Heimat
Suche
5,6 mm
6 mm
6,5 mm
6,8 mm, .270"
7 mm
7,62 mm, .30"
8 mm S
8,5 mm, .338"
9,3 mm
KJG
MJG, KJG und Munition liefert die Lutz M�ller GmbH
springe zur
Lutz Möller GmbH

Verschiedene Treffer? → Verschiedene Wirkungen!

Die Zielwahl bestimmt die Wirkung!

5,6 mm Schnellgeschoß | 6,5 mm KJG Rückenschuß | 7 mm Zerstörer Kitzblattschuß | 7,62 mm KJG Kammerschüsse | 8 mm S Rückenschuß | 9,3 mm KJG Kammerschuß | Lehre

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich möchte gern bei ihnen die Kupferjagdgeschosse bestellen. Können Sie mir bitte eine Adresse nennen und mir auch den Preis nennen. Ich habe von H. Herrlinger bereits 50 St. fertige Patronen bekommen und diese auf dem Schießstand ausprobiert. Das Ergebnis war sehr gut, zum Teil habe ich fast Loch in Loch geschossen. Die Waffe ist eine Blaser R93 im Kaliber .30-06. Mit einer weiteren Waffe, einer Kipplaufwaffe Blaser 97 Bockbüchse, auch im Kaliber .30-06 bin ich nicht zurechtgekommen. Ich denke aber, es lag an mir selbst, kein sauberes Schußbild zu bekommen. Ich bin Wiederlader und würde mich über Ladedaten zum o.g. Kaliber sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen, Helmut Eiblmeier, Montag, 6. Juni 2005 15:55

Tag Herr Eiblmeier, fragen Sie mich! Lutz Möller, 6. Juni 2005,

Vielen Dank für Ihr E-mail,

leider habe ich vor Jahren mit Hohlspitzgeschossen keine guten Erfahrungen gemacht. Das Hohlspitzgeschoß zerstörte Wildbret sehr durch großen Blutstau-Blutschwamm und großer Fleischverlust. Aus welchem Grund entschieden Sie sich für diese Geschoßart? Abgesehen von der Hohlspitze, frage ich, wieso die Führungsringe nicht als Nuten eingefräst oder -gepreßt sind. Ich meine, solche Ringe erzeugen Luftwiderstand und schaden so der Flugbahn.

MFG, Franz Braun

7 x 64 KJG alt Patrone aufgeschnitten

Tag Herr Braun,

beim 7 mm KJG, als Beispiel für die gebräuchlichsten 7 mm, 7,62 mm und 8 mm S - Geschosse ragt die offene, ungefüllte Hohlspitze 18 mm tief in den Bug hinein. Daraus ergeben sich 3 g Splitter ( 3,3 g beim 7,62 mm und 8 mm S - KJG bei ähnlichen Bohrungstiefen). Die Hohlspitze splittert erst, wenn sie ganz mit Fleisch gefüllt ist. Das bedeutet, allen Kupferjagdgeschossen platzt der Bug nicht auf der Wildoberfläche, sondern erst in einer gewissen Tiefe. Bei herkömmlichen Bleigeschossen, besonders den TMR oder auch dem TIG ist das ganz anders. Die platzen bereits oberflächlich, die „sprechen sofort an“, nicht verzögert, wie das KJG. Auch Hohlpitzegeschosse mit Plastikfüllung in der Bohrung, platzen oberflächlich. Sie können gar nicht anders. Sie müssen. Dieses oberflächliche Platzen verursacht die gefürchteten einschußseitigen großflächigen Hämatome.

Eine Rehdecke ist aber keinen ganzen Zentimeter dick. Ein KJG mit fast doppelt so tiefer Bohrung, kann also bauartbedingt gar nicht auf der Rehdecke platzen, sondern erst, wenn das Geschoß bereits in die Kammer eingedrungen ist. Beim weit verbreitete Rehwild mit seiner dünnen Decke kann das KJG auf der Einschußseite keine großartigen Hämatome verursachen, ganz gleich wie schnell oder langsam die KJG einschlagen. Beim breiten Lungenschuß auf Rehe ist der Einschuß in Decke und Lunge kalibergroß. Auf der Einsschußseite ist auch die Lunge oberflächlich noch rosa, also unzerstört. Der gegenüberliegende ausschußseitige Lungenflügel ist dunkelroter Matsch. Der angesagte Splitterschauer zerstört den Ausschußlungenflügel großflächig. Solche Lungentreffer bewirken in der Regel die kürzesten Fluchtstrecken. Bei Herztreffern hingegen himmelt das Reh meist und rast fast immer in einer Todesflucht los, allerdings nie weit.

Aufgrund Wirkungsquerschnitten zwischen 3 und 400 m³/s² ähneln sich die mittleren 7 - 8 mm S Patronen in der Wundwirkung.

Waidmansheil, Lutz Möller,

Moin Lutz,

es gibt neben den zahlreichen bei Dir benannten Faktoren (und den sicher noch zahlreicheren uns unbekannten Faktoren) einen weiteren wesentlichen Grund für die zum Teil erheblich unterschiedlichen terminalballistischen Wirkungen (und hier insbesondere die beobachteten Hämatome) gleicher Geschosse: Je nachdem ob der Treffer und damit die Gewebezerstörung in der Systole oder Diastole stattfindet (also dem Blutdruckmaximum bzw. -minimun im Gefäßsystem), sind unterschiedliche Hämatome zu erwarten oder zumindest möglich. Dieser Aspekt ist in der Gerichtsmedizinischen Forensik bekannt (siehe hierzu u. a. Di Maio, Gunshot Wounds, CRC Press, 1999). Das „fällt-mit-kleinem-Loch-rein-und-kleinem-Loch-raus-immer-tot-um-und-hat-nie-eine-wesentliche-Gewebezerstörung-Geschoß“ wird es wohl nie geben...

Gruß, Prof. Dr. Dr. Hugo Montag, 20. Juli 2005

5,6 mm Schnellgeschoß

Springbockjagd im Karroo auf Ratelfontein 2003. Die große deckungsarme Landschaft erfordert weite Schüsse

Kammertreffer eines 2,6 g Kupfergeschosses aus der 1.350 m/s schnellen 5,6x64 Lutz Möller KJG Geschoßversuchpatrone

Blattschuß eines 2,6 g Kupfergeschosses aus der 1.350 m/s schnellen 5,6x64 Lutz Möller KJG Geschoßversuchpatrone B.

Ulf,

lies Verschiedene Treffer →Verschiedene Wirkungen

An anderer Stelle sind Kupfer oder Blei bereits erörtert. Hier geht es um deine Frage ob schnelle Kupferjagdgeschosse nicht ganz so große Blutgerinnsel wie früher die schnelle TMS verursachen. Obige beiden Bilder zeigen dir die Antwort. Wir, Gerard Schultz und ich, waren diese Jahr auf einer Forschungsreise im Karoo um einige Dutzend Springböcke und andere Gazellen und Antilopen mit verschieden Waffen zu erlegen und die Ergebnisse auszuwerten. Der Geschwindigkeitsfrage wegen zog Gerard eine 7x64 Patrone auf 5,6 mm ein und stopfte neben viel Pulver 2,6 g KuHSp Jagdgeschosse hinein. Die kleinen Dinger maßen wir mit gut 1.350 m/s V0 wohl schneller als jedes andere Jagdgeschoß, daß im Handel je erhältlich war. Weiter Ergebnisse stehen in Kupferwinter '03.

Im Ergebnis hängt die Neigung im Ziel Blutgerinnsel hervorzurufen weniger von der Geschwindigkeit, als mehr vom Treffersitz ab. Die beiden sehr unterschiedlichen Bilder oben verdeutlichen das. Der Kammertreffer links zeigt trotz der wahnsinnig hohen Geschwindigkeit mit dem KuHsp Jagdgeschoß nur ganz nah beim Schußkanal ein kleines Blutgerinnsel, nicht der Rede wert. Dagegen ist rechts beim Blattschuß das Blatt oben verloren. Die einzige Möglichkeit Blutgerinnsel vollständig zu vermeiden sind Kopfschüsse, wie hier unten auf einen weiteren Springbock

Springbockkopfschuß ganz ohne Blutgerinnsel

Auch Trägerschüsse vermeiden Blutgergüsse, sofern sie weit genug oben angetragen werden. Der Vorteil beider Trefferlagen ist, das getroffene Tier bleibt am Anschuß liegen, flüchtet nicht mehr. Allerdings schweißt es nicht von selbst aus, so daß mit eine Schnitt durch große Adern dafür gesondert Sorge getragen werden muß das Wildpret nicht versauern zu lassen.

Du wolltest wissen, ob sich Blei-TMS- und Kupferjagdeschosse, bezüglich der Neigung im Ziele Blutgerinnsel zu bilden, unterscheiden. Die Antwort lautet. Ja! Die weitere Erklärung ist, wie immer, nicht so einfach. Um sie nachvollziehen zu können, muß die Zielwirkung schneller Geschosse hier erläutert werden. Sobald ein Geschoß nach dem es das luftige Haarkleid durchdrang die Decke oder Schwarte trifft, staut sich an seiner Spitze das nicht weiter verdichtbare Fleisch, bzw. die Haut davor. Je größer Zielgeschwindigkeit ist, desto großer der Staudruck. Er wächst mit dem Quadrat der Geschwindigkeit. Platzende Bleigeschosse wirken im wesentlichen oberflächlich in die Breite, kaum in die Tiefe, verursachen so großflächige Zerstörungen in der Oberfläche. Bei kleinen Tieren und Zielwiderständen ist das eine sichere Art, genügend Wirkung zu gewährleisten, aber sie hat eine Preis; die Neigung bei größeren Zielwiderständen, dem Blatt z.B. auch dort großflächig zu zerstören. Kupferjagdgeschosse sprechen um die Hohlspitztiefe verzögert an. Erst wenn die Spitze gefüllt ist, platzt der Bug. Daher ist die oberflächlich Zerstörung klein.

Blei- und Kupfersplitter, rechts 2005er 7,62 mm KJG

Während die Splitterschauer zerplatzender Bleigeschosse sofort beim Einschlag auf der Decke, der winzigen, kaum sandkorngroßen Körner, oder soll man besser Stäube sagen, die wirkende Oberfläche mehrere Größenordnungen vergrößern und dementsprechend Wirkungsquerschnitt mit dem Ziel bilden und sofort zerreißen, zerstören, vergrößert sich die Oberfläche der Kupferjagdgeschosse dank größerer Splitter geringer, aber vorhersagbar, dazu um die Bohrungstiefe verzögert. Dementsprechend kleiner ist der Wirkungsquerschnitt der festeren Kupfergeschosse gegenüber den bleiernen Zerlegern, dementsprechend weniger zerstören sie unmittelbar an der Oberfläche, sondern wirken mehr in die Tiefe. Hier genau liegt der Grund für die grundsätzlich geringere Blutgerinnselbildung bei Kupferjagdgeschossen.

Bei schnellen KJG platzt die Hohlspitze. Der Masseverlust ist bei den einzelnen Ausführungen angegeben. Der Wirkungsquerschnitt vermindert sich in der Tiefe auf Kaliberquerschnittsfläche. Das erklärt auch die außerordentlich große Tiefenwirkung der 6 mm KJG aus der .243". Insofern taugt die kleine 6 mm mit Kupferjagdgeschossen durchaus erfolgreich Hochwild , auch bei Knochentreffern, zu bejagen. Die Schottlandjäger werden sich freuen.

Gewehr 1871 11mm PatronenMir ist schon klar das die Geschwindigkeitsfrage bei vielen ein Glaubensfrage ist, die sich aus über einem Jahrhundert alten Vorurteilen speist, nämlich aus der Zeit, als die Schwarzpulverpatronen mit Bleigeschoß, wie sie links im Bild die 11 mm Patrone des preußischen Gewehres ´71 mit etwa 400 m/s von den modernen kleinkalibrigen (aus damaliger Sicht) Nitropulverpatronen wie der Patrone 88 oder 8x57I und später 8x57IS für das Gewehr 98 S verdrängt wurden, die halb so viel wogen aber doppelt so schnell waren.

Die Wunden solcher Geschosse werden in Militärwunden (Achtung! Nichts für schwache Nerven) bebildert erörtert. Dort finden sich auch weiter Einzelheiten, die in dieser Zusammenfassung fehlen dürfen. Ich finde jedenfalls nach über 130 Jahren über langst erfolgreich abgelöste gelöste technische Entwicklungen zu erörtern allenfalls historisch bedeutsam, auf keinen Fall aber als heutige Lösung waidgerechter Jagd. Unser Ziel soll sein unser geliebtes Wild so wirkungsvoll, wie möglich und vom Aufwand her vertretbar zu beschießen, ohne dabei mehr als unvermeidbares Leid zuzufügen oder Wildpret zu zerstören.

Mit ummantelten Bleigeschossen ist das durchaus möglich. Mit Kupferjagdgeschossen erweitern sich die Möglichkeiten einer Patrone jedoch zu größeren Tieren oder spitzeren Schüssen hin, geben dem Jäger also einen Wirkungsvorrat an Hand, der in kritischen Lagen entscheidet. Oben genannte ,,schnellen Patronen" erlauben auch mit den festeren Kupferjagdgeschossen kleineres Wild erfolgreich zu strecken, so daß eben diese Verbindung aus ,,schneller Patronen“ und festeren Geschossen, die ihre Masse auch bei größeren Tieren behalten als echte Erweiterung in Richtung Einheitswaffe zu begrüßen ist. Der Jäger braucht keine Angst vor Geschwindigkeit oder Blutgerinnseln zu haben, sofern er Blattschüsse meidet (und natürlich auch Keulen- und Gescheideschüsse oder alle andern Schlumpereien).

Schnelle Kupferjagdgeschosse bereichern die Möglichkeiten einer Patrone zu waidgerechter Jagd auf mehr Wildarten und -größen, ohne dafür unerträgliche Nachteile in Kauf nehmen zu müssen. Der nicht selbst lädt, kann auch fertige Patronen bezeihen. Mehr zu den drucksenkenden Eigenschaften der Kupferjagdgeschosse und damit der Möglichkeit die Ladungen zu höherer v0 zu steigern steht in der Schutzanmeldung zum ,,Reibungsarmen Führbandvollgeschoß“.

6,5 mm KJG Rückenschuß

Einschuß

Decke von innen mit Einschuß

Einschuß ohne Decke

Rückendurchschuß

Ausschuß

Ausschuß ohne Schulter

Schulter ausgelöst

Hallo Herr Möller!

In der Anlage wie besprochen ein paar Bilder von der Wirkung des KJG an einem ~ 2 Jahre altem Bock. Kaliber: 6,5 x 57; Gewehr: Sauer Bockbüchse; Schußentfernung ~ 70 m; Der Bock stand breit direkt vorm Schützen. Der Schütze ist ein Freund von mir, ich beobachtete den Abschuß von einem anderen Hochsitz aus. Für den schlechten Schuß kann das KJG nichts, aber schauen Sie sich das mal an. Ich habe auch schon schlecht auf Wild geschossen, aber so eine Wirkung wie mit dem KJG habe ich habe noch nicht gesehen. Der Schuß durchtrennt den Rücken unten. Die Blutergüsse reichten vom Hals bis zum Schlegel und zwar beidseitig. Der Bluthaufen auf der Decke ist die Schulter auf der Ausschußseite. Den Rest sehen sie auf den Bildern. Ich überlege mir wirklich ob ich mit dem KJG jemals selber auf ein Reh schießen werde! Melde mich in den nächsten Tagen telefonisch bei Ihnen.

Grüße aus Bayern, Helmut Eiblmeier, Montag, 18. Juli 2005 10:59

7 mm Kitzblattschuß

Hallo Herr Möller,

ich wünsche ihnen ein gutes neues Jahr Gesundheit und viel Waidmannsheil !

Ende 2004 habe ich 100 St. 7 mm KJGe von ihnen bezogen und damit bis heute 50 Stück Wild erlegt. Mit der Schußleistung bin ich sehr zufrieden, mußte aber hin und wieder deutliche Unterschiede bei der Wildbretzerstörung feststellen, so auch bei den anhängenden Bildern. Es handelt sich um die beiden Blätter eines Kitzes, daß ich auf 130 - 140 m bewußt auf das Blatt schoß. Kaliber: 7x 64 KJG. Das Kitz wurde vom Ansitz aus erlegt.

7x64 KJG in 130 auf Kitzblatt

7x64 KJG in 130 auf Kitzblatt

Die Blätter waren total zerstört, so das ich beide sofort abgeschärfte. Ich weiß, solche Treffer können icht ohne Wildbretverlust abgehen, habe aber schon bei ähnlichen Treffen deutlich andere Ergebnisse erzielt. Können Sie sich das erklären ? Kann ich schon bei diesen Geschossen „Zerstörer“ erwischt haben?

7 mm KJG-Spitzen: links 2005 Zerstörer, rechts 2006

Oder kann mein Wiederlader daran beteiligt sein? Mein Jagdfreund den ich von den KJG überzeugen möchte, meinte nur, daß er diese Wirkung auch mit normalen RWS „Kegelspitzgeschossen“ erreichen kann.

Mit freundlichen Grüßen, Frank Klaas, Freitag, 6. Januar 2006 08:07

Tag Herr Klaas,

danke für Ihre guten Wünsche für das neue Jahr 2006, die ich hier gern erwidere!

Letztes Jahr war von gewissen Irrungen gekennzeichnet, die einen Namen tragen, nämlich „Zerstörer“. aufgrund falsch verstandener Forderungen steigerte ich ende 2004 für kurze Zeit Anfang die Wirkung der Kupferjagdgeschosse, bis mich Gegenstimmen schnell wieder davon abbrachten. In der Regel war der Wirkungsquerschnitt deutlich größer als im Jahre 2004. Näheres lesen Sie in Geschichte. B.

Die Leistungssteigerung war weder erforderlich noch hilfreich, auch wenn Klaus Rechtaceck auf seinen vielen Drückjagden damit die beste Strecke seines Lebens erreichte. Lesen Sie dazu Erfolgsgeschichten mit Bildern in:

GräfenrodaMarksuhlHainichKickelhahnKohlbachHainich 2 IlfeldFrauenwaldSchwarzathalHainich 3Marksuhl 2GrabowBergeSüdharz

In Ihrem Fall vermute ich, daß es sich um 7 mm Zerstörer gehandelt haben könnte. Ich weiß das aber nicht. Nur schreiben Sie über 50 gestreckte Tiere, aber bemängeln nur eines. Soll ich also schließen 49 von 50 waren in Ordnung? Mir werden nämlich oft nur die besonderen Erlebnisse erzählt. Wenn alles gut lief, schweigt man sich oft aus. Wir war das bei Ihnen?

Ein Kitz ist ein recht kleines Tier, das nicht viel braucht, um zu sterben. Man sollte Kitze nicht auf's Blatt, sondern in die Kammer schießen. das gilt auch für alle anderen Tiere, wenn Sie den vom Herzschuß immer hervorgerufenen Fluchtreiz vermeiden wollen. Die Lunge ist kaum enerviert. einTier spürt einLungentreffern kaum, zeichet also auch wenig und bleibt häufig am Platz stehen, bis es wenig später fällt. Das muß nicht so sein, ist aber wahrscheinlich.

Alle 2006er Kupferjagdgeschosse, nämlich die seit Mitte 2005 gefertigten, sind in Ihrem Wirkungsquerschnitt wieder in vernünftigen Grenzen. Das heißt, Sie dürfen davon ausgehen, daß ich aus den Fehlern gelernt habe, und mir Kritik zu Herzen nehme (und auch veröffentlich, so daß jeder Bescheid weiß).

Waidmannsheil, Lutz Möller,

Danke für die prompte Antwort. Aber das bin ich ja bereits von ihnen gewöhnt ☺B.

Normalerweise schieße ich auf die Kammer. In diesem Fall habe ich mich für das Blatt entschieden, da das Stück nur ~ 5m von der Jagdgrenze entfernt stand, und ich eine Nachsuche über die Grenze hinweg vermeiden wollte. Das Stück lag ja auch im Feuer. Ich habe diese zerstörende Wirkung bei den ~ 50 Stück Wild, die ich mit KJG erlegte, vielleicht 2-3 mal festgestellt. Frage: Kann ich die „Zerstörer“ von außen erkennen? Ich meine, daß irgendwo auf ihrer Internetseite eine Angabe von der Tiefe der Bohrung existiert.? Danach könnte ich mir die Geschosse sortieren. In diesem Sinne Waidmannsheil für die Jagd in Finnland. Sie wollen ja demnächst dort hin wenn ich das richtig verstanden habe. “Hölkyn Kölkyn“

Mit freundlichen Grüßen, F. Klaas, Freitag, 6. Januar 2006 14:37

Herr Klaas,

bei den 7 mm Zerstörern reicht die Bohrung bis zum ersten Führband. Beim 2006er 7 mm KJG etwa 3 mm weniger.

MfG L. Möller,

7,62 mm KJG Kammerschuß

Moin Lutz,

ich wollte Dir nur mal ein paar weitere Jagdergebnisse zum 7,62 mm KJG geben. Drei Tage bevor der Keiler aufging sah ich einen 90 bis 100 kg Keiler an der Kirrung. Der wußte, daß er noch nicht dran war. Aufgeregt war ich an den darauffolgenden Tagen mehrfach im Revier, aber leider ist er bis heute nicht mehr aufgetaucht, gerne hätte ich das KJG auf schweren Keiler dokumentiert gehabt. Der Keiler kam natürlich auch die nächsten Tage nicht, dafür aber vorletzten Sonntag Abend ein 6er Bock, nach Gebißuntersuchung 5 - 6 Jahre alt.

7,62 mm KJG -.308" W. - Bockausschuß

Ich lies auf 90 m fliegen, imposanter Zisch-Knall bei der .308" W. Hochdruckladung (V0=907 m/s) aus meinem TRG 22 mit Nightforce NXS 5,5-22x 56 !-). Bock wie vom Erdboden verschwunden, ich sah von der trockenen Wiese aufgewirbelten nur Staub. Aufgeregt baumte ich ab, schaute hinte die Kornfeldkante, sah nix - Mist, dachte ich, wollte dann zumindest den Anschuß an der Feldkante suchen. Dort lag er dann einen Meter im Feld, mausetot, wie vom Blitz getroffen, 0,8 m „Flucht“. Hochblatt getroffen , weil ich wenig Fluchtstrecke haben wollte (schon Dämmerlicht), daß es dann so wenig wurden hätte ich auch nicht erwartet, zumal nachher bei der „Obduktion“ herauskam, daß weder Rückgrat verletzt, noch das Herz getroffen wurde. Lediglich Lunge und Rippe. Wahrscheinlich macht die 840 m/s (bei 90m) Auftreffgeschwindigkeit doch einiges aus.

LM: Schnelle tötet!

Letzten Sonntagmorgen streckte ich mal ein Kaninchen, da keine Sau kam.

7,62 mm KJG -.308" W. - Kaninausschuß

7,62 mm KJG -.308" W. - Kaninanschuß

7,62 mm KJG -.308" W. - Kanin aufgebrochen

Auf 28 m hat's das Ding erwischt und ist noch 30 cm weit gekommen. Durch den sauber angetragenen Kammerschuß (total zerstört) ist sonst alles heil geblieben, was Rücken und Keulen anbetrifft (siehe aufgebrochen). Nach vorne zur unteren Brust ist es etwas aufgeplatzt, aber sonst tip top; daher Fazit: perfekte Schußwirkung auch auf sehr kleines Wild

Eine Meinung hätte ich gerne noch von Dir eingeholt. Ich überlege, ob ich mir noch eine reine jagdliche Büchse für grobes Wild (ggf. auch afrikanisches) kaufe. Ich schwanke zwischen der 8x68S und der .338" LM. Beide in gebremster Ausführung. Was meinst Du?

Viele Grüße, Thies Langmaack, Donnerstag, 14. Juli 2005

LM: Mit KJG gilt, erlaubt ist, was Spaß bringt! Für die deutsche Magnum findest du leichter ein gutes Gewehr, außer du willst beim TRG, dann hier 42, bleiben.

7,62 mm KJG Fuchs

Fuchs tot mit KJG aus .308" W.

Hallo Lutz,

ich wollte letztes Wochenende im Feld mit Wildschaden auf Sau. Leider kamen sie dieses mal nicht. Als Morgens um 6:15 dann immer noch nix da war und ich auf dem bereits abgeerntetem Feld 500 m weg immer 'nen starken Fuchs umherziehen sah, baumte ich ab und pirschte los. Kurz vorm Hochsitz knackte ich in den Büschen. Greifvögel, die dort auf den Heuballen saßen, bekamen das natürlich mit und schreckten auf. Als ich dann auf dem Sitz stand, war nix mehr auf dem Feld, - Mist! Aber nach weiteren 10 Minuten sah ich einen jungen Fuchs, schätze 1 Jahr alt. kam von rechts 70 m entfernt. Der zog aber schnell nach lins weg. Hinter einem Heuballen verhoffte er, bot mir keine Möglichkeit zu schießen. Bei 125 m (nachträglich mit Laser-Entfernungsmesser Leica 900 nachgemessen) verhoffte er abermals kurz. Ich lies sofort auf die Kammer fliegen.

125 m - Lage

Einschuß

Ausschuß

Fuchs fiel und lag sofort am Anschuß, schlegelte noch kurz. Treffersitz Einschuß perfekt Kammer / Blatt (zu sehen bei den Bildern ein rechts unten Schweiß am weißen Fleck; aus unterer Ausschußkreis 2 € Stück groß). Ausschuß heftig, durch die wohl hohe Auftreffgeschwindigeit (816 m/s) sind Rippen geplatzt und die Wirbelsäule oben gebrochen. Aber für diese Entfernung war ich echt zufrieden. Anbei ein paar Bilder.

LM: Das war bei dem Treffer kein Wunder, sondern zu erwarten Lies dazu Druckwelle und Kraftstoß.

Thies Langmaack, Dienstag, 19. Juli 2005 09:51

8 mm S Rückenschuß

Hallo Lutz,

am Freitag war ich mit der 8x68S erfolgreich auf Damwild eingeladen, zwei Kälber auf kurze Entfernung, so 60 und 70 m. Im Anhang schicke ich Dir einige Bilder.

Kalb, 8x68S KJG, Einschuß
Damkalb, Einschuß mit dem 8x68S KJG
Kalb, 8x68S KJG Ausschuß
Damkalb, Ausschuß vom 8x68S KJG
Kalb, 8x68S KJG, ausgelöst
Der ausgelöste Rücken des Damkalbes nach 8x68S KJG-Treffer.

Ein Kalb verwertete ich selbst. Ich traf leider zu hoch. Damwild äugt sehr gut. Die Tiere hatten mich eräugt Daher mußte der Schuß schnell raus! B.

Nun zum ersten Stück. Der Einschuß ist von außen kaum zu sehen. Wie erwartet war bei beiden Kälbern Schnitthaar am Anschuß. Der Ausschuß war erstaunlich klein. Die Wirbelsäule war glatt durchtrennt! Nach dem aus der Decke schlagen kam am Ausschuß ein größerer Blutfleck zum Vorschein. Daß der nur äußerlich war, war aber sofort zu sehen. Erstaunt war ich dann, als der Rücken ausgelöst war. Wildbret ging nur unmittelbar im Schußkanal selbst verloren! Keinerlei Blutergüsse fanden sich im im Rücken!

Das zweite Stück schoß ich hinters Blatt. Auch dies lag im Knall. Der Einschuß ging durch eine Rippe und war ~ 2 cm im Durchmesser. Der Ausschuß wiederum durch eine Rippe und ~ 4 cm groß.

Damkalb in Decke, 8x68S KJG AusschußB. Oben links: Damkalb 8x68S KJG Ausschuß in Rippen

Damkalb in Decke, 8x68S KJG EinschußB.

Rechts: Damkalb B. 8x68S KJGB.-Einschuß in RippenB.

Unten links: Damkalb Brustkorb von innen.

B.

Wenn ich dann an Drückjagden denke und mir dort die Strecke ansehe, bin ich immer wieder erstaunt, wie zerschossen manche Stücke auch mit ,,schwachen" Ladungen aussehen! Ich bleibe auf jeden Fall bei der 8x68S und dem KJG! Ich brauche übrigens Nachschub.

Ein Mitjäger fragte mich nach der Jagd nach meiner Patrone. Er hatte es sich gedacht, weil er schon die 3. 8x68-Waffe führt! Er fand die Mündungsbremse interessant. Ich bot ihm einen Probeschuß an. Beim Anschlag war zu sehen, daß er die 8x68 kannte! Nach dem Schuß konnte er nicht glauben, daß eine 8x68 aus einer so leichten Waffe (R93) so angenehm zu schießen ist. Er wird sich auch eine Bremse bauen lassen.

Viele Grüße und Waidmannsheil, Burkhard B., Dienstag, 16. Dezember 2003 18:33

2005er 9,3 mm KJG Kammerschuß

Tante Traudel im Altersheim wollte gern ein leckeres kleines Schweinchen. So schoß ich auf vielleicht 80 m in Afrika 2005 das verhoffende 8 - 10 kg Warzenschweinchen breit mit der hochgeladenen 9,3x64. Es fiel im Knall, daß der Bauer sagte „Das Schwein war ja bereits tot, als du geschossen hast!“

Frischlingseinschuß

Frischlingsausschuß

Frischlingseinschuß außen auf der Kammer

Frischlingsausschuß, außen auf der Kammer

Frischlingseinschuß, innen

Frischlingsdurchschuß vom Ausschuß gesehen

Tante T.s Beute: zarte, leckere Frischlingshälften!
Meine Beute sind die Bilder.

Der Einschuß mißt innen 2 cm Ø. Der Ausschuß ist etwas 4 x 8 cm groß, aber nur an den Rippen. Daher ist nichts nennenswertes kaputt, kein Wildpret entwertet und Tante T. wird sich freuen. B. Wenn ich bedenke mit einer Elfantenbüchse auf so ein kleines Schweinchen geschossen zu haben, sind die geringen Verluste an den ausschußseitigen Rippen nicht groß, schädlich, oder nennenswert.

Lehre

Im Ergebnis hängt die Neigung im Ziel Blutergüsse hervorzurufen weniger von der Geschwindigkeit, als mehr vom Treffersitz ab. Die beiden sehr unterschiedlichen Bilder oben verdeutlichen das. Der Kammertreffer links zeigt trotz der wahnsinnig hohen Geschwindigkeit mit dem KuHsp Jagdgeschoß nur ganz nah beim Schußkanal ein kleines Blutgerinnsel, nicht der Rede wert. Dagegen ist rechts beim Blattschuß das Blatt oben verloren. Die einzige Möglichkeit Blutgerinnsel vollständig zu vermeiden sind Kopfschüsse, wie hier unten auf einen weiteren Springbock

Springbockkopfschuß ganz ohne Blutgerinnsel

Auch Trägerschüsse vermeiden Blutgergüsse, sofern sie weit genug oben angetragen werden. Der Vorteil beider Trefferlagen ist, das getroffene Tier bleibt am Anschuß liegen, flüchtet nicht mehr. Allerdings schweißt es nicht von selbst aus, so daß mit eine Schnitt durch große Adern dafür gesondert Sorge getragen werden muß das Wildpret nicht versauern zu lassen.

Je nach Treffer ergeben sich ein ganz unterschiedliche Wirkungen. Die Wirkung allein auf das Geschoß zu schieben, würde nur eine Hälfte des Geschehens berücksichtigen, aber unterschiedliche Zielwiderstände völlig vernachlässigen. Um eine angemessene Aussage zu treffen, müssen immer Geschoß und Ziel gemeinsam beachtet werden! Diese Seite wird fortgesetzt werden.

Lutz Möller, 18. Juli 2005,

KJG-Weichschuß

Hallo Herr Möller.

Neben den Ladedaten meiner Krico 5,6x57 mit nur einen 60 cm langen Lauf würde mich weiters noch sehr interessieren, was mit den Kupferjagdgeschossen, besonders bei diesem kleinen 5,6 mm Kaliber, das viele erfahrene Jäger, besonders aber Hundeführer die Nachsuchen durchführen, sehr skeptisch sehen) da es viel härter als ein Bleigeschoß ist, passiert, wenn ungewollt einen Weichschuß angetragen wird.

In der Hoffnung auf eine baldige Antworte verbleibe ich mit freundlichen Grüßen, Peer Martin aus Südtirol , Donnerstag, 2. November 2006 18:33

Tag Herr Reiter,

lesen Sie zunächst Druckwelle, dann Kraftstoß! Zu Blei empfehle ich die Bleierne Sippe ! Dann kommt Weichschuß!

Natürlich soll der Jäger ein gute Zielwahl beachten. Ansonsten gilt: Verschiedene Treffer = verschiedene Wirkungen!

Bergriedböcke

Bergriedböcke sind größer als Rehe aber kleiner als Gemsen. Bergriedböcke sind meist im Rudel in Bewegung. Pfeift man sie an, spricht man sie an, sehen Sie alle zu einem hin, und zwar in Längsrichtung. Die müssen dann auf den Stich geschossen werden. Springen die aber ab, kann man sie nur von hinten oder spitz hinten erwischen. Im Jahre 2003 schoß ich einige mit 6,5 mm KJG auf der .260" Remington. Die traf ich mit dem auf 1.100 m/s v0 geladenen Lutz Möller KJG Geschoß also teilweise auch weich. In jedem Fall fielen die Tiere auf Schlag sofort, aber weich getroffen waren die deshalb nicht sofort tot. Das kleine schnelle KJG verursacht eine erhebliche zeitweilige Wundhöhle. Anders als luftgefüllte Lunge läßt sich das wässerige Weiche nicht verdichten. Deshalb „schlägt“ das Geschoß mittels des Weichen auf die Wirbelsäule. Die schert das Rückenmark. Nerven empfinden Druck. Der Schlag wirkt wie ein übergroßer Hexenschuß und krellt das Tier, so daß es hinten gelähmt fällt, nicht mehr aufstehen kann, wenn das Geschoß nicht zu tief saß. Dermaßen gelähmte Tiere halten das Haupt noch oben und wenn man sich Ihnen näher versuchen die ggf. mit den Vorderläufen noch hochzukommen und zu flüchten. Das gelingt nicht. Die Tiere verbluten und sterben, ohne einen Meter Flucht.

Auch ein Diagonalschwein ist weich getroffen.

Kräftige 7,62 mm Kupferjagdgeschosse aus der .300" WM wirken bei Rehen mit Weichtreffer so wie hier. Sehen Sie sich das Wildpret an, dann wissen Sie was Sie zu erwarten haben. Dabei bietet das kleine 5,6 mm KJG mit 0,7 g Splittern natürlich einen geringeren Wirkungsquerschnitt als das 7,62 mm KJG mit 1,9 g Splittern.

Sie sollen den Weichschuß nicht suchen, aber brauchen Ihn auch nicht zu fürchten. Wenn er hoch angetragen wird, bannt er sogar unmittelbar an den Platz.

Waidmanns Heil, Lutz Möller,

Bitte genauer!

Hallo Herr Möller,

ich besorgte mir .30-06 Kupferjagdpatronen fertig geladen. Die Genauigkeit ist bestens. Danach ging es nach Tschechien Rehbock zu jagen.

Den ersten Rehbock erlegte ich auf 80 m, Treffer handbreit hinters Blatt, Einschuß kalibergroß, Ausschuß zwei Handflächen groß. Die Lunge hing bei Ausschuß mit Gescheide heraus.

Den zweiten Rehbock streckte ich auf 35 m. Einschuß etwas vor das Blatt leicht schräg stehend kalibergroß, Ausschuß handflächengroß. Beim Aufbrechen war alles nur mehr ein Brei.

Beide Böcke lagen etwa 20 m vom Anschuß entfernt.

Ich schoß vorher Lapua Naturalis, sowie S&;B 11,6gSPCE Ich muß sagen, ich bemerke keine Unterschiede, außer dem Preis, wobei das Naturalis kaum Wildpret entwertete. Zur Ergänzung: Ich muß mit diese Patrone jagen, da beim Ansitz auch Schweine sowie Rotwild gejagt werden. Ich werde die Patronen noch auf Schweine versuchen.

MfG, Kisler, Samstag, 27. September 2008 06:16

Tag Herr Kisler,

bitte fügen Sie Bilder der erlegten Stücke bei, wenn ich Ihnen die Wirkung erklären und zu weitere Ziehwahl raten soll. Ich benötige jeweils sechs Bilder: Ein- und Ausschuß in der Decke, sowie aus der Decke und dann Ein- und Ausschuß von innen. Wenn Sie schreiben „Beim Aufbrechen war alles nur mehr ein Brei. “ kann ich doch nicht wissen, was Sie meinen, ja wohl nicht das ganze Reh, den das bedeutet ihr Wort „alles“. Mit ungenauen Berichten kann ich nichts anfangen.

Hier auf dieser Seite sehen Sie einige Unterschiede zwischen den Wirkungen verschiedener Treffer dargestellt. Mehr finden Sie in KJG wirken anderes.

Üben Sie künftig vor allen Dingen immer ein vernünftige Zielwahl - und nehmen immer einem kleinen Photoapparat mit aufgeladenem Akku mit und benutzen den!

Waidmannsheil, Lutz Möller,

Siehe auch Zerleger! | Lutz Möller KJG Geschoß

Hauptplatz | Neuigkeiten