anderen wechselte durch einen Bach in den Bestand. Der andere flüchtete 20 m weiter in die Wiese hinein um dort kurz zu verhoffen. Ich glaube er wollte umkehren um seinem noch lebenden Gefährten folgen. Dies gab mir die Chance zum 2. Schuß mit 8,5 mm Möller KJG der den Frischling ebenfalls an den Platz bannte. Bild anbei!

8,5 mm KJG Frischlingsdoppel

8,5 mm Möller KJG Frischlingsdoppel

Mit Waidmannsheil einen schönen Sonntag wünschend!

Marc T. Sonntag, 18. Januar 2009 14:25

Abartiger Bock

aus dem Saartal

Moin Lutz !

Ich hoffe es geht Dir gut!

Anbei Bilder eines von mir am 10. Mai mit Deinem 8,5 mm Möller KJG 8500 aus der .338" WM Patrone erlegten abnormen Bockes.

Abartiger Mehrstangenbock aus dem Saartal

Abartiger Mehrstangenbock aus dem Saartal

Abartiger Mehrstangenbock aus dem Saartal von links

Abartiger Mehrstangenbock aus dem Saartal

Mit Waidmannsheil, ein schönes Wochenende wünschend!

Marc, Samstag, 6. Juni 2009 07:42

.338" Win. Mag. Möller KJG Junibock

Horrrrrido Lutz !

Anbei sende ich Dir Bilder eines am gestrigen Mogen auf der Pirsch erlegten Bockes. Die Schußentfernung betrug vom Zielstock 80 m steil bergauf. Das 8,5 mm Möller KJG bannte ihn an den Anschuß.Als ich am Stück war fiel mir eine Verletzung am Träger, vermutlich durch einen Draht verursacht auf. Bilder anbei !



Der Einschuß ist auffällig groß, meine ich.

Mit besten Grüssen und Waidmannsheil! Marc Th. Montag, 22. Juni 2009 07:44

Hallo,

ich habe eine Savage116 FSK Kodiak mit Rückstoßbremse in .338 Win. Mag. und würde mir gerne Ihren Feuerschlucker darauf bauen lassen! Wäre das trotz vorhandener Bremse und Stainlesslauf möglich? Das wäre toll, denn die Waffe ist so nicht nutzbar, da sie höllisch laut ist und einen Hammerrückstoß hat! Ich würde mich über Antwort freuen.

Vielen Dank B. Wiese, 2010

Maibock 2011

Horrido Lutz!

Ich konnte am Samstag meinen ersten Bock in diesem Jahr erlegen, dies mit .338 Win. Mag. Möller KJG.

Schußentfernung 180 m, 10 Fluchten dann lag der Bock verendet!

Mit Waidmannsheil! Marc, 30. Mai 2011 14:34:10 MESZ

KJG aus .338" fängt Keiler

Moin Lutz!

Anbei Bilder eines mit Deinem KJG erlegten Keilers.

Schußentfernung gemessene 189 m, Einschuß hoch Blatt, Ausschuß durchs Haupt. Lag verendet im Feuer!

Gruß und Waidmannsheil! Marc, Dienstag, 12. Juli 2011 10:42

Überläufer mit KJG 8,5 mm

Tach Lutz!

Nochmals ich!

Erlegter Überläufer, Schußentfernung 100 m verendete am Platz!

Mit Waidmannsheil! Marc, Dienstag, 12. Juli 2011 10:46

Gönne Dir Lutz Möller Munition vom Erfinder selbst.

Du wirst keine bessere finden.